HANIA DEREJ TRIO + 1 pl
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Diese außergewöhnlich junge Künstlerin (Jahrgang 2005!) hat die polnische Musikszene im Sturm erobert und begeistert längst Publikum weit über das Jazzmilieu hinaus. Als Pianistin, Komponistin, Dirigentin und Produzentin elektronischer Musik zeigt sie eine unermüdliche Neugier für verschiedenste musikalische Ästhetiken. Sie studiert symphonisches Dirigieren an der Musikakademie Krakau sowie Jazzkomposition und Arrangement am Conservatorium van Amsterdam. 2025 wurde sie in der Sanki Umfrage der Gazeta Wyborcza als "Neue Hoffnung der polnischen Musik" ausgezeichnet.
Dass ihr Tempo hoch ist, zeigt ein Blick auf ihre Vita: Preise bei Jazz Talents Zakopane 2025, dem Ladies’ Jazz Festival in Gdynia und dem FAMA Festival, dazu die Auszeichnung als „Junge Komponistin des Jahres“ des Polnischen Komponistenverbands. Und das alles mit gerade einmal 21 Jahren – bei über 130 eigenen Kompositionen und acht veröffentlichten Alben.
Ihr Trio entstand nach einer zufälligen Begegnung beim Kraków Film Festival und markiert ein neues Kapitel in ihrem Schaffen: Jazzkompositionen in einem feineren, neoklassischen Gewand, durchzogen von filmischen Harmonien. Nach ihrer jüngsten Mexiko-Tour arbeitet die Band auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums hin, das im September 2026 beim niederländischen Label ZenneZ Records erscheint und von inneren Kämpfen, vom ständigen Wettlauf mit sich selbst, von Dilemmata, Höhen und Tiefen erzählt – kurz: vom ganz normalen Ausnahmezustand des Lebens.
Mit ihr auf der Bühne stehen Mateusz Szewczyk, Kontrabassist, Bassist und Arrangeur mit internationaler Erfahrung von Asien bis in den Nahen Osten, sowie Gniewomir Tomczyk, Schlagzeuger zwischen Jazz, Hybrid Drumming und Entertainment, Produzent und Pädagoge. Sein Debütalbum Event Horizon wurde vom Magazin Perkusista zu einem der "100 wichtigsten polnischen Alben für Schlagzeuger" gewählt.
Und obwohl HANIA DEREJ TRIO draufsteht, bleibt es nicht immer dabei. Einzelne Stücke öffnen sich bewusst für weitere Stimmen – oft Musikerinnen und Musiker aus der Region, in der das Ensemble gerade gastiert. So entstehen jedes Mal neue klangliche Konstellationen, die kulturelle und sprachliche Grenzen überwinden und zeigen, dass Vielfalt keine Zugabe, sondern Essenz ist.

