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Der Schweizer Pianist und Komponist Lucca Fries ist für seinen rhythmischen und atmosphärischen Klavierstil bekannt, der Minimalismus mit emotionaler Tiefe verbindet. Mit seinen Bands HELY und IKARUS tourte er durch Indien, Russland, Japan und Südafrika und spielte auf Festivals wie dem Montreux Jazz Festival, dem Reykjavik Jazz Festival und dem EFG London Jazz Festival.
Mit FRI3SER verwirklicht er nun eine lang gereifte musikalische Idee, inspiriert von Rockbands wie Tool, Rage Against The Machine und Deftones. Sein zugleich meditatives und kraftvolles Trio verbindet Minimal, Post-Rock und Jazz, in dem sein pulsierender Klavierstil auf verzerrte Bassriffs und ein erdiges, druckvolles Schlagzeug trifft. Die Stücke sind auf kreisenden Klavierpatterns und minimalistischen Strukturen aufgebaut und entfalten eine hypnotische Sogwirkung. Morphende Beats, spannungsgeladene Breaks und subtile Klavierpräparationen verleihen der Musik eine elektronische Energie.
FRI3SER präsentieren ihr in diesem Jahr erschienenes gleichnamiges Debütalbum, das sie mit dem Grammy-ausgezeichneten New Yorker Produzenten John Davis aufgenommen haben.
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Die britische Komponistin, Pianistin und Violinistin POPPY ACKROYD gehört seit ihren frühen Alben Escapement und Feathers zu den spannendsten Stimmen der modernen Klassik. Früh von Größen wie Nils Frahm und Hauschka unterstützt, entwickelte sie einen unverwechselbaren Stil zwischen Minimal Music, Neo-Klassik und experimenteller Klangforschung. Bekannt wurde sie auch durch ihre langjährige Mitarbeit beim Hidden Orchestra, dessen Live-Line-up sie maßgeblich mitprägte.
Ackroyd ist klassisch ausgebildet, doch ihre Musik geht weit über traditionelle Spielweisen hinaus: Sie präpariert Klavier und Violine, nutzt deren Korpus perkussiv und erschafft vielschichtige Klanglandschaften allein aus diesen beiden Instrumenten. Mit ihrem neuen Album Liminal (erscheint am 5. Juni 2026), das nach einer Phase großer persönlicher Umbrüche entstand, kehrt sie zu dieser puren, intimen Klangsprache zurück.
Im Konzert präsentiert Ackroyd die Stücke des Albums oft gleichzeitig spielend, loopend und schichtend, sodass ein ganzes Ensemble aus nur zwei Instrumenten entsteht. Die Musik bewegt sich zwischen zarter Melancholie, rhythmischer Spannung und schwebender Leichtigkeit, immer getragen von ihrer präzisen, poetischen Handschrift.
Wer Ackroyd live erlebt, spürt sofort die besondere Mischung aus technischer Brillanz und emotionaler Direktheit, die sie zu einer festen Größe der internationalen Neo-Klassik gemacht hat. Liminal zeigt sie nun in einer neuen, noch persönlicheren Form.
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{„de“:“Die raffinierten Kompositionen des Multiinstrumentalisten, Produzenten, Arrangeurs und Komponisten Sly5thAve sind geprägt von seinem tiefen Glauben an Hip-Hop sowie einem fundierten Verständnis für Soul und Jazz. Mit einer treuen Anhängerschaft in der Underground-Szene wurde er bereits von Jarobi White (A Tribe Called Quest), Gilles Peterson, NPR, Jazz Times und vielen weiteren unterstützt. Zudem hat er sich durch die Zusammenarbeit mit hochgeschätzten Künstlern wie Prince, Questlove, Stevie Wonder, Gladys Knight, Taylor Swift, Janelle Monáe, Freddie Gibbs und Quantic großen Respekt erarbeitet.
