Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2011 2012 2013

Donnerstag, 10.05.2012, 21.00 Uhr

Jazzclub Tonne, Königstraße 15, 01097 Dresden

Eintritt Vvk. 13 | 10 EUR zzgl. Gebühren, Ak. 16 | 13 EUR

 

MIGUEL ZENON QUARTET [usa]

Der mehrfach grammy-nominierte "Rising Star" schafft eine heiße Verbindung aus lateinamerikanische Rhythmen mit allerfeinstem New-York-Jazz

Miguel Zenon [alto sax] Luis Perdomo [piano] Hans Glawischnig [bass] Henry Cole [drums]

Der 32jährige MIGUEL ZENON aus Puerto Rico war jahrelang der „rising star“ der New Yorker Jazzszene. Sein warmer, expressiver Ton am Altsaxofon verzaubert auf Anhieb.

2004 nahm Branford Marsalis den Altsaxofonisten für sein Label Marsalis Music unter Vertrag. Drei Alben von Miguel Zenon sind dort bislang erschienen.

In diesem Jahr war seine jüngste CD "Alma Adentro", die er in der Tonne vorstellt, für den Grammy nominiert.

Dies ist nur die Krönung einer rasanten Erfolgsgeschichte: 2004 erhielt er den Rising Star Alto Saxophone Award des Down Beat Kritikerpolls, 2006 den Best New Artist award der Leserumfrage in JazzTimes und 2008 ein Guggenheim Stipendium. 2008 war er MacArthur Fellow.

Er spielte in Charlie Hadens Orchestra, im San Francisco Jazz Collective, in der Mingus Bigband. Seit 2005 tourt er mit seinem eigenen MIGUEL ZENON QARTET höchst erfolgreich durch die Welt.

Luis Perdomo aus Caracas, geb. 1971, der beim Studium der traditionsreichen Latin Music auf den Jazz stieß und nach New York zog, arbeitet seither an dieser Verbindung. Bud Powell und Oscar Petersen waren seine Vorbilder.

Der Bassist Hans Glawischnig aus Graz, Jahrgang 1970, ging den umgekehrten Weg: Vom Jazzstudium an der Berklee School of Music aus perfektionierte er in der Band von Ray Barretto den Latinsound.

Henry Cole, puertoricanischer Landsmann von Zenon, lebt inzwischen ebenfalls in New York und gehört dort zur vordersten Front der gefragten Schlagzeuger.

In diesem so geschulten Quartett nimmt sich Miguel Zenon des "Puertorican Songbook" an indem er mit lateinamerikanischen Rhythmen allerfeinsten New-York-Jazz aufheizt. Er glänzt mit spannenden Improvisationen und brilliert mit herausragender Technik.