KOKO

Zauber des Impressionismus – Jazz trifft stille Kammermusik
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Freitag
28. Sep 2007
21:00 Uhr
Wenn die Japanerin Taiko Saito, die in Tokyo Marimbaphon studierte und später in Berlin bei David Friedman gelernt hat, ein Projekt angeht, dann intensiv: gemeinsam mit dem Pianisten Niko Meinhold hat sie das Duo »Koko« gegründet und eine gleichnamige CD eingespielt. Sie selbst nennen ihre Musik eine »Fusion aus impressionistischem Jazz und moderner Klassik«. Das trifft es gar nicht schlecht. Nahezu die Hälfte der Kompositionen stammen von Saito, die andere Hälfte von Meinhold – auf andere Komponisten wurde nicht zurückgegriffen. Die Stücke, mit Titeln, die Assoziationen hervorrufen wie »Spaziergang mit Katze« (Saito) oder »Sonnentropfen« (Meinhold) haben etwas gemeinsam: sie teilen das Filigrane, das Kontemplative, dennoch nie Langweilige, sondern durchaus beim genauen Hinhören Verzwickte und Verzweigte. Die Vibraphonistin und Marimba-Spielerin Taiko Saito hat in dem Pianisten Niko Meinhold ihren absolut passenden musikalischen Partner gefunden. »Koko« – das ist Musik zum entspannen, die Zeit anhalten. (Carina Prange) »… Es ist ein kleines Wunder, wie es den beiden Musikern gelingt, mit nur zwei Instrumenten das Interesse ihrer Hörer ununterbrochen zu fesseln … Diese Musik macht uns wieder einmal bewusst: Wer möchte, dass man ihm zuhört, der sollte flüstern.« (George Harris – All About Jazz) »… Ein Duo zweier ausgeprägter Persönlichkeiten, die lärmende Selbstdarstellung in keiner Phase nötig haben, weist über sich selbst hinaus in eine eigenständige Klangwelt. …« (Tobias Böcker – Jazzzeitung, Deutschland)

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