Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert:

DIE WELT AUS DEN FUGEN?!

Krisenherde dieser Welt // Fokus: Syrien
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Mittwoch
29. Jan 2020
18:00 Uhr
Im Jahr 2020 feiern die Vereinten Nationen (UNO) ihren 75. Geburtstag. In der Gründungscharta wurden als wichtigste Ziele die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit festgelegt. Obwohl die UNO durchaus Erfolge vorzuweisen hat, wirkt sie angesichts der vielen Krisenherde in der Gegenwart mitunter kraftlos und verzagt. Sie ist die größte internationale Organisation der Welt. Trotz der großen Bemühungen sind die theoretischen Ansätze der Krisenprävention nicht überall durchsetzbar: liegt die Ursache dafür im fehlenden Willen der Nationalstaaten oder an der mangelnden Machtkompetenz der UNO? Wo liegen die Grenzen der internationalen Zusammenarbeit? In der Reihe „DIE WELT AUS DEN FUGEN?! - Krisenherde dieser Welt“ wirft die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Blick auf die Länder, die uns aktuell am meisten beschäftigen und stellt die Frage: Was könnte und sollte die UNO hier leisten? Was sind die Hintergründe der Konflikte, wie ist die aktuelle Situation vor Ort und was sind mögliche Zukunftsszenarien? Heutiger Gast dafür ist die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Kristin Helberg. Sie berichtete sieben Jahre aus Damaskus, hat mehrere Bücher zu Syrien geschrieben und lebt heute als Autorin und Nahostexpertin in Berlin.