ELECTRIC KRAUSE D

Dynamische Intensität und farbenprächtige Atmosphären – elektrisch, energetisch, erstklassig.
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Samstag
03. Dez 2011
21:00 Uhr
Faszinierende Klangwelten. Psychedelisch groovend und sich ekstatisch verdichtend. Die kommunikative Spontaneität im Jazz verankert, aber die Soundwelt von ELECTRIC KRAUSE lässt verwandtschaftliche Nähe zu Pink Floyd oder Coldplay erkennen. Roadmovie-Soundtracks lassen den Film im Kopf des Hörers entstehen, nehmen ihn mit auf eine emotionale Reise. Das Soundgefüge eines modernen Gitarrentrios wird durch den subtilen Einsatz von Soundeffekten in ein farbenreiches elektrisches Licht gesetzt, erfährt Einschläge aus erdigem Blues, strahlender Artrock-Ästhetik und trashigen Klangexperimenten. Die Kompositionen des charismatischen Gitarristen Rüdiger Krause haben Ohrwurmpotential. Die Begeisterung für Carla Bley und Strawinsky lassen es im Kopf des Komponisten nie langweilig werden. Melodisch sind auch die Improvisationslinien des Frontmannes. Seine dynamische Intensität bringt sowohl die Band als auch den Hörer in Bewegung. Typisch für ELECTRIC KRAUSE sind die kollektiven Spannungsbögen, die intensive Live-Präsenz und der Einsatz ihrer Stimmen als instrumentaler Background. ELECTRIC KRAUSE trifft immer wieder auf „alte Bekannte“. KRAUSEs „persönliche Standards" sind jenseits des großen amerikanischen Liederbuches zu finden. Melodien von Beethoven oder aus der deutschen Volksliedtradition stehen neben John Lennon und Gil Evans. Rüdiger Krause (geb. 1970) lebte zwischen 1992 und 2006 in Dresden und prägte hier die junge Jazz und Fusion Szene einflussnehmend mit. Mit dem ex-„Lift"-Keyboarder Wolfgang Scheffler nahm er eine CD auf. Mit der Funk Jazz Band CODE M. D. spielte er u.a. im Vorprogramm der Soul-Legende James Brown. Heute spielt er neben seiner eigenen Band u.a. mit Manfred Krug, Günther Fischer, Céline Rudolph, Barbara Thalheim, Uschi Brüning, Günter Hörig, Angelika Weiz, komponiert Bühnenmusiken für verschiedene Theater und unterrichtet Improvisation an der Dresdner Hochschule für Musik. Das Jazz Podium schrieb über Rüdiger Krause „Seine Spielweise lässt vielfältige Inspirationen bedeutender Gitarristen erkennen. Intensives, einfühlsames Hören aufeinander und ebensolches Reagieren (…) auf höchstem Level. Schlechthin faszinierend das dicht gewebte Zusammenspiel (....) ebenso wie ihre spannungsgeladenen Dialoge, in denen sich die Partner in vollendet gestalteten Improvisationslinien die swingenden Bälle zuwerfen...“

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