Mit seinem vielgelobten Album The Invisible Man: An Orchestral Tribute To Dr. Dre demonstrierte Sly5thAve eindrucksvoll seine außergewöhnliche Klasse als Produzent und kreativer Mitmusiker,
Sein jüngstes Album Liberation, das sich durch orchestrale Arrangements, Jazz-Improvisationen und Hip-Hop-Produktionen auszeichnet, ist ein beeindruckendes Werk voller Mut, musikalischer Überzeugung und persönlichem Wachstum. Es ist das erste Album von Sly5thAve mit ausschließlich eigenen Orchesterarrangements und präsentiert das musikalische Können seiner Ghost-Note-Bandkollegen – angeführt vom mehrfach Grammy-prämierten Duo Robert „Sput“ Searight und Nate Werth (Snarky Puppy).
Im Frühjahr 2026 erscheint Sly5thAves neues Album und mit der dazugehörigen Tournee kommt er mit seiner aktuellen Band endlich auch nach Europa.
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{„de“:“Bei HANIA DEREJ kommt man schnell ins Staunen: Beeindruckt einen zuerst die schwindelerregende Zahl an Auszeichnungen oder doch die spielerische Selbstverständlichkeit, mit der sie unterschiedlichste musikalische Stile miteinander verwebt? Ganz leichtfüßig bewegt sich die junge Polin zwischen illustrativer Musik, Jazz, Kammermusik, Film und Elektronik. Das spiegelt sich auch im Sound ihres Trios wider: elektronisch gefärbter Jazz mit neoklassischen Einschlägen, zarte Melodien neben hoher Intensität, starke Emotionen neben ostinaten Figuren und repetitiven Strukturen. Musik, die gleichzeitig treibt, berührt und überrascht.
Diese außergewöhnlich junge Künstlerin (Jahrgang 2005!) hat die polnische Musikszene im Sturm erobert und begeistert längst Publikum weit über das Jazzmilieu hinaus. Als Pianistin, Komponistin, Dirigentin und Produzentin elektronischer Musik zeigt sie eine unermüdliche Neugier für verschiedenste musikalische Ästhetiken. Sie studiert symphonisches Dirigieren an der Musikakademie Krakau sowie Jazzkomposition und Arrangement am Conservatorium van Amsterdam. 2025 wurde sie in der Sanki Umfrage der Gazeta Wyborcza als \“Neue Hoffnung der polnischen Musik\“ ausgezeichnet.
Dass ihr Tempo hoch ist, zeigt ein Blick auf ihre Vita: Preise bei Jazz Talents Zakopane 2025, dem Ladies’ Jazz Festival in Gdynia und dem FAMA Festival, dazu die Auszeichnung als „Junge Komponistin des Jahres“ des Polnischen Komponistenverbands. Und das alles mit gerade einmal 21 Jahren – bei über 130 eigenen Kompositionen und acht veröffentlichten Alben.
Ihr Trio entstand nach einer zufälligen Begegnung beim Kraków Film Festival und markiert ein neues Kapitel in ihrem Schaffen: Jazzkompositionen in einem feineren, neoklassischen Gewand, durchzogen von filmischen Harmonien. Nach ihrer jüngsten Mexiko-Tour arbeitet die Band auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums hin, das im September 2026 beim niederländischen Label ZenneZ Records erscheint und von inneren Kämpfen, vom ständigen Wettlauf mit sich selbst, von Dilemmata, Höhen und Tiefen erzählt – kurz: vom ganz normalen Ausnahmezustand des Lebens.
Mit ihr auf der Bühne stehen Mateusz Szewczyk, Kontrabassist, Bassist und Arrangeur mit internationaler Erfahrung von Asien bis in den Nahen Osten, sowie Gniewomir Tomczyk, Schlagzeuger zwischen Jazz, Hybrid Drumming und Entertainment, Produzent und Pädagoge. Sein Debütalbum Event Horizon wurde vom Magazin Perkusista zu einem der \“100 wichtigsten polnischen Alben für Schlagzeuger\“ gewählt.
Und obwohl HANIA DEREJ TRIO draufsteht, bleibt es nicht immer dabei. Einzelne Stücke öffnen sich bewusst für weitere Stimmen – oft Musikerinnen und Musiker aus der Region, in der das Ensemble gerade gastiert. So entstehen jedes Mal neue klangliche Konstellationen, die kulturelle und sprachliche Grenzen überwinden und zeigen, dass Vielfalt keine Zugabe, sondern Essenz ist.
