Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2010 2011 2012

Samstag, 12.03.2011, 21.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt Vvk. 11 | 8 EUR zzgl. Gebühren, Ak. 15 | 11 EUR

 

THE TIPTONS [usa]

Frauenpower! Vier Saxofonistinnen + Schlagzeuger

Amy Denio [alto sax, voice] Jessica Lurie [alto & tenor sax, voice] Sue Orfield [tenor sax, voice] Tina Richerson [baritone sax, voice] Robert Kainar [drums]

Die Namensgeberin der TIPTONS ist die Jazzmusikerin Billy Tipton, die sich in den 30er Jahren als Mann ausgab, um überhaupt auftreten zu dürfen. Die vier Saxofonistinnen der Tiptons müssen sich zum Glück nicht verstecken. Dem Publikum würden mitreißende Konzerte entgehen!

Mit satten Saxofonsätzen, virtuosen Improvisationen und leidenschaftlichem Gesang wissen die vier Frauen aus Seattle seit ihrer Gründung 1988 als Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet von Jahr zu Jahr mehr zu begeistern. Der Bandname ist kürzer geworden, die Tourneen länger, der Spaß größer. Handfester New Orleans-Jazz gepaart mit Balkan-Fez, Südamerikanischem oder Klezmer-Anklängen: für die Tiptons scheint es in der Musik keine Grenzen zu geben. Jedenfalls keine, die die man nicht überschreiten dürfte. Der von ihnen präsentierte Stilmix ist dabei aber nicht nur äußerst stimmig, sondern ebenso überraschend und packend. Und alles groovt – nicht zuletzt durch den 'Gastschlagzeuger' Robert Kainar – so unwiderstehlich, dass es sehr schwer sein wird, auf den Stühlen sitzen zu bleiben. Am besten gleich zu Beginn beiseite stellen!

Bereits 2005 begeisterten die Damen in der Tonne. Jetzt freuen wir uns auf ihren erneuten Besuch mit dem gerade erschienen Album "Strange Flower" - übrigens ihr zehntes.

Amy Denio: Gründerin der Band 1987 in Seattle, Altsaxophon, international anerkannte Komponistin, natürlich oft auch für die Tiptons arbeitend, immer wieder auf Tour, auch solo, oder sie tritt mit anderen Größen der Szene auf, international präsent auf vielen Festival-Bühnen. Bis heute hat sie ca. 30 CDs veröffentlicht.

Jessica Lurie: auf der Bühne von unglaublichem Temperament, Alt- und Tenorsaxophon; Gespielt hat sie mit so bekannten Musikern wie z. B. Bill Frisell, der Patt Grainey Dance Company, spielt bei den Living Daylights und vielen anderen. Sie hat eine eigene hochangesehene Formation: The Jessica Lurie Ensemble. Jessica komponiert auch für die Tiptons. 20 CDs sind von ihr und ihren Ensembles erschienen.

Sue Orfield: spielt lebhaft und virtuos ihr Tenorsax; sie lebt in Eau Claire/Wisconsin und spielt dort in verschiedenen Blues-, Jazz- und Rockbands. Nach Eau Claire zog sie 2004 aus Seattle, wo sie 1999, 2001, 2002, 2003 und 2004 als „best horn“ ausgezeichnet wurde. Sue hat ihr eigenes Jazz-Quartett: die Sue Orfield Band. Sue ist aufgetreten mit Indigo Girls, Dizzy Gillespie, Clark Terry, Bobby McFerrin und anderen Größen.

Tina Richerson: spielt herrlich sonor ihr Baritonsax. Sie stammt aus Wenatchee, Washington, besuchte die Lionel Hampton School of Music der Univsität of Idaho und erhielt ihren Master of Music an der Universität of Washington. Tina war 1999 das erste weibliche Mitglied des Seattle Repertrory Jazz Orchestra. Nach ihrem Uni-Abschluss und Studium bei Cynthia Mullis zog sie sich für einige Jahre nach Alaska zurück. Nach ihrer Rückkehr nach Seattle war sie mit The Jazz Police und dem Trio Love Must Swing zu hören. Tina spielte außerdem mit Claudio Roditti, der Rockband Sons of Nothing u.a. Sie ist Mitglied der Yellow Hat Band und der Gruppen SWOJO und Funktet.

Robert Kainar: ist mit klassischer Ausbildung am Mozarteum Salzburg und Jazzstudium an der Musikhochschule in Graz aufgewachsen und versteht es schon seit jeher stilistische Grenzen zu ignorieren, gegebenenfalls aufzubrechen und auf seine persönliche Art zu verbinden. Eigenwillige Perkussion gepaart mit sensiblem bis druckvollem Schlagzeugspiel gelten als sein Markenzeichen. Die Anzahl seiner aktuellen Bands, ständig neue Projekte, sowie die Vielzahl an CD-Produktionen zeugen von der regen Tätigkeit, aber auch der Intention immer wieder Neues zu ergründen und ein buntes musikalisches Feld abzudecken.