Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2003 2004 2005

alte und neue meister des jazz

Freitag, 20.02.2004, 21.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt

11/7 EUR

 

ERIC SCHAEFER DEMONTAGE [d]

Up to date: Berliner Freejazz mit Weltniveau

Michael Thieke [alto-cl, cl, as] Daniel Erdmann [ts] Michael Anderson [tp] Johannes Fink [b] Eric Schaefer [dr, comp]

Im Laufe der letzten Jahre entwickelte sich der Berliner Schlagzeuger Eric Schaefer (im Jazzclub Neue Tonne bereits mit Maluschke) innerhalb der europäischen Improvisationsszene zum »musician's musician«, zu einem Lieblingsmitspieler seiner Kollegen.

Seit seinen Projekten mit einem der kompetentesten Trompeten-Improvisatoren überhaupt, dem US-Amerikaner Herb Robertson, haben sowohl Schaefers improvisatorisches Profil als auch die internationale Wahrnehmung von dessen außergewöhnlichen Drum-Fähigkeiten vehement zugenommen.

Als Spezialist in den Bereichen Hardcore, freie Improvisation und Neue Musik stellte Schaefer vor etwas mehr als einem Jahr seine Band »Demontage« zusammen. Dia- und trialogfreudig präsentieren die fünf Musiker Erics klar strukturiertes und strategisch geschickt eingesetztes Themenmaterial.

Die Musiker der Band gehören allesamt zur Crème de la Crème der Berliner Improvisationsszene, die längst viel mehr umfasst als die Felder, die durch die Altmeister Schlippenbach, Petrowsky oder Gumpert abgesteckt werden. Die Biografien der Demontage-Mitmusikanten belegen Außergewöhnliches: Michael Thieke (erst kürzlich mit dem Klarinetten Trio im Dresdner Jazzclub) arbeitete mit Steve Lacy und Gary Peacock zusammen, Michael Anderson ist immer mal wieder auf Tour mit Jim Black, Wayne Horvitz und Phil Minton, Daniel Erdmann macht unter anderem mit Sandra Weckert und mit seiner eigenen Band Erdmann 2000 (auch bald im Jazzclub Neue Tonne) von sich reden. Und das Renommee des eigentlichen Franken Johannes Fink zu preisen hieße Eulen nach Athen tragen: es gibt am Bass in Deutschland kaum einen berühmteren…

Die Musik von Demontage entsteht aus dem Augenblick heraus, ohne strengen Bezug auf komponierte Parameter lebt diese Formation ihr Konzept und bietet dem Zuhörer ein Maß an Spannung, das seinesgleichen sucht.