Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2006 2007 2008

Jazz im Uniklinikum

Dienstag, 17.07.2007, 19.30 Uhr

Achtung! Findet auf dem Parkdach des Universitätsklinikums statt!

Eintritt

15/12 EUR

Achtung! Findet schon 19.30 Uhr auf dem Dach des Parkhauses im Universitätsklinikums statt!

 

KENTONMANIA BIG BAND + BOBBY SHEW [cz/d/usa]

Blasen, was das Zeug hält – Stan Kenton wäre glücklich!

Die Kentonmania Big Band ist eine mit 31 (!) Musikern phänomenal besetzte Großformation, die sich von der unvergleichlichen Musik des großen Stan Kenton als Begründer des sogenannten Third Stream inspiriert hat. Die durch acht (!) Waldhörner und Gesang erweiterte Besetzung ist weltweit einmalig! So entsteht ein ganz besonderer Klang!

Das Konzert der Kentonmania Big Band ist eine Dresden-Premiere, die besonders durch den Gastauftritt des Startrompeters Bobby Shew aus Los Angeles »geadelt« wird.

Geboren in Albuquerque im US-Staate New Mexico begann Bobby Shew im Alter von acht zunächst einmal mit dem Gitarrenspiel, wechselte aber zwei Jahre später zur Trompete. Mit dreizehn Jahren performte Shew bereits bei lokalen Veranstaltungen, um schon zwei Jahre später mit seiner eigenen Gruppe bei gelegentlichen Konzerten und in Jazzcafes aufzutreten. Während seiner High-School-Zeit spielte Bobby Shew bis zu sechs Mal die Woche in einem Abendclub, was für ihn bedeutet, früh in eine professionelle Karriere gestartet zu sein.

Später spielte Shew drei Jahre als Solo-Jazztrompeter in der famosen NORAD Multi Service Band. Unverzüglich nach der Trennung von NORAD begleitete er das Tommy Dorsey Orchestra unter der Leitung von Sam Donahue, was ihm erstmals die Möglichkeit gab, mit der Tompeter-Legende Charlie Shavers zusammen zu arbeiten. Nach seinem Kurzbesuch bei Tommy Dorsey wurde Shew aufgrund einer Empfehlung von Bill Chase eingeladen, bei Woody Hermans Band mitzuwirken. Anschließend spielte er noch für Della Reese und der Schlagzeugerlegende Buddy Rich, dessen Big Band sich gerade formiert hatte.

Zu dieser Zeit war Bobby Shew eher als kraftvoller Lead-Player denn als Jazzsolist bekannt. Gegen Ende des Jahres 1972 beschloss er, in die Gegend von Los Angeles zu ziehen, um als Jazzer wiederentdeckt zu werden. In L.A. angekommen, fand Bobby genau das, was er gesucht hatte und verbrachte die kommenden Jahre mit den Formationen von Art Pepper, Bud Shank, dem Horace Silver Quintet, Frank Strazzer-Sam Moss, sowie mit zahlreichen Bigbands wie Bill Holman, Louie Bellson, Toshiko Akiyoshi-Lew Tabackin, Oliver Nelson, Bill Berry, Nat Pierce-Frank Capp Juggernaut, Ed Shaughnessy, Terry Gibbs, Benny Goodman, Maynard Ferguson, Neal Hefti, Don Menza und Bob Florence. Doch Shew fungierte nicht mehr nur als Mitspieler, sondern er entwickelte sich zunehmend zum Frontmann und nahm in dieser Zeit viele seiner eigenen Alben auf.