{„de“:“Das Auftaktkonzert unserer Herbstsaison ist zugleich ein \“Vorkonzert\“ zu der noch in diesem Monat stattfindenden Jubiläumswoche, denn einer der wichtigsten Protagonisten der Dresdner Szene ist der Initiator des heutigen Projekts: Günter Baby Sommer – weltumtriebiger, nimmermüder Schlagzeuger und Ehrenmitglied der Tonne – hat derart hochkarätige Musiker um sich geschart, dass man das Ensemble durchaus als eine Art Gipfeltreffen bezeichnen kann: THE NEW GENERATION OF SISTER & BROTHERHOOD. \nDen namhaften Beteiligten geht es darum, einer Legende Referenz zu erweisen: der Brotherhood of Breath. Diese Band gilt heute als Keimzelle des Ethno-Jazz, gleichwohl ist sie mittlerweile weithin vergessen und gilt allenfalls unter Fachleuten als unbedingter Geheimtipp.\n1969 wurde die „Bruderschaft“ von dem aus Südafrika stammenden Pianisten Chris McGregor in London gegründet, dazu gehörten u.a. Dudu Pukwana, Louis Moholo, Mongezi Feza, Evan Parker, Alan Skidmore, John Surman. Ihr Debütalbum etablierte 1971 ihren Ruf als aufstrebende Innovatoren, die afrikanische Melodik, treibenden Puls und ekstatische freie Improvisationen vereinte. Eine weitere Studioproduktion sowie eine Liveplatte folgten, Mitte der 70er löste sich die Urformation auf.\nDie New Generation of Sister & Brotherhood versammelt nun herausragende Musikerinnen und Musiker mehrerer Generationen und erweckt den grenzlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben. Um die akribische Erforschung des überlieferten Materials der Brotherhood of Breath kümmern sich seit Jahren der schottische Musikwissenschaftler/Saxofonist Raymond MacDonald und eben Schlagzeuglegende Baby Sommer. Das ambitionierte und spektakuläre Projekt wird Originalstücke der Brotherhood spielen, erweitert um neue Parts, die Baby Sommer in deren politisch engagiertem Geist schreibt.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

{„de“:“Pianist Achim Kaufmann über das Trio:\n\n»Anfang 2002 spielten wir unser erstes Triokonzert im Amsterdamer Zaal 100. Gerade in der Zeit hatte ich auch einige Duokonzerte mit Frank – nach vielen Jahren wieder. Das Zusammentreffen im Trio brachte dann noch eine zusätzliche Dimension – Wilberts Sinn für Drama, für Extremhandlungen, war eine unschätzbare Bereicherung. Wir merkten, dass jeder von uns Dinge spielte, die er in anderen Zusammenhängen nicht spielen würde; ein Vordringen in ungekannte Bereiche des Zusammenspiels. Es schien, als wenn gerade durch die Unterschiedlichkeit unserer Charaktere eine spezielle Balance erreicht wurde, durch die jeder von uns sich frei bewegen konnte.\n\nNach sechs Jahren und drei CDs hat sich unser Zusammenspiel zu einer selbstständigen Größe entwickelt, die sich scheinbar auch ohne unser Zutun und Wollen entfalten kann. Mitunter ist es, als kreierten wir mit unseren drei Instrumenten ein viertes, neues Instrument. Ein winziges Detail kann die Richtung der Musik beeinflussen. Und dann gibt es in jedem Konzert diese Momente, in denen man auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens etwas ganz Neues probiert. Es bleibt spannend …«„}