Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2016 2017 2018

Samstag, 16.12.2017, 20.00 Uhr

Die Tonne im Kurländer Palais, Tzschirnerplatz 3–5, 01067 Dresden

Eintritt Vvk. 15 | 11 EUR zzgl. Vorverkaufsgebühr, Ak. 18 | 14 EUR

Einlass ab 19 Uhr.

 

THE SHOUTING MEN treffen JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB [d]

Donnernder Soulrock trifft auf flirrenden Psychedelic Jazz – der große Saison-Abschlussknaller

Tobias Müller [vocals] Ludwig Kociok [trombone] Richard Ebert [tenor sax] Mark Weschenfelder [alto sax] Maximilian Fleischhack [trumpet] Tobias Winkler [guitar] Konrad Heisig [piano, organ] Phillip Oertel [bass] Daniel Franke [drums]
JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB:
Jo Aldinger [hammond organ] Konnie Behrendt [guitar] Matthias Macht [drums]

Das Tonne-Jahresabschlusskonzert. Inzwischen zum dritten Mal laden THE SHOUTING MEN zum großen Saisonende-Knaller ein. Mit alljährlich neuen Überraschungen und besonderen Gästen. In diesem Jahr sind es die Mannen von JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB, die den Abend noch länger, noch knackiger, noch größer machen. Zwei Bands, zwei Sets und ein rauschendes gemeinsames Finale – da fallen die Nadeln schon vorm Fest vom Weihnachtsbaum und das Lametta strahlt von ganz allein!

Energiegeladen. Treibend. Bewusstseinserweiternd. Die flirrende Weite, die JO ALDINGERS DOWNBEATCLUB erzeugt, lässt mehr als drei Musiker vermuten. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und Freiheit. Sucht man nach stilistischen Vorgängern fallen einem zunächst „Medeski Martin and Wood“ und „John Scofield“ ein, dann aber auch der psychedelic rock von „Pink Floyd“ und „Deep Purple“.

Der Name sagt alles. THE SHOUTING MEN, das ist kompromissloser Soul-Rock mit rohem, ungeschöntem Sound und ohne Skrupel beim Überschreiten von Genregrenzen. The Dillinger Escape Plan und Meshuggah dienen ebenso als Inspiration wie Ray Charles, Blood, Sweat and Tears oder Medeski, Martin & Wood. Dabei geht es nicht darum, größtmögliche Gegensätze auf Teufel-Komm-Raus zusammenzubringen. Was dem Song dient, wird gemacht; überflüssiger Ballast fliegt raus. Damit erfinden The Shouting Men das Rad sicher nicht neu, aber sie haben von allen Schrottkarren, derer sie habhaft werden konnten, die Räder abmontiert und an ihr Vehikel aus Soul, Rock und Größenwahn geschraubt und wider Erwarten fährt das Ding!

Dieses Kunststück beherrscht die Band nicht nur in der Theorie. Die zehnköpfigen Shouting Men sind eine mitreißende Live-Band. Wie sagenhaft gut sie beim Publikum ankommt, zeigt der Bundessieg beim Emergenza Music Contest 2014, der zu einem grandiosen 7. Platz in der Weltwertung führte. Gnadenlos vereinen sie den Pantera-Groove mit der Energie und Lebensfreude von Soul-Musik der 50er und 60er Jahre und sie weigern sich partout, die Eingängigkeit ihrer Songs musikalischer Raffinesse zu opfern.

(Änderungen vorbehalten)

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