{„de“:“»Die Rammstein des Jazz« hat die ZEIT das PANZERBALLETT genannt. Eine Coverband der ganz, ganz anderen Art. Denn wenn Jan Zehrfeld und Genossen ihr Metal-Gitarrenbrett, den Ultra-Bass und donnernde Schlagzeugattacken zuzüglich Power-Saxofon auffahren, dann ist »Verkrassung« angesagt. Liedgut von Abba bis Zappa, von Klaus Doldinger bis Weather Report, von AC/DC bis Scorpions wird freudig zersägt und verfremdet, die Simpsons-Melodie durch das »Bird Wild Web« und den Wolf gedreht, so dass kein bisschen Frieden herrscht, selbst wenn sich die Band Ralph Siegels »Ein bisschen Frieden« vornimmt. Die Originale sind kaum (oder auch gar nicht) wiederzuerkennen, denn hier wird nicht einfach umarrangiert und improvisiert, sondern hier wird entbeint und dann zusammengesetzt, was nie zusammengehörte. Nur dass beim PANZERBALLETT letztendlich doch alles wunderbar zusammenpasst und etwas herrlich Eigenes dabei herauskommt, das auch noch unglaublich viel Spaß macht. Denn eine extrem gute Live-Show gehört bei dieser Band zum krassen Programm.\n\nCDs:\n»Hart Genossen von Abba bis Zappa« (ACT, 2009)\n- Platz 25 der deutschen Jazzcharts\n\n»Starke Stücke« (ACT, 2008)\n- Platz 26 der deutschen Jazzcharts“}

{„de“:“Der Brustkorb vibriert, die Ohren schreien nach Oropax, denn es bricht gerade das Inferno aus. Ein Panzer scheint Bühne und Zuschauerraum verwüsten zu wollen. Wo ist es nur, dieses virtuelle Höllenfahrzeug, das alles kurz und klein mäht?\nDer Blick bleibt auf fünf jungen, wohlerzogenen Konservatoriumsabsolventen hängen, die sich vor acht Jahren unter dem Kampfnamen PANZERBALLETT zusammengeschlossen haben. Dem Jazz wollen die Revoluzzer Beine machen. Harmlos sehen sie aus. Harmlos klingt auch ihre Mission: Sie möchten nur spielen. Krass nennen sie ihren Stil und ein bisschen schmutzig.\nDie klebrige Filmmusik aus \“Dirty Dancing\“ haben sie auf dem Kieker und die \“Simpsons\“. Ist es nicht höchste Zeit, den Jazzrock der 70er Jahre aus dem Hause Weather Report zu entstauben? Und was ist mit dem ollen Frank Zappa los? Ist er nicht reif für eine Abreibung? Und dann kommt alles ganz anders.\nHeiko Jung schnallt sich seinen Bass um. Schlagzeuger Sebastian Lanser legt einen Zahn zu. Jan Zehrfeld, Primus inter pares, der Mann mit den harten Gitarrenriffs, gibt das verdächtige Motto vor: \“Warum einfach, wenn es auch schwer geht?\“ Schwer wie Heavy Metal, brachial wie Rammstein. \nUnd schon geht sie los, die grandiose, restlos faszinierende Höllenfahrt der Münchner, die einem die Ohren öffnet.“}

