1. JAZZ COMPOSERS NIGHT

Die Kompositionsklasse der HfM im Tonne-Konzert
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Dienstag
19. Apr 2011
21:00 Uhr
Die Reihe der Instrumentalkonzerte mit Studierenden der Dresdner Hochschule für Musik erfreut sich rasant wachsender Beliebtheit. Die Kompositionsklasse der Dresdner Hochschule für Musik setzt die Konzertreihe unter der Leitung von Thomas Zoller fort. Man darf wieder auf erstklassige Ensembles und besondere Stücke gespannt sein. Dabei sind: PEUKER 8 Paul Peuker – Gitarre, Komp. Clemens Poetzsch – Klavier Mark Weschenfelder – Altsaxophon Philine Jobst – Violine Filip Sommer – Viola Antonina Botygina – Cello Eugen Rolnik – Kontrabass Florian Lauer – Schlagzeug Die Musik dieser Band besteht vorrangig aus Elementen der modernen Klassik, der frei improvisierten Musik und des Jazz. Die New Yorker Avantgarde-Szene um John Zorn ist ebenso Vorbild wie das Werk Schostakowitsch´s. Aus diesen und anderen Einflüssen auf der einen, den eigenen Kompositionen von Paul Peuker und der individuellen musikalischen Sprache jedes einzelnen Musikers setzt sich eine einzigartige Band zusammen, deren Programm ein mitreißendes Konzerterlebnis verspricht. Dieses Ensemble besticht durch ein breites Spektrum an Klangfarben: Es ist ein gelungener Versuch sich die kammermusikalischen Möglichkeiten der Besetzung zu Nutze zu machen, um einen Sound zu schaffen zwischen Streichquartett und Jazzcombo, aber auch gewaltige Klangwände ähnlich einer Rockband oder eines Sinfonieorchesters zu erzeugen. CLEMENS POETZSCH’S SLAVICON Violine – Alina Gropper Bass – Eugen Rolnik Schlagzeug – Flo Lauer Klavier – Clemens Poetzsch Der slawisch-stämmige Pianist bezaubert mit Kompositionen, die den geheimnisvollen Mythen seiner Heimat eine fast greifbare Atmosphäre verleihen. Dabei stellt er unter Beweis, dass sich rhythmische Muster traditioneller Volkstänze und spielerische Improvisation nicht ausschließen, sondern im Gegenteil atemberaubende Neuschöpfungen zulassen. Ausgestattet mit der Energie einer Brassband, erschaffen Clemens Pötzsch und sein Ensemble eine extravagante Mixtur aus Klavier, Violine, Zither, Bass und Schlagzeug und beschwören durch treibende Rhythmen und Mut zur Einfachheit den unbändigen Willen zum Tanz PIN ADDIX Paul Berberich – Altsax, Flöte Christoph Hermann – Posaune Toralf Schrader – Bass Steffen Roth – Schlagzeug, Percussion Sebastian Piskorz – Trompete, Flügelhorn Gemeinsam mit Paul Berberich, Christoph Hermann, Toralf Schrader und Steffen Roth spielt Sebastian Piskorz Stücke aus dem Repertoire seiner Band "Pin Addix". Die Musik für das Quintett stellt einen Hauptteil seiner kompositorischen Arbeit der letzten Monate dar. OKANAKUS Mechthild Pätz – Seraphe Stefan Georgi – Mitteltonsaitenschwinger Florian Salewski – Tieftonsaitenschwinger Nikolas Basler – Schagwerk Konrad Jende – Rechenwerk Elektronische Musik mit Rhythmus muss nicht quadratisch sein. Den Beweis dazu tritt die Musik von okanakus an. In einem amöben Zyklus von Psalmvertonungen erforschen sechs Songs das raue Digital nach Unschärferelationen. Dies zuweilen vollständig Strom-gespeist, meist aber in zart-zuckender Symbiose von humanisierten Instrumenten und ge(cy)borgten Samples.