Neuer New Yorker Jazz in Dresden

GOGOL BORDELLO USA

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Mittwoch
20. Nov 2002
21:00 Uhr
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Zigeuner-Punk-Jazz-Cabaret – Die »In«-Band im Down Town New Yorks. Eigenwerbung der Band: »Eine Musik so fies, wie sie in den schlimmsten Träumen nicht vorstellbar ist – osteuropäische Zigeuner- und Klezmermusik trifft auf Hardcore aus New York City!« »Ich bin klinisch besessen von Gypsy-Musik,« bekennt Eugene Hutz, Leadsänger und Enfant-terrible von Gogol Bordello mit gewohnter Punkrock-Intensität. Hutz, geboren in Kiew 1972, kam vor drei Jahren als politischer Flüchtling nach New York und formte die Band Gogol Bordello gemeinsam mit anderen Exilmusikern, die er von gemeinsamen Auftritten auf russischen Hochzeiten hier in der Stadt kannte. Einzige Ausnahme dabei ist der amerikanische Schlagzeuger Eliot Ferguson (»man muss eben diesen amerikanischen Beat haben«, so Hutz). Die Band ist aber nicht einfach eine Musikgruppe, sie ist viel mehr ein Punkrock-Cabaret mit jazzigem Einschlag und musikalischen Leckerbissen jeder Art. »Jeder Song wird durch Gestik und Pantomime erst richtig lebendig«, sagt Eugene Hutz, der auch die meisten Texte schreibt, »ein Kaleidophon mit rasch wechselnden Szenen osteuropäischer und transsylvanischer Alltäglichkeiten, vom Raubtier, dem hohen Kommissar zum Kommunisten und seinem Opfer.« »Wir sind stolz darauf, die gesamte Immigrantenszene aus ihrer Diaspora in New York City mit unserer Band zu vertreten,« sagt Hutz, »und damit teilen wir uns der Welt mit anstatt nur unter uns zu bleiben.« In der Zwischenzeit sind Gogol Bordello ein fixer Bestandteil der New Yorker Underground Szene geworden und ihre erste CD mit dem Titel »Voi-La Intruder« ist auf Rubric Records erschienen, die Herbsttour 2002 wird die neue CD »Multi kontra culti vs. Irony« vorstellen.

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