Tonne Energy Series

RUDDER

Sie gelten als das nächste große Ding nach Medeski Martin & Wood und The Bad Plus
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Freitag
16. Mrz 2012
21:00 Uhr
Eine musikalische Achterbahnfahrt mit Loopings, Steilkurven, freiem Fall, schwerelosem Spaß und Druck auf den Ohren: nicht weniger als das ist es, was das US-Quartett RUDDER anbietet. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es den Vierer und inzwischen gelten sie als das nächste große Ding nach Medeski Maertin & Wood und The Bad Plus. Zu Recht! Denn dass hier vier musikalische Schwergewichte sich zu einer Band zusammengefunden haben, in denen ihre Qualitäten sich zu einem kompakten Power-Sound vereinigen, der seinesgleichen sucht, ist nur einer der Punkte, die den Siegeszug von Rudder erklären. Saxofonist Chris Cheek erhielt mit den Aufnahmen unter eigenem Namen Höchstnoten im Downbeat, seine Beiträge zu Einspielungen von Paul Motian, Charlie Haden oder Bill Frisell wurden stets hervorgehoben. Keyboarder Henry Hey arbeitete mit Bill Evans, Harry Belafonte und er war ‚musical director‘ von Rod Stewart. Drummer Keith Carlock kennt man durch seine intensive Zusammenarbeit mit Steely Dan oder James Taylor und der Bassist Tim Levebvre spielt regulär mit Jamie Cullum, Chris Botti, Leni Stern und unterstützt auch Till Brönner gern. Als Rudder leben sie ihre musikalischen Ideen und Soundvorstellungen aus. Dokumentiert ist das auf zwei Alben, doch die sind nur die Hälfte von dem, was man live geboten bekommt. Denn die spritzig-hitzigen Themen und aberwitzigen Sounds des Quartetts kommen auf der Bühne zu voller Blüte. Wer da meint Fusion sei tot, hat Rudder noch nicht erlebt. Hier wird elektrische Musik auf ein neues Level gehoben, mächtige Grooves und vertrackte Rhythmen inklusive. Nicht zu vergessen den großen Spaß, den dieser klingende Hexenkessel macht.