UNIT NIGHT

HELLO TRUFFLE // KUHN FU CH // D/SRB/TUR/IL

Eine weitere mitreißende Labelnacht mit zwei Bands der angesehenen Schweizer Plattenfirma
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Freitag
13. Okt 2017
20:00 Uhr
Was HELLO TRUFFLE aus dem Hut zaubern, mag man modernen Jazz nennen oder auch einfach instrumentale Musik. Die Türen zwischen den Stilen stehen weit offen. Ungezügelt und vor Energie berstend kommt sie daher um schon kurz darauf lyrisch und traumverloren dahinzuschweben. Liedhaft Zugängliches und wilde Improvisationsritte sind Nachbarn und Mitbewohner zugleich. Die Kompositionen zeichnen sich durch melodisches Gespür, ausgeklügelte, eigentümlich verhakte Beats und unerwartete harmonische Wendungen aus. Nach ihrem Debütalbum „Streifzug“ (Werkstatt Records, 2013) folgte im Herbst 2016 das Studioalbum „Malen Nach Mahler“ bei Unit Records. Auf der Bühne bauen Hello Truffle geduldig und in interaktiver Manier ihre Klangskulpturen auf und dabei entwickeln die Songs durch ihren Vorwärtsdrang und die unerwarteten Richtungswechsel eine wunderbare Sogwirkung. Wie ein haariger Fisch mit Beinen, der einen Baum hochklettert. So umschreibt Bandleader Christian Kühn den Sound von KUHN FU. Seit 2012 tourt die deutsch-serbisch-türkisch-israelische Jazz-Truppe durch Europa und den Nahen Osten. Statt abgedroschener Jazz-Standards überzeugen Kuhn Fu mit aufregenden psychedelischen Arrangements. Kühns Gitarre schaltet oft und laut in den Overdrive, gedoppelt von Ziv Taubenfelds scharfer Bass Klarinette. Kuhn Fu gründeten sich während ihres Jazzstudiums im holländischen Groningen. Neben mehreren Europa-Tourneen spielten Kuhn Fu inzwischen auch schon in Israel und in einem türkischen Hundezüchter-Club. „Der sah aus wie ein Golf Club, war es aber nicht“, sagt Kühn. Nach dem Konzert habe es fragende Gesichter und Höflichkeitsapplaus gegeben. „Aber das Essen war super“. Aktuell sind Kuhn Fu mit ihrem mittlerweile zweiten Studioalbum „Kuhnspiracy“ auf Tour. Weniger Improvisation, mehr Komposition und vor allem mehr Dynamik verspricht Christian Kühn im Vergleich zum Vorgängeralbum „Kuhnstantinopolis“.