{„de“:“Was kann dem geschätzten Dresdner Jazzpublikum an einem kalten Winterabend schöneres widerfahren, als sich in den gemütlich warmen Keller der Tonne zu kuscheln und bei einem netten Glas Wein in den Wohlklängen der unverbraucht frischen Stimmen der jungen Sänger aus dem ehrwürdigen Hause »Carl-Maria von Weber« zu lauschen? Na? Eben?“}

{„de“:“Musiker der verschiedenen Konzerte der Stadt-Musik kommen im Jazzclub Neue Tonne zusammen und führen eine finale Komposition auf.\n\nIm Jazzclub wächst die klingende Stadt erst zusammen. Ein Finale, in dem sich alle Konsonanzen und Dissonanzen zu einem Fest städtischer Klangorgien vereinen.“}

{„de“:“Politik, Verkehr, Handel und Wandel sowie Wissenschaft und Kunst – dies sind einige wesentliche Aspekte von Urbanem im allgemeinen und – auf hiesige Geschichte und Orte angewandt – der Stadtwerdung Dresdens im Besonderen. Das Projekt »Stadtmusik« (künstlerische Gesamtleitung: Michael Schulz) des Jazzclubs Neue Tonne interpretiert am Abend des 26. Mai vier solcher urbanen Orte in einer dem zeitgenössischen Jazz entsprechenden Weise und führt alle Teilklänge schließlich in der »Tonne« selbst zu einem Konzert-Höhepunkt zusammen.\n\nRathaus Dresden, Dr.-Külz-Ring\nStändchen für Roßberg.\nStadt-Musik.\nZentrum der Kommunalpolitik und der Verwaltung – das Neue Rathaus Dresden ist ein Symbol für die Ausweitung städtischer Macht und die Vergrößerung der Verwaltung. Es wurde von 1905-1910 gebaut, weil das am Altmarkt befindliche Alte Rathaus am Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr genug Platz für die Stadtverwaltung bot.\n\nAlec troniq – Sounds\nChristian Schöbel – Piano\nMario Meusel – Schlagzeug\n\nBahnhof Dresden-Neustadt\nBlasfest am Bahngleis.\nStadt-Musik.\nHerzstück des Fernverkehrs – der von 1898 bis 1901 gebaute Bahnhof Dresden-Neustadt ersetzte den Schlesischen und den Leipziger Bahnhof und wird zum Knotenpunkt eines zeitgemäßen Eisenbahnwesens.\n\nMichael Schulz – Saxofon\nFrieder W. Bergner – Posaune\nLeitung Michael Schulz\n\nZwei Bläser zwischen Funk, Diesel, Elektro und Dampf. Experimentelle Maschinengeräusche zum Gemurmel der Reisenden. Ziel ist die Reise ins Unbekannte. Die zwei Jazzer blasen im Foyer des Neustädter Bahnhofs verkehrsgünstig surreale Weisen aus Vergangenheit und der Zukunft zugewandt.\n\nMarkthalle Dresden-Neustadt, Hauptstraße\nSingsang im Markthaus.\nStadt-Musik.\nOrt des Handels – die Neustädter Markthalle Dresden verfügte bei ihrer Eröffnung am 7. Oktober 1899 über 213 Verkaufsstände.\n\n »Espresso Doppio«\nJan Kurth – Gesang, live-sampling\nHagen Gebauer – Gesