Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2006 2007 2008

3. Festival Jazzwelten 2007

Grenzgänge – Grenzen überbrücken, Grenzen schaffen, Grenzen erweitern

Samstag, 24.03.2007, 21.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt Ak. 11 | 7 EUR

Festivalpass (24.03.2007 – 31.03.2007) Ak. 50 | 30 EUR

 

TRIO LÉZARDE [d/hr]

Abenteuerliche Musik für große Ohren

Meike Goosmann [ss, bcl] Elvira Plenar [p] Anka Hirsch [vcr, e-cello]

Mit dem Trio Lézarde präsentieren sich drei Musikerinnen, die ihre Unterschiedlichkeit als Herausforderung erleben, mit viel Energie zusammentreffen und stilistische Grenzen mit Lust überspielen.

Die in Zagreb / Kroatien geborene, dann in Graz und nun seit längerem in Frankfurt lebende Künstlerin Elvira Plenar ist in diesem Trio sicher der »spiritus rector«.

»Elvira Plenar spielt mit einer Intensität, die die Stimmen von linker und rechter Hand ebenso komprimiert wie sie die Räume zwischen den Klängen mit Spannung auflädt. Die Stille ist kein ätherisches Rauschen, der Augenblick wird zu tonlosen Ekstase. Plenar vermeidet die Sackgassen des Pianosolos, sieht das unvermeidliche Menetekel »Keith Jarett« an der Wand, verneigt sich kurz und geht in die andere Richtung. Natürlich kommt am Flügel keiner ungeschoren davon, zwei Jahrhunderte lasten auf den Fingern, doch im Labyrinth gibt es viele Wege…Und was andere ihr Klavierleben lang vermeiden: Die Plenar spielt mit anderen Pianistinen, mit Ulrike Haage, mit Marilyn Crispell und Hildegard Kleb. Ein unmerkliches Überschreiten jener Schwelle zwischen Fingerfertigkeit und Gefühlsbewegung….Ein traditioneller Gestus verbindet sich mit der Strenge der Abstraktion. Sie wählt einen uralten Topos als Titel: das Gestalten des Augenblicks.« (Die Zeit)

Elvira Plenar repräsentiert die pianistische Gegenposition zu Irene Schweizer, Melodiosität und immer über die Niagara-Fälle. Sturzbäche von handwerklicher Perfektion in ästhetische Genussform gebracht, spielerisch, rauschhaft…

Über die Cellistin Anka Hirsch schrieb das Jazzpodium: »Anka Hirsch durchstreift das weite Feld zwischen New Age und Neuer Musik und findet dabei vor allem eines: spannende Klänge. Das Cello in der improvisierten Musik hat eine neue frische Stimme bekommen.« Und Meike Goosmann musiziert Geschichten. Stilistisch angesiedelt sind sie zwischen Jazz European Contemporary Music und World Music. Alle drei zusammen – ein faszinierendes Abenteuer!