Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2011 2012 2013

Samstag, 11.02.2012, 21.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt Vvk. 11 | 8 EUR zzgl. Gebühren, Ak. 15 | 11 EUR

SAMMELTICKET FÜR ALLE SECHS PIANO-PIANO-ABENDE: (06.02.2012 – 11.02.2012) Vvk. 60 EUR zzgl. Gebühren

Das Sammelticket ist ausschließlich im Tonne-Büro bzw. bei den Abendveranstaltungen in der Tonne erhältlich.

Das Konzert muss wegen Krankheit leider entfallen.

 

ENTFÄLLT!!! > JULIAN & ROMAN WASSERFUHR > ENTFÄLLT!!! [d]

Als Geheimtipp gehandelt und mit Lobeshymnen bedacht: die jungen Wasserfuhr-Brüder machen höchst erfolgreich "das Gegenteil von Angeber-Jazz"

JULIAN WASSERFUHR ist gerade 23 Jahre und gilt als Geheimtipp unter den jungen deutschen Jazztrompetern. Mit sieben Jahren blies er erstmals ins Horn, als jüngster Teilnehmer der Wettbewerbsgeschichte gewann er „Jugend jazzt“, er war Sieger des „Yamaha Trumpet Contest" 2004, war jüngster Jungstudent im Fach Jazztrompete an der Musikhochschule Köln und bekam ein Stipendium am berühmten Berklee College of Music in Boston. Sein Bruder ROMAN WASSERFUHR ist mit 26 Jahren kaum älter und ist auch so ein Wunderknabe. Der Pianist griff erstmals mit sieben Jahren in die Tasten, hat Jazzklavier bei Hubert Nuß an der Kölner Musikhochschule sowie Jazzarrangement/-komposition bei Frank Reinshagen studiert. Dem Berklee College of Music stattete er ebenfalls einen Besuch ab. ACT-Chef Siggi Loch erkannte früh das Potential der beiden Musiker und bot einen mehrjährigen Plattenvertrag an. Mit dem Julian & Roman Wasserfuhr Quartet erschien Ende 2005 ihr Erstlingswerk „Remember Chet“ – eine Hommage an den legendären West Coast-Trompeter Chet Baker. „Ein umwerfendes Debüt jubelte die Süddeutsche Zeitung als wäre Baker wiederauferstanden, mit diesem magisch leichten und zugleich melancholischen Ton. Wie die Wasserfuhrs aufeinander hören und daraus wunderbare Jazzgeschichten entstehen, ist ein Genuss." Ihre (Seelen-)Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute. Kommunikation findet wortlos und intuitiv statt. Die Vertrautheit der Brüder verleiht der Musik einen entspannten und unangestrengten Charakter. Ob mit Trompete oder Flügelhorn, Julian ist kein Vertreter der Höher-Schneller-Weiter-Fraktion. Mit seinem warmen Ton schafft er atmosphärische Klangräume. Er spielt erstaunliche Chorusse von unerhörter Leichtigkeit, die vor allem in den Balladen viel Nachdenklichkeit und ungekünstelte Sentimentalität ausstrahlen. Sein Bruder Roman ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an dem frischen, aber dennoch ausgereiften und luftigen Sound der Band nicht minder beteiligt. Dem „Young German Jazz" Etikett sind Julian und Roman Wasserfuhr längst entwachsen; von ihrem Idol Chet Baker haben sie gelernt, ohne ihn zu kopieren. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion.“ Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik - manchmal auch populäre von Grönemeyer bis Sting - und entfalten dabei überwältigende Wirkungen. Im Booklet ihres neuen Albums "Gravity" schreibt dazu der Schauspieler Matthias Brandt: "Ich mag den Mut zur Einfachheit, den die beiden besitzen. Das muss man sich trauen. Zu bewundern ist dann das Gegenteil von Angeber–Jazz“.