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Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

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Programm

Ein Konzert der Tonne in Kooperation mit den Jazztagen Dresden

Freitag
09.
Nov
20.00 Uhr
Einlass ab 19 Uhr


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Eintritt:   Vvk. 20 | 13 ‚ā¨ zzgl. Geb√ľhren, AK 25 | 16 ‚ā¨

Ein Konzert der Tonne in Kooperation mit den Jazztagen Dresden

 

EIVIND AARSET I.E. [nor]

Zum letzten Mal auf Tour mit I.E. und diesen Klangwelten, die schier den Atem rauben // Support: SINULARIA [d]
Bild vergrößernEIVIND AARSET (© Stephane Ait Quarab)EIVIND AARSET (© Stephane Ait Quarab)
Bild vergrößernEIVIND AARSET (© Jan Granli)EIVIND AARSET (© Jan Granli)
Bild vergrößernEIVIND AARSET (© Christoph Giese)EIVIND AARSET (© Christoph Giese)

Die Tonne im Kurl√§nder Palais, Tzschirnerplatz 3‚Äď5, 01067 Dresden

Wer EIVIND AARSET einmal live erlebt hat - ob mit Nils Petter Molv√¶r, mit Dhafer Youssef oder mit seiner eigenen Band ‚Äď wird diese besondere Erfahrung nicht vergessen haben. Denn auf der BuŐąhne verwandelt sich dieser eher sch√ľchtern und introvertiert wirkende Norweger, der eben noch passend zu seinem Auftreten faszinierende Klanggem√§lde von fast halluzinatorischer Qualit√§t aus dem Instrument zaubert, auch unversehens zu einem intelligenten Rebellen, der seiner Gitarre die abenteuerlichsten T√∂ne entlockt und seinem Publikum mit einer Welle schierer Energie den Atem raubt.

Wer die Biografie Eivind Aarsets kennt, wundert sich uŐąber dessen herausragende Qualit√§ten indes uŐąberhaupt nicht. Als Musiker begann er als Heavy Rock-Gitarrist, bevor er die fr√ľhen Alben seiner norwegischen Landsleute Jan Garbarek und Terje Rypdal f√ľr sich entdeckte. In den 1990er Jahren wirkte er dann schon bei Reihe einflussreicher ECM-Alben selbst mit und spielte mit Arve Hendriksen, Ketil Bj√∂rnstad, Arild Andersen und Marilyn Mazur. Die gro√üen Schlagzeilen aber machte er mit Nils Petter Molvaers bahnbrechendem Album "Khmer". Von dort aus entwickelte Aarset sein Furore machendes Gitarrenspiel zu dem, was es heute ist und das inzwischen auf sechs Alben zu bestaunen ist.

Den gewaltigsten Eindruck aber hinterlassen Eivind Aarsets Konzerte, denn hier nimmt er die Zuhörer mit in die vierte Dimension: Was linear beginnt, baut sich immer mehr auf, erst zur Klangfläche, dann zum

Soundspace und bricht schlie√ülich in Sph√§ren auf, f√ľr die herk√∂mmliche Beschreibungen v√∂llig unzul√§nglich sind. Indem sie unentwegt zwischen Science Fiction und gef√ľhlter Erinnerung umschalten, gelingt ihnen ein verwirrendes Spiel aus Gravitation und Fliehkraft, eine rastlose Wurmlochjagd von einem

Klangquadranten zum n√§chsten, eine Art Malefiz mit jeglichen Erwartungen. Vor jedem Auftritt steht nur eines fest: Aarset und Co. werden den H√∂rer mit in unerh√∂rte Welten nehmen. Diese Welten im Voraus zu verorten, ist ein Ding der Unm√∂glichkeit. Einen Auftritt von EIVIND AARSETS I.E. hakt man nicht einfach ab, sondern man nimmt ihn √ľber die K√∂rperresonanz mit nach Hause, auf dass er sich √ľber viele Wochen und Monate in Kopf und Blutbahn entfalten kann.

Im Vorprogramm spielen SINULARIA, die man bisher als LEDERKORALLE kannte.

Die Band hat ihren eigenen und eigenst√§ndigen Stil namens "Subwater Beats" erfunden. Das ist eine Mischung aus: Erstens Wonky Beats, so wie man sie von J Dilla oder Flying Lotus kennt, zweitens Jazz, weil trotz aller Komplexit√§t im Rhythmus immer noch einiges improvisiert wird, drittens Neuer Musik und indischer Musik, aus denen etliche komplexe Rhythmussysteme weiterentwickelt wurden, viertens IDM, in der neben verfrickelten Rhythmen genauso abgedrehte Sounds wie z.B. bei Aphex Twin auftauchen und f√ľnftens Electronica, was u.a. f√ľr schwebenden Melodien und Akkorde steht.

Artists

Eivind Aarset [guitar], Audun Erlien [bass], Erland Dahlen [drums, percussion],
SINULARIA:
Jo Wespel [guitar], Felix Henkelhausen [bass], Max Santner [drums]

Die TONNE dankt ihren Unterst√ľtzern