Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2004 2005 2006

1. Festival JAZZWELTEN 2005

Osteuropäischer Jazz in Dresden

Freitag, 18.03.2005, 20.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt Ak. 19 | 13 EUR

Festivalpass (17.03.2005 – 19.03.2005) Ak. 45 | 30 EUR

 

DAVID DORŮŽKA TRIO [cz/pl]

Gerade mal 25 Jahre alt ist David, und schon ein ganz Großer! Im Alter von zehn fing er an, Gitarre zu spielen, mit zwölf trieb er sich (teils unter Aufsicht seines Vaters, eines landesweit bekannten Jazzpublizisten) in den Prager Jazz- und Bluesclubs herum und gab erste Konzerte. Bald schon interessierte sich David für Miles Davis und John Coltrane, schließlich gründete er 1994 seine erste eigene Band, die er nach einem Titel von Herbie Hancock nannte: »Eye of the Hurricane«. Im selben Jahr gewann er den Preis »Talent des Jahres 1994« der Tschechischen Jazz Gesellschaft. Damals war David gerade mal vierzehn! Schon zwei Jahre später trat er auf dem Montreal Jazz Festival auf, 1997 studierte er am berühmten Berklee College of Music in der Jazzklasse – gemeinsam unter anderen mit dem Super-Bassisten Christian McBride und dem Drummer Jorge Rossy.

 

Workshop-Konzert mit dem Jazzensemble der Dresdner Musikhochschule

Leitung: David Dorůžka

 

PETRAS VYSNIAUSKAS BALTIC TRIO [lit/r/d]

Vysniauskas gilt als der weltweit renommierteste Jazzmusiker des Baltikums, wenn man einmal von dem russischen Perkussionisten Tarasov absieht. Er arbeitete mit Steve Lacy, Vyacheslav Ganelin, Han Bennink, Jon Christensen, Tomasz Stanko, Vladimir Chekasin Big Band, Kent Carter, Theo Jorgensmann, Jimmy Owens, Elliot Sharp, Paul Jeffrey, dem »Rova Saxophone Quartet« und vielen anderen.

Kreativ, vielseitig und mit außergewöhnlicher Virtuosität ausgestattet, ist der litauische Meistersaxofonist Petras Vysniauskas in der Lage, die unterschiedlichsten Musikstile in sein Spiel zu integrieren, ohne je den Kontakt zu seiner persönlichen Basis zu verlieren, dem Geist und der Tiefe der Folklore Litauens. Seine Musik atmet etwas von der herben Leidenschaft vieler seiner Landsleute. Das Aufgreifen von Themen aus der Volksmusiktradition ist somit eine prägnante Facette dieses Saxofonisten, der die moderne Jazzentwicklung ebenso reflektiert wie die Klangidiome neuer und neuester improvisierter und komponierter Musik. Doch der Bezug zur Volksmusik bietet ihm, eigener Aussagen zufolge, ein Stück musikalische Identität. Vysniauskas selbst: »Ich höre in den litauischen Volksliedern Echos der Musik von John Coltrane; das alles versuche ich mit den freien Ausdrucksmöglichkeiten des Jazz von heute zu verbinden.«