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THE HUB USA

Freejazz meets death metal inside the blades of a combine harvester
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Samstag
19. Apr 2008
21:00 Uhr
Wer Gutbucket mag, wird von The Hub begeistert sein! Manche Dresdner Jazzfreunde wissen das von früheren Laubegaster »Gerücht«-Besuchen her. Wer The Hub nicht von früheren Gerücht-Konzerten her kennt, stellt sich die Frage: Was ist The Hub? Hier kommt die Antwort: »Gnadenlos schräg, aber traumhaft arrangierte Musik« oder »freejazz meets death metal inside the blades of a combine harvester« sind noch die harmlosesten Beschreibungen, die wir gefunden haben. Das Publikum in elf Ländern hatte bereits Gelegenheit, den »Hubtest« zu machen. Knitting Factory, Copenhagen Jazz House, und das englische The Wardrobe waren einige ihre Stationen. Zurück bleibt ein meist wegen der Lautstärke fassungsloses Publikum, das schockiert ist von den Rockstarposen von Tim Dahl, wenn er den Bass in einem wahren Tobsuchtsanfall verstümmelt, aber immer begeistert dem doch so abgehackten Sound des Brooklyn Underground applaudierte. Und eins ist sicher: niemand war gelangweilt. 1998 gegründet, vereinigt das Avantgarde-Jazz-Trio eine Mischung von unglaublich vielen musikalischen Stilen: u. a. vom Heavy Metal und Punk bis hin zum Hip-Hop. Metro (Großbritannien) schreibt: »Die blutjungen Musiker haben einen wahrhaft übermäßigen Appetit nach abartig ausschweifendem Sound.« Charles Ives, Busta Rhymes, und Slayer nennen sie die Bezugspunkte ihrer Energie, Offenheit und Geisteshaltung. Das Trio bestehend aus dem kalifornischen Altsaxofonisten Paul-Alexandre Meurens und den beiden New Yorkern Tim Dahl am E-Bass und Sean Noonan am Schlagzeug hat sich vom Geheimtipp zu einer festen Größe in New Yorks Jazzszene entwickelt. Sie spielen einen Sound, bei dem die Hörgewohnheit aller Musikliebhaber ins Trudeln kommen dürfte. Laut wie Raketentriebwerke in Cape Canaveral, pur wie der Himmel über dem Äquator und dynamisch wie der Verkehr auf der 5th Avenue, eignet sich The Hub nur bedingt für Träumereien am Kamin. Hier wird man kompromisslos verschont von einlullenden Melodien und Gimmicks, bekommt dafür »Young Jazz« aus Brooklyn pur. Aber Vorsicht ist angebracht, um nicht selbst »zum Hub« zu werden!