»DUO WOKONDA« – GÜNTER »BABY« SOMMER/ACHIM JAROSCHEK D

Zwei Urgewalten treffen aufeinander
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Samstag
30. Mai 2009
21:00 Uhr
Eine Konzertankündigung andernorts beschreibt das Duo so: »Zwei Urgewalten treffen aufeinander und rütteln an den Grundfesten des Verstands. Jaroschek, zum Musiker mutierter Lehrer, der bereits auf seinem damaligen Debut so überzeugend musikalisch und mit ungeheurer Kraft improvisierte, dass der mit jeglichem Lob äußerst zurückhaltende Joachim Kühn über die einst neue Stimme erstaunte und seither diesen außergewöhnlichen Autodidakten begleitete und beide miteinander aufs Engste befreundet sind, spielt nun auf den Spuren seines Freundes mit keinem Geringeren als dem musikalischen Antipoden der rhetorischen Urgewalt eines Günther Grass, unserem allseits verehrten Günter ›Baby‹ Sommer. Achtung! Ortswechsel! Jetzt passiert, was allen gottschalkhörigen Post-Anlegern den Schweiß auf die Stirne treiben wird: Sie geht ab, die Post. Gewaltig!« In der CD-Ankündigung des Labels wird Bert Noglik zitiert: »Achim Jaroschek und Günter Sommer zelebrieren Kunst als Naturgewalt. Nicht von ungefähr bezieht sich der Titel der neuen CD auf indianische Magie, also auf Erfahrungsbereiche jenseits europäisch geprägter Zweckrationalität« Und schließlich noch ein Auszug aus einer CD-Kritik von Tom Fuchs in der Zeitschrift »Piano-News«: »… Durch seine [Achim Jaroscheks] Vergangenheit als Rockschlagzeuger (!) scheint der gebürtige Oberhausener ein besonderes Faible für perkussive Elemente in der Musik zu haben und so war es sicherlich kein Zufall, dass die Wahl eines Duopartners auf einen Schlagzeuger fiel, den legendären Free-Jazz-Trommler Günter ›Baby‹ Sommer. Jaroschek ist ein Pianist mit einer Spannweite von tristanoider Strenge zu Evans’scher Lyrik, von Bley’scher Intellektualität bis zum fast kitschigen Wohllaut. Im Verbund mit Sommer entfaltet er – meist spontan ein Kaleidoskop von Klängen, die sich zwar aus der Erfahung der Free-Jazz-Periode in den sechziger Jahren speisen, jedoch weitgehend einer selbst auferlegten Kontrolle der Tonalität nicht entbehren. ›Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen‹ meinte schon der Theaterdirektor in Goethes ›Faust‹. Stimmt nicht immer, aber bei Achim Jaroschek auf jeden Fall.«

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