{„de“:“\“Elbjazz\“, \“Jazz and Joy\“ und ein ausverkauftes \“Enjoy Jazz\“-Festivalkonzert sind nur wenige Indizien für den aufstrebenden Erfolg des ROMAN SCHULER EXTENDED TRIOs (RSxT). Mit diesen großen Erfolgen und dem gut verkauften Erstlingsalbum \“On Behalf of Myself\“, blüht RSxT immer mehr auf. So heißt der schon sehnsüchtig erwartete Albumnachfolger folgerichtig \“Bloom\“.\n\nDie Musik von RSxT ist nicht nur für das geschulte Jazzohr eine Bereicherung, sondern auch für all diejenigen etwas, die den Jazz noch nicht für sich entdeckt haben. Denn RSxT verbinden Hip-Hop-Grooves mit Pop- und Jazzchords. Behutsam wird der klassische Trio-Sound um elektronische Elemente bereichert. Dieses „plus X“ verleiht der Trio-Besetzung außergewöhnliche Impulsivität und eine Dynamik der ganz besonderen Art. Vom Solopiano bis zum vollen Fusion-Bandsound will RSxT mit Wurzeln im traditionellen Jazz und Soul vor allem folgende Elemente auf die Bühne bringen: die energetische Live-Performance, die Freude an Melodie und die Leidenschaft für Groove.“}

{„de“:“Hört man „Flourish“, das neue Album von RSxT, dem ROMAN SCHULER EXTENDED TRIO, ist man möglicherweise ganz schön überrascht. Wieso klingt diese Trioplatte so, als wären da mindestens fünf Musiker am Werk. Wo nehmen sie all diese Sounds her? Und darf ich zu Jazzmusik eigentlich tanzen? RSxT hat alles richtig gemacht, wenn sich der Hörer diese Fragen stellt. \nDenn RSxT ist eine dieser Bands, für die vermeintliche Genregrenzen nicht existieren. Bandchef Roman Schuler erklärt es so: \“Es geht darum, dass Jazz für uns kein Genre mehr ist, sondern die Erlaubnis, frei zu sein, alles zu tun\“, und er erschafft mit seiner Band eine Synthese aus klassischem Jazzsound, der Energie der elektronischen Musikszene und den Beats und Grooves aus Soul und Hip-Hop. All diese Elemente kombiniert das Trio mit einer Spielfreude und Leidenschaft, die absolut ansteckend wirkt. Heraus kommt urbane, coole, generationsübergreifende Musik, die ebenso zum Tanzen einlädt wie man mit ihr seine Gedanken schweifen lassen kann.\n\nUrban, cool und frei von limitierender Musikauffassung sind auch LUT. \“Diving\“ hat die Dresdner Band ihr Debütalbum genannt. Einen treffenderen Titel konnten LUT ihrem Erstling nicht geben. Denn vom ersten Stück an tauchen die vier Musiker mit ihrer Sängerin tief ein in aufregendste, abenteuerlichste Klanglabyrinthe, reich bestückt mit eindringlichen Lyrics.\n\“Diving\“ erschien, da hatte die Band kaum eine Handvoll Konzerte gespielt. Doch auch ohne diese Street-Credibility, konnten LUT aus dem Stand durchschlagende Erfolge verbuchen. Kein Wunder, denn die fünf hochkreativen Köpfe haben keine Angst, Grenzen zu überschreiten, keine Angst, Klischées zu erfüllen. Ihr Sound vereint Einflüsse aus Neo-Soul, Jazz, Hip-Hop und World Music. Inspirationen liefern Künstler wie Kendrick Lamar, Hiatus Kaiyote, Flying Lotus, Richard Spaven oder Robert Glasper. Gegensatz und Kompromiss sind Teil ihrer Musik. LUT sind bereit zum Experimentieren, bereit für Statements.“}

{„de“:“Früher hieß es, man müsse Jazz kapieren, um HipHop zu verstehen. NILS WÜLKER, der Songwriter mit der Trompete, ist das beste Beispiel: er ist über einen Blue-Note-Sample von Herbie Hancock in US3s „Cantaloop (Flip Fantasia)“ zum Jazz gekommen. Mit seinem neuen Album „On“ hat er jetzt, fast 25 Jahre später, eine Hybrid-Fantasie musikalischster Natur erschaffen: Großartige Songs, knackiger Funk, energiegeladene Improvisationen und elegante Electronic-Sounds, zwei Vocal-Stücke mit dem (halb)-amerikanischen Wiener Rob Summerfield und ein lässiges Feature von Marteria fusionieren hier zu einer überraschenden, gleichberechtigten Union von Jazz und HipHop. Vor allem aber faszinieren die neuen Songs als ebenso dichter wie erlöster, faszinierender wie flimmernder Soundtrack unserer Zeit. Drückt man hier „on“, stellt sich das Lebensdrama auf „off“. Wenn diese Musik Flucht ist, dann eine nach vorn. Gut möglich, dass sie außerdem den einen oder anderen Hörer wieder für Jazz begeistert.“}