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Das Ticket gilt für alle Konzerte des Tages.

Tag 2 des \“Jazz in den Elbhanggärten\“ gehört dem \“deutschen Jimi Hendrix\“ HELMUT \“JOE\“ SACHSE, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte. Der Gitarrist ist einer der bedeutendsten Musiker der freien Szene in der ehemaligen DDR. Lange vor dem Fall der Mauer war er einer derjenigen, die den ostdeutschen Jazz in die Welt trugen. Er spielte auf zahlreichen Festivals in ganz Europa.

Fernab von irgendwelchen schon oft genutzten Revivalgedanken, keimte bei JOE SACHSE und dem Schlagzeuger ERNST BIER in Chemnitz und Berlin die Idee, die einzigartige Musik der Beatles mit der zeitgemäßen improvisierten Musik zusammenzubringen. Die genialen Melodielinien der Songs boten sich bestens an, die Säulen in Sachses und Biers Duo HELTER SKELTER zu bilden. Es ist eine einmalige Art, Beatles-Lieder auf der Bühne erklingen zu lassen. Getreu ihrem Motto \“Wie wir schon immer Beatles spielen wollten, Sie sich aber nicht zu hören getrauten!\“ Klare Melodien und Improvisationen wechseln sich ab. Die Beatles wären womöglich noch erfolgreicher gewesen, wenn sie Joe Sachse als Gitarristen gehabt hätten …

Weiter in Richtung Jimi Hendrix und freiem Spiel geht es beim Trio JOE SACHSE – MANFRED HERING – HEINER REINHARDT. Der Nestor des ostdeutschen Altsax-Spiels Manfred Hering schöpft aus seinem über 50-jährigen Musikerdasein »volle Kannen« Kreativität. Sein außergewöhnlicher Sinn für das Melodiöse auch im freien Spiel und seine immer wieder mit überraschenden, dennoch völlig logisch erscheinenden Wendungen ausgestatteten freien Improvisationen machen Hering zu einem künstlerisch völlig eigenständigen Improvisationsmusiker von europäischer Geltung. Vielen gilt er als der beste Free-Saxofonist der DDR.

Heiner Reinhardt spielte lange im Andreas-Altenfelder-Quintett und ist seit den achtziger Jahren ständiges Mitglied des Manfred-Schulze-Bläserquintetts. Er gründete sein eigenes Ensemble Entropie, wirkte in zahlreichen Performance- und multimedialen Projekten, war Mitglied bei Gebhardt Ullmanns \“Talam\“. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit machte ihn bekannt mit den führenden Musikern der europäischen Improvisationsszene.
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Das Ticket gilt für beiden Konzerte RICHARD EBERT QUARTETT / JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB.

RICHARD EBERT QUARTETT

Leichten Fußes und stets voller Poesie bewegen sich die vier Musiker vom RICHARD EBERT QUARTETT, die sich während ihres Musikstudiums in Dresden kennenlernten und inzwischen bereits weit über 100 Konzerte in Deutschland, Österreich und Slowenien bestritten haben, durch detailverliebte Arrangements, in denen sie ausgefeilten Songstrukturen ebenso große Bedeutung zumessen, wie lyrischen oder rasanten Improvisationen. Sie lassen Elemente aus dem aktuellen Mainstream des Modern Jazz ebenso gekonnt anklingen wie experimentelle Soundcollagen und spielen \“einen zugleich zupackenden und subtilen Jazz […], der Kopf, Herz, Seele und Körper gleichermaßen ergreift, einen Jazz, der Phantasie- und Freiheitsräume öffnet.“, wie die Thüringische Landeszeitung schreibt.

JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB
Der Downbeatclub groovt. Rockige, Blues-basierte Riffs lassen einen an Bands aus den 70ern wie “The Meters” denken, der über allem stehende lässige funky Groove auch an “Scofield Medeski Martin and Wood”. Meist mit Geschichten und Bezügen zu Kunst und Film garniert, erzeugen die drei Clubmitglieder mit ihren Songs in höchstem Maße mitreißende Stimmungen. Die extrem kurzweiligen Songstrukturen, in denen sich immer wieder auch in den Gesamtklang eingebettete Soli ergeben, lassen ein einzigartiges Konzerterlebnis entstehen, das an Intensität seinesgleichen sucht. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild. Energiegeladen. Treibend. Bewusstseinserweiternd. Die flirrende Weite, die diese Band erzeugt, lässt tatsächlich mehr als drei Musiker vermuten. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und individueller Freiheit. In vier Worten? “Down, Dirty and Funky”. Das sagte der US Gitarren-Star Will Bernard schon 2012 zum Downbeatclub. Dieses Motto haben die drei Musiker konsequent weiterentwickelt. Die Konzerte sind zu hypnotischen Feuerwerken geworden.

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