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Es gehört schon einiges dazu, um sich in der pulsierenden kanadischen Musikszene aus dem Stand mit einem Album nach dem anderen als neue Hoffnungsträgerin für diverse Musikstile zu etablieren. DOMINIQUE FILS-AIMÉ hat genau das geschafft. Die Sängerin hat ein feines Gespür dafür, ihre Botschaften subtil zu vermitteln. Mit Stil und Leichtigkeit haucht sie jeder Musik neue Energie ein und führt einen Song an einen neuen, unerwarteten Ort. Die zweifache JUNO-Preisträgerin aus Montreal ist bekannt für ihre warme, ausdrucksstarke Stimme und ihre gesellschaftlich engagierten Texte. Ihre Musik bewegt sich zwischen Jazz, Soul und Blues und verbindet Elemente afroamerikanischer Musik mit modernen, persönlichen Einflüssen. Dominique arbeitet in musikalischen Trilogien, bei denen jedes Album einen Teil ihrer künstlerischen und persönlichen Entwicklung erzählt. Ihre erste Trilogie wurde von Künstlerinnen wie Billie Holiday, Nina Simone und Etta James inspiriert und beleuchtete verschiedene Aspekte der afroamerikanischen Musikgeschichte.
Das erste Album Nameless (2018) mit seinen bluesigen Klangfarben beschäftigte sich mit den Themen Schmerz und Schweigen der Vergangenheit. Es wurde international von Hi-Fi-Fans geschätzt und führte zu zwei ausverkauften Konzerten beim Montreal International Jazz Festival. Das zweite Album Stay Tuned! (2019) war ein musikalischer Aufruf zu Veränderung und wurde mit dem JUNO Award 2020 für das Vocal Jazz Album of the Year und dem Félix Award 2019 für das Beste Jazzalbum ausgezeichnet. Es stand außerdem auf der Shortlist des Polaris Music Prize und wurde von CBC als eines der besten kanadischen Alben des Jahres genannt. Mit Three Little Words (2021) schloss Dominique die Trilogie mit einem Album über Versöhnung ab, welches ebenfalls international große Anerkennung erhielt.
2023 startete sie eine neue Trilogie mit dem Album Our Roots Run Deep, das introspektiver und naturbezogener klingt. Das Werk wurde mit dem JUNO Award 2024 und dem Félix Award 2024 für das Beste Jazzalbum ausgezeichnet. Die Musik beschreibt das Thema Wachstum, wobei die Natur als Symbol für die Verbindung zwischen Menschen dient.
Im Februar 2026 erschien der zweite Teil dieser Reihe: My World Is The Sun. Darin setzt sich Dominique mit dem Kern des kreativen Schaffens auseinander – mit Freiheit, Offenheit und Echtheit als zentrale Werte.
Auf der Bühne ist Dominique Fils-Aimé für ihre intensiven und atmosphärischen Live-Auftritte bekannt. Ihr erstes Livealbum Live at the Montreal International Jazz Festival (2025), aufgenommen auf der Hauptbühne des Festivals, zeigt eindrucksvoll ihre Bühnenpräsenz und die enge Verbindung zu ihrem Publikum.
In den letzten Jahren hat sie sich auch international etabliert, mit Auftritten bei Jazz à Vienne (als Support von Jamie Cullum), dem North Sea Jazz Festival, dem Jazzablanca Festival in Marokko sowie bei der Weltausstellung 2025 in Osaka, wo sie Kanada vertrat. Im Herbst 2025 folgte ihre erste US-Tournee mit Konzerten im Blue Note New York, Blue Note Los Angeles und beim Monterey Jazz Festival. 2026 stellt Dominique Fils-Aimé ihr neues Album im Rahmen einer Welttournee vor, mit Konzerten in Europa, beim Montreal International Jazz Festival und erneut in den USA.
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{„de“:“Die Saxofonistin, Komponistin und Bandleaderin JASMINE MYRA zählt zu den aufstrebenden Protagonistinnen des britischen Jazz. Ursprünglich Teil der pulsierenden Musikszene in Leeds (wo sie das Konservatorium besuchte), umgab sie sich in London mit einigen der besten jungen Talente der Stadt.
Ihre originelle Instrumentalmusik ist euphorisch und erhaben, warm und seelenvoll, ohne sentimental zu klingen. Zu ihren musikalischen Einflüssen zählen Kenny Wheeler, Bonobo, Ólafur Arnalds und Moses Sumney. Musiker also, deren Werke eine emotionale Tiefe verbindet, die man auch in Jasmine Myras Musik findet.
Entsprechend begeistert reagierten sowohl Fachmagazine und das Publikum auf ihr Debütalbum Horizons (2022) und den Nachfolger Rising (2024), die beide bereits auf dem Kultlabel Gondwana Records erschienen, dessen Chef Matthew Hallsall die Qualitäten der jungen Musikerin frühzeitig erkannt hatte.
Mit ihrem dritten Album tritt Jasmine Myra nun selbstbewusst in die nächste Phase ihrer einzigartigen musikalischen Erkundungen ein. Where Light Settles ist ein geschlossenes künstlerisches Statement einer unverwechselbaren und selbstsicheren Stimme der britischen Musikszene – und eine deutliche Weiterentwicklung. Noch stärker als zuvor strahlen Myras üppige musikalische Vision und ihr Talent für instrumentales Erzählen.
Ihre neuen Stücke lassen eine farbenreiche Klangwelt entstehen, deren Atmosphäre und Struktur auch durch Myras Affinität zur Filmmusik geprägt sind. \“Meine Musik ist ziemlich cineastisch, weil ich schon immer gern Soundtracks gehört habe – wie emotional sie sind, wie Musik uns in eine bestimmte Stimmung versetzt.\“ Filmmusik habe sich, so sagt sie, in ihre eigenen Kompositionen hineingewoben.
Der Konzerttermin heute passt perfekt zu Jasmine Myras Beschreibung von Where Light Settles: \“Ich versuche, Musik wie eine Temperatur oder eine Jahreszeit zu erklären. Dieses Album ist herbstlich.\“ Es ist definitiv ein sonnendurchfluteter Herbst in den schönsten Farben.
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{„de“:“Wenn EIVIND AARSET ein neues Album herausbringt, dürfen wir sicher sein: hier kommt etwas Besonderes auf uns zu. Im März 2026 erscheint Aarsets neues Album Strange Hands, und es zeigt sein langjähriges Quartett in seiner leuchtendsten Form. Aarset, Audun Erlien, Wetle Holte und Erland Dahlen erweitern ihr gemeinsames Vokabular zu etwas zugleich Schlankerem und Unberechenbarerem. Die Musik fühlt sich näher am Kern an: weniger offensichtliche Verzierungen, mehr unmittelbare Wirkung – und doch weiterhin getaucht in das wechselnde Spiel aus Licht und Schatten, das Aarsets Sound seit jeher so unheimlich filmisch macht.
Vom Heavy-Metal-Gitarristen zum experimentellen Klangtüftler — wie viele Gitarristen seiner Generation wurde der 1961 im norwegischen Drøbak geborene Eivind Aarset von Rockmusikern und vor allem von Jimi Hendrix beeinflusst. Mitte der 1970er Jahre begann er sich für den elektrifizierten Jazz zu interessieren, und ganz besonders das Miles-Davis-Album Agharta, auf dem Pete Cosey mit seiner wilden, verzerrten E-Gitarre Erinnerungen an Hendrix weckte. Zur selben Zeit entdeckte Aarset auch die frühen ECM-Alben seiner norwegischen Landsleute Terje Rypdal und Jan Garbarek. Dennoch profilierte sich Aarset zunächst als Heavy-Rock-Gitarrist, bevor er sich zum Session-Gitarristen mauserte und an über 150 norwegischen und internationalen Produktionen mitwirkte. Bei diesen Aufnahmesessions lernte er schließlich Bugge Wesseltoft und Nils Petter Molvær kennen. 1997 stießen Molvær and Aarset zusammen zur Band der Perkussionistin Marilyn Mazur und spielten mit ihr für ECM das Album Small Labyrinths ein. Doch die großen Schlagzeilen machten sie im selben Jahr mit einer anderen Veröffentlichung: Molværs bahnbrechendem Album Khmer. Hier konnte man Aarsets kühne Gitarre erstmals und ausführlich hören, wie sie sich zwischen abenteuerlichen Samples, programmierten Beats und Turntable-Scratching hindurchschlängelte. In Molværs Band genoss Aarset alle Freiheit, sein strukturiertes Gitarrenspiel zu entwickeln. Mit den fünf Soloalben Électronique Noir, Light Extracts, Connected, Sonic Codex und Live Extracts, die er in den folgenden Jahren auf Bugge Wesseltofts Jazzland-Label herausbrachte, sorgte der Gitarrist nicht nur in der europäischen Presse für Furore. Die New York Times etwa bezeichnete Électronique Noire als “eines der besten elektrischen Jazzalben seit Miles Davis”. Und der All Music Guide attestierte Aarset, einen neuen Standard für Fusionmusik gesetzt zu haben.
Längst also gilt Eivind Aarset weltweit völlig zu Recht als einer der prägenden Klangarchitekten des modernen Jazz, der mit elektronisch erweiterten Gitarrentexturen die internationale Szene nachhaltig zwischen Jazz, Ambient und Experimentalmusik neu definiert hat. Er sprengt die Grenzen der Jazzgitarre und macht sie zu einem Instrument für Klangwelten, die man sonst nur elektronisch findet.
Nicht die Technologie zu seinen Füßen macht Aarsets Arbeit so besonders, sondern die Entscheidungen an seinen Fingerspitzen: sein klarer Ton, seine Phrasierung, sein Instinkt dafür, wo genau ein Ton beginnen und enden sollte. Effekte, Texturen und das ausgefeilte Sounddesign bleiben unverzichtbar, doch sie dienen einem Spieler, dessen Identität selbst mit nichts weiter als einem Kabel, einer Gitarre und einem Verstärker unverkennbar wäre. Strange Hands unterstreicht diese Tatsache mit leiser Selbstgewissheit und fügt einem Werk, das zunehmend kohärent, forschend und unverwechselbar eigen wird, ein weiteres eigenständiges Kapitel hinzu.
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Gitarrist ARNE JANSEN und Cellist & Bassist STEPHAN BRAUN sind feste Größen der Szene. Jansen kommt aus dem Jazz, Braun aus der Klassik. Gemeinsam erzählen sie musikalische Geschichten – Short Stories. Live sorgten bereits ihre viel beachteten Adaptionen von Dire Straits-Songs für Furore.
Das Live-Konzert zum Album Going Home fand 2024 auch in der Tonne ein großes, begeistertes Publikum.
Das Programm zum jetzt erscheinenden Nachfolge-Album Short Stories geht nun noch einen Schritt weiter: Es ist persönlicher, erzählender, mit neuer Schwingung.
Im neuen Live-Programm ist jeder Song mit einer kurzen persönlichen Geschichte verbunden, die Jansen und Braun selbst anmoderieren. So entstehen Bilder im Kopf der Zuhörenden – etwa bei Song for Issa, inspiriert von einer Afrika-Tour und der langjährigen Zusammenarbeit mit dem senegalesischen Orchestra Baobab. Das Stück ist deren Saxophonisten Issa Cissokho gewidmet, der 2019 verstarb.
Short Stories lässt viel Raum für das Ungesagte und eröffnet lange nachhallende Interpretationsräume. Auf der Bühne herrscht zwischen Jansen und Braun völlige Gleichberechtigung: Beide übernehmen im Wechsel die Führung, solieren virtuos, ziehen sich zurück, um dem anderen Raum zu geben. Eine auffallend wache Spielweise. Der Klang scheint oft größer als zwei Saiteninstrumente – man meint, Synthesizer, Schlagzeugbesen oder clubbige Beats zu hören.
Der narrative Faden, der alles zusammenhält, ist Freundschaft. Man hört in jedem Ton die tiefe Verbundenheit der beiden. Jansen sagt: \“Genregrenzen sind nicht unser Ding. Es geht nur um das Miteinander – darum, den anderen besser klingen zu lassen.\“
Neben den neuen Stücken werden ARNE JANSEN & STEPHAN BRAUN auch wieder einige Dire Straits-Songs vom letzten Album spielen. Ein musikalisches Ereignis.
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{„de“:“Die raffinierten Kompositionen des Multiinstrumentalisten, Produzenten, Arrangeurs und Komponisten Sly5thAve sind geprägt von seinem tiefen Glauben an Hip-Hop sowie einem fundierten Verständnis für Soul und Jazz. Mit einer treuen Anhängerschaft in der Underground-Szene wurde er bereits von Jarobi White (A Tribe Called Quest), Gilles Peterson, NPR, Jazz Times und vielen weiteren unterstützt. Zudem hat er sich durch die Zusammenarbeit mit hochgeschätzten Künstlern wie Prince, Questlove, Stevie Wonder, Gladys Knight, Taylor Swift, Janelle Monáe, Freddie Gibbs und Quantic großen Respekt erarbeitet.
Mit seinem vielgelobten Album The Invisible Man: An Orchestral Tribute To Dr. Dre demonstrierte Sly5thAve eindrucksvoll seine außergewöhnliche Klasse als Produzent und kreativer Mitmusiker,
Sein jüngstes Album Liberation, das sich durch orchestrale Arrangements, Jazz-Improvisationen und Hip-Hop-Produktionen auszeichnet, ist ein beeindruckendes Werk voller Mut, musikalischer Überzeugung und persönlichem Wachstum. Es ist das erste Album von Sly5thAve mit ausschließlich eigenen Orchesterarrangements und präsentiert das musikalische Können seiner Ghost-Note-Bandkollegen – angeführt vom mehrfach Grammy-prämierten Duo Robert „Sput“ Searight und Nate Werth (Snarky Puppy).
Im Frühjahr 2026 erscheint Sly5thAves neues Album und mit der dazugehörigen Tournee kommt er mit seiner aktuellen Band endlich auch nach Europa.
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{„de“:“Die Saxofonistin und Komponistin YVONNE MORIEL zählt zu den spannendsten Protagonist*innen der österreichischen Jazzszene. Mit ihrem Quartett SWEETLIFE entwickelt sie seit 2022 einen eigenständigen Sound zwischen modernem Jazz, Dub-Einflüssen und elektronischen Klangräumen. Das Ergebnis: komplexe rhythmische Strukturen treffen auf atmosphärische Sounds, Dub-Effekte und eine energetische Bühnenpräsenz, die nonchalant vermeintliche Genrebegrenzungen zur Seite kehrt.
Ausgezeichnet mit dem Austrian Jazz Prize als Best Newcomer und Teil des renommierten New Austrian Sound of Music-Förderprogramms 2025/26, steht Yvonne Moriel für eine junge, offene Generation von Jazzmusiker*innen. Sie ist in Klassik und Jazz ausgebildet, mit ihrer stilistischen Vielseitigkeit, ihrer starken musikalischen Stimme sowie spannenden eigenen Projekten machte sie innerhalb kürzester Zeit auf sich aufmerksam. Namen wie Shake Stew, Seb Rochford, Christian Lillinger und Christian Muthspiel scheinen auf, wenn man ihre vielfältigen musikalischen Aktivitäten betrachtet.
Mit SWEETLIFE verfolgt Moriel seit 2022 konsequent ihre Vision eines offenen, genreübergreifenden Jazz. Die Besetzung des Quartetts mit Saxofon, Trompete, Synth-Bass/Keys und Schlagzeug unterstreicht die klangliche Vielschichtigkeit und eigenständige künstlerischer Handschrift des Ensembles.
Nach der Veröffentlichung einer ersten EP 2024 erscheint Ende 2025 das Debütalbum von SWEETLIFE – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in Richtung internationaler Bühnen. Und den hat die Band mit einer Konzerttour, die sie neben Europa auch nach Amerika und Asien führt, inzwischen ganz eindeutig eingeschlagen.
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