{„de“:“Der Brustkorb vibriert, die Ohren schreien nach Oropax, denn es bricht gerade das Inferno aus. Ein Panzer scheint Bühne und Zuschauerraum verwüsten zu wollen. Wo ist es nur, dieses virtuelle Höllenfahrzeug, das alles kurz und klein mäht?\nDer Blick bleibt auf fünf jungen, wohlerzogenen Konservatoriumsabsolventen hängen, die sich vor sechs Jahren unter dem Kampfnamen PANZERBALLETT zusammengeschlossen haben. Dem Jazz wollen die Revoluzzer Beine machen. Harmlos sehen sie aus. Harmlos klingt auch ihre Mission: Sie möchten nur spielen. Krass nennen sie ihren Stil und ein bisschen schmutzig.\nDie klebrige Filmmusik aus \“Dirty Dancing\“ haben sie auf dem Kieker und die \“Simpsons\“. Ist es nicht höchste Zeit, den Jazzrock der 70er Jahre aus dem Hause Weather Report zu entstauben? Und was ist mit dem ollen Frank Zappa los? Ist er nicht reif für eine Abreibung? Und dann kommt alles ganz anders.\nHeiko Jung schnallt sich seinen Bass um. Schlagzeuger Sebastian Lanser legt einen Zahn zu. Jan Zehrfeld, Primus inter pares, der Mann mit den harten Gitarrenriffs, gibt das verdächtige Motto vor: \“Warum einfach, wenn es auch schwer geht?\“ Schwer wie Heavy Metal, brachial wie Rammstein. \nUnd schon geht sie los, die grandiose, restlos faszinierende Höllenfahrt der Münchner, die einem die Ohren öffnet. \n\nBandleader Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre an der Kunstuniversität Graz (u.a. bei Karl Ratzer), der Sibelius-Akademie in Helsinki (Raoul Björkenheim) und am Richard-Strauss-Konservatorium in München (Peter O’Mara) und war Mitglied des Bundesjazzorchesters (unter Peter Herbolzheimer). Er spielte Konzerte mit Doldinger’s Passport, Uwe Ochsenknecht & Band, The Hilliard Ensemble, Wolfgang Schmid, Roberto DiGioia, Martin Schmitt, Wencke Myhre, The Croonettes u.v.a. \n\nSaxofonist Alexander von Hagke studierte Saxophon und Klarinette in München und New York. Tourneen mit verschiedenen Gruppen führten ihn durch weite Teile Europas, die USA und Asien. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Mitglied in Landes- und Bundesjugendjazzorchester.\n\nBassist Heiko Jung schloss sein Jazzstudium am Richard-Strauss-Konservatorium mit Bestnote ab, war Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und erhielt mit seiner Band „Fourscore“ den 1. Preis bei „Jugend jazzt“ Bayern 2006. Er spielte u.a. mit Claudio Roditi, Jay Ashby, Bobby Shew, Frank Greene, Martin Scales und Werner Schmitt. \n\nDrummer Sebastian Lanser mehrfach ausgezeichneter Absolvent der Anton Bruckner Universität Linz, spielte bereits Workshops und Konzerte mit Musikern wie T.M. Stevens oder dem Mulitpercussionisten Martin Grubinger Jun.\n\nGitarrist Joe Doblhofer ist seit 2010 der würdige Ersatz für das langjährige Bandmitglied Martin Mayrhofer.“}

{„de“:“PANZERBALLETTsind nicht Heavy Metal, nicht Jazz und nicht Musikkabarett, haben aber von allem ein recht großes Stück mitgenommen. Sie mögen den Frank-Zappa-Vergleich nicht so gerne, aber er ist [auf jeden Fall] angebracht. Wir hören keine Zappa-Kopie, aber wir erleben den Geist. Nicht viele schaffen es, auf extrem hohem musikalischem und handwerklichem Niveau auch noch den Humor zu behalten. Ein Panzerballett-Konzert ist ein großer Spaß, nicht nur für Musikerkollegen.\nJetzt stellt das deutsch-österreichische Kult-Quintett um den Gitarristen, -Komponisten und -Arrangeur Jan Zehrfeld sein neues, fünftes Album \“Breaking Brain\“ vor.\nDie Details dazu werden [wie immer] erst mit der Veröffentlichung verraten. Fest steht jedoch: Wer mit den vier anderen Alben nichts anfangen konnte, wird auch mit diesem Album nichts anfangen können!\nUnd wer kann damit was anfangen? Im rund zwölfjährigen Bestehen der Band hat sich bereits weltweit eine beachtliche Schar an \“krassophilen\“ Gönnern gebildet. Diese haben ganz verschiedene musikalische Vorlieben: Die Bandbreite reicht vom Rollkragen tragenden Jazz-Liebhaber über den crassa-cum-laude-promovierten Hornbrillen-Headbanger bis hin zum Mett leckenden Tech-Metaler. Aber auch \“ganz normale\“ Leute, von 7 bis 70, darunter [O-Ton der Band:] leider nur 10% Frauen, finden sich im Publikum.\nSogar der weltberühmte Jazztrompeter Randy Brecker bemerkte: \“Panzerballett ist die erste Band, die ich gehört habe, die Musik wirklich ins 21. Jahrhundert führt.\““}