Schweizer Klänge

TRÉ CH

Tré sagt: Gewohntes muss verändert werden!
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Freitag
24. Nov 2006
21:00 Uhr
Wer es gern unkonventionell mag, wird sie lieben: Frech, eigensinnig und kreativ ist die Musik von »tré«, denn Bernhard Bamert (Posaune), Christian Niederer (Schlagzeug) und Thomas Lüthi (Saxofon) bilden zusammen eine Formation, die sich beim besten Willen nicht in irgendeine Schublade stecken lässt. Eine große Portion Free Jazz und Funk, etwas Bebop und Brass, dazu Folklore, Pop und klassische Musik – »tré« lässt sich von allen Musikstilen inspirieren. Dabei machen sich die drei Musiker einen Spaß daraus, mit gängigen Klischees zu spielen und ironisch auf (musikalische) Vergangenheiten zu verweisen. »Unsere Eltern haben den Aufstand in den 68ern vorweggenommen, rebellieren geht also nicht mehr. Aber Bestehendes zerschlagen und neu zusammensetzen, das funktioniert!« Das eigenwillige musikalische Konzept von »tré« drückt sich schon in der Bandbesetzung aus: Posaune, Schlagzeug und Saxofon. Auf herkömmliche Begleitinstrumente wie Klavier oder Bass verzichten die drei und betrachten es als künstlerische Herausforderung, Gewohntes zu verändern. »Bei uns gibt es keine musikalischen Mechanismen, wie man sie sonst vom Jazz kennt. Dafür müssen wir andere Lösungen finden. Oberflächlich betrachtet bedeutet dies, wir können nichts machen – oder alles.« Oft sind es scherzhafte Lösungen, die »tré« findet, denn die drei Musikanten lieben es, mit musikalischen Idiomen zu spielen und suchen ganz bewusst nach dem Schrägen, Verrückten. Dennoch meinen es die drei Schweizer ernst mit ihrer Musik. Schließlich haben sie ihr Handwerk an der renommierten »Swiss Jazz School« in Bern und an der Jazzschule Luzern gelernt.

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