Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2018 2019 2020

Mittwoch, 02.10.2019, 20.00 Uhr / Einlass ab 19 Uhr

Die Tonne im Kurländer Palais, Tzschirnerplatz 3–5, 01067 Dresden

Eintritt 22 | 16 EUR

Das Konzert entfällt.

 

Entfällt: HARRIET TUBMAN [usa]

Das sagenhafte Powertrio aus New York

Brandon Ross [guitars] Melvin Gibbs [electric bass] J.T. Lewis [drums]

Das Konzert muss leider verschoben werden. Da der neue Termin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, können die bereits erworbenen Tickets an den entsprechenden Vorverkaufsstellen wieder zurückgegeben werden.

Die Mitglieder von HARRIET TUBMAN, der Bassist Melvin Gibbs, der Gitarrist Brandon Ross und der Schlagzeuger JT Lewis beschäftigen sich seit über zwei Jahrzehnten mit Musik, die jenseits aller Genres ist und dennoch hochgradig ansteckend und überwältigend. Denn wenn Filigrangitarrist Brandon Ross sich mit Power-Spielern wie dem Schlagzeuger J. T. Lewis und dem Bassisten Melvin Gibbs kurzschließt, kann das Ergebnis nur beiden Ansätzen nützen. Tatsächlich arbeitet das Trio schon seit vielen Jahren unter diesem „nome de guerre“ an der Verfeinerung des Brachialen und der Nachdrücklichkeit des Lyrischen. Diese Verzahnung und die gegenseitige Befeuerung der Gegensätze gelingt hier, weil jeder der beteiligten Individualisten gleich viel zur Musik beiträgt und die Musik so zu einer bewundernswerten Dichte und Geschlossenheit findet. Die jahrelange Erfahrung zwischen Jazz und Rock hat die Musiker geprägt. Der Tod von Ornette Coleman, Cecil Taylor und Ronald Shannon Jackson hat andere an die Spitze der Avantgarde treten lassen. Dazu gehört zweifelsfrei Harriet Tubman mit dem ihrem neuen, sagenhaften Album "The Terror End of Beauty".

Ganz bewusst politisch motiviert benannte sich die Band bei ihrer Gründung vor 20 Jahren nach einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der USA und der Weltgeschichte. Harriet Tubman (* 1820 als Araminta Ross im Dorchester County, Maryland; † 10. März 1913) war die bekannteste Fluchthelferin der Underground Railroad, einer Hilfsorganisation für flüchtende Sklaven aus den Südstaaten der USA. Sie spielte eine außergewöhnliche Rolle im Widerstand gegen die Sklaverei.

Pressestimmen:

»Der Power Sound changiert zwischen der Black-Panther-Wut des Free Jazz um 1970 und den Free-Funk-Kaskaden von Last Exit. Treibende Kraft des Quartetts ist Melvin Gibbs, dessen aggressiver Fuzz-Bass wie ein Vulkan unmittelbar vor dem Ausbruch klingt.« (stereoplay, April 2017)

»Verzerrte Gitarren wie Griffe an die Gurgel, pumpender Bass … Alles schön bei Stärke acht auf der nach oben offenen Richterskala und mit Bleifuß auf dem Volumenpedal. Ohrenputzer, Boxentester, aber auch leise goutierbar.« (Fono Forum, April 2017)