Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Programm

2019 2020 2021

Freitag, 13.03.2020, 20.00 Uhr / Einlass ab 19 Uhr

Die Tonne im Kurländer Palais, Tzschirnerplatz 3–5, 01067 Dresden

Eintritt 22 | 16 EUR

ABGESAGT!

 

Abgesagt: JIM BLACK'S ALAS NO AXIS [usa/isl]

Die Supergroup auf Jubiläumstour

Jim Black [drums] Chris Speed [sax, clarinet] Skúli Sverisson [bass] Hilmar Jensson [guitar]

Achtung! Aufgrund der aktuellen Situation kann das Konzert leider nicht stattfinden.

Die Tournee von AlasNoAxis wurde abgesagt/verschoben. Derzeit geplanter Nachholtermin ist der 16. November 2020, vorbehaltlich einer neuerlichen Änderung. Bereits erworbene Karten behalten zunächst ihre Gültigkeit.

Wir bitten darum, für Aktualisierungen regelmäßig auf unsere Website www.jazzclubtonne.de zu schauen.

JIM BLACK ist seit Jahren an der Spitze einer Musikergeneration, die den Jazz ins 21. Jahrhundert hebt. Er ist einer der einflussreichsten Schlagzeuger unserer Zeit und außerdem der Bandleader einer der herausragendsten vorwärtsdenkenden Bands der Welt: ALAS NO AXIS mit Chris Speed, Hilmar Jensson und Skúli Sverisson.

Sechs Alben hat die Band seit ihrer Gründung im Jahre 2000 herausgebracht und alle, alle sind sie sehr besonders.

Im März 2020 werden Alas No Axis auf Jubiläumstour zum 20-jährigen Bestehen gehen und hier u.a. Stücke aufführen, die vorher noch nie live gespielt worden sind. Es gibt Songs aus dem jüngsten Album "Antiheroes", natürlich einige "Klassiker" der Band sowie brandneue Titel, die mitgeschnitten werden, um nach der Tournee das Dreifach-Album zu komplettieren, dessen Erscheinen noch für 2020 geplant ist. Und es gibt lediglich zwei Deutschland-Stationen: Dachau und Dresden.

Seid Teil dieses Ereignisses!

An dieser Stelle müssen wir unbedingt den Autor Tim Jonathan Kleineke von nordische-musik.de zitieren. Obwohl bereits 2010 geschrieben, findet man hier eine immer noch gültige, wunderbare Beschreibung von Alas No Axis.

"Es gibt wenig, was sich musikalisch an dieser Band messen kann. Falsch: es gibt nichts. Nichts. Seit über zehn Jahren hält dieses Quartett in derselben Besetzung eine unerreichte Qualität. Was das mit Nordischer Musik zu tun hat? Zwei der Musiker kommen aus Island, die anderen beiden sind US-Amerikaner. Nun könnte man sagen, die Amis wären die wichtigeren, aber das ist falsch. Denn ohne die beiden Isländer wäre Alas No Axis nicht Alas No Axis.

Aber der Reihe nach. Jim Black: Schreibt alle Stücke, ist die treibende Kraft. Alas No Axis ist seine Band. Spielt Schlagzeug wie kaum ein anderer Drummer rund um den großen Wok Jazz-Szene. Explosiv und kantig trommelt er, ein Polyrhythmiker par excellence! Schräg bis zum Abdriften gestaltet er die Rhythmen und ist doch immer nachvollziehbar, kommt immer wieder auf den Punkt. Extrem heftig hier, extrem sachte dort.

Chris Speed: Hat am Tenorsaxofon eine ähnliche Stellung wie Jim Black. Lässt sein Horn röhren wie ein Hirsch, beherrscht Überblastechniken, lässt die Sau raus und kann doch auch wunderbar sensibel agieren, besonders mit Klarinette.

Hilmar Jensson: Zunächst als Gitarrist unscheinbar hinter den beiden Protagonisten. Weniger an virtuoser Kraftmeierei interessiert denn an mannschaftsdienlichem Understatement. Setzt mit einzelnen Noten Akzente, bricht Akkorde in Stücke, baut andere zusammen, schichtet sie zu Bergen, lässt diese dann explodieren, in sich zusammenfallen. Bis nur noch kleine einzelne Noten übrigbleiben.

Skúli Sverrisson: Spielt im Sitzen. Spielt meist akustische Bass-Gitarre. Wirkt sehr gemütlich. Ist viel mehr als der ruhende Pol. Interpretiert den Bass sehr melodisch. Spielt nicht viele Soli, aber wenn, dann aufgehorcht!

Musikalisch… ist das schwer zu beschreiben. Es ist alles. Jazz, weil viel improvisiert wird. Rock, weil die Rhythmen oft gerade und manchmal ziemlich hart sind. Avantgarde, weil es so ungewohnt und unüblich klingt. Free, weil sich vier Stimmen ab und zu unabhängig voneinander bewegen. Pop, weil es manchmal so unverschämt leicht ist.

Hier und da … mäandern zärtlichste Klarinetten- oder Gitarren-Melodien durch imaginäre Auen, schneiden sich scharfe Saxofonlinien ihren Weg durch steinige Schlagzeug-Massive, bohrt sich der Bass tief durch einen Grand Canyon aus Gitarrenwänden, türmen sich alle vier zu einem Klang-Tsunami von bisher unbekanntem Ausmaß.

Jedes Mal, wenn ich eine Alas No Axis-CD höre, kommen mir an einer Stelle die Tränen und bin hinterher glücklicher als zuvor."