jazz im doppelpack zum winterhighlight

CHRISTY DORAN'S NEW BAG CH

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Samstag
22. Feb 2003
21:00 Uhr
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Christy Doran gehört zu den ganz wenigen stilbildenden Großen des europäischen Jazz. 1972 war er Gründungsmitglied der Kult-Electricjazz-Gruppe »OM«, die auf dem Gebiet des Jazz in Europa eine ähnliche Bedeutung hat wie Faust oder Einstürzende Neubauten im avancierten Avantgarde-Rockbereich. 1993 startete das Projekt »Doran/Studer/Minton/Bates & Ali play the music of Jimi Hendrix«. 1995/96 spielte die Band im Quartett mit Phil Minton, Amin Ali, Fredy Studer und Christy Doran und unternahm mehrere Tourneen in Europa, Kanada und USA. 1994 setzen Christy Doran und Fredy Studer ihr Projekt mit der Doppel-Bass-Besetzung fort mit Jamaaladeen Tacuma (E-Bass, Philadelphia) und Jean-François Jenny-Clark (ak.Bass/Paris). Weitere Auftritte mit Carla Bley, Albert Mangelsdorff, Bob Stewart, Edvard Vesala, Charlie Mariano, Manfred Schoof, Irène Schweizer, Pierre Favre, Sonny Sharock, Louis Sclavis u.a. Christy Doran hat sich durch seinen expressiven Stil einen exzellenten Ruf geschaffen als rastloser Sucher, als eigensinnig-kreativer Musiker, als Grenzgänger zwischen Jazz und Rock mit einem Hang zu »unreinen Mischungsverhältnissen«, der auf seinem Instrument aber über eine breite stilistische Palette verfügt. Der 1964 in Luzern geborene Sänger Bruno Amstad überrascht durch seine Originalität und Vielseitigkeit im Umgang mit Stimme und Elektronik. Inspiriert von ethnischer so wie moderner Elektromusik, mischt er Gesangstechniken wie zum Beispiel den Obertongesang mit elektronischen Effekten und lässt so die Grenzen zwischen natürlich erzeugten und technisch verfremdeten Klangfarben in einander fließen. Fabian Kuratli gehört der ersten Generation von Musikern an, welche mit Technomusik aufgewachsen ist. Sein Spiel wird so auch unueberhoerbar von Stilen aus der Techno-, House-, Dub- und Breakbeat-Welt beeinflusst. Seine heimliche Liebe gilt jedoch dem Jazz der 60-er Jahre mit den großartigen Bands von John Coltrane und Miles Davis. So verwundert es nicht, dass er in Zeitungen auch schon als »Elvin Jones des Backbeat« bezeichnet wurde. Dank seines unverkennbaren Stiles wurde er zu einem der meistbeschäftigten Schlagzeugern der Schweiz. Wolfgang Zwieauer gilt als der »kompletteste E-Bassist der Schweiz« (Der Bund). Als Gastmusiker und Bandmember erscheint er auf 30 CDs und spielte Konzerte und Tourneen mit Musikern wie David Gilmore, George Gruntz, Andy Scherrer, Jojo Mayer, Harald Härter, Roberto Gatto, Matthieu Michel, Wolfgang Muthspiel, Hans Feigenwinter, Candy Dulfer. Er wirkte auch als Co-Produzent für Shirley Grimes, Asita Hamidi und Fab4. Hans-Peter Pfammatter setzt sich nebst dem Klavierspiel auch mit der Technologie des Samplings und des Soundprogrammings auseinander, lotet neue Klangmöglichkeiten bis ins feinste Detail aus und versteht es, diese mit viel Feingefühl in Szene zu setzen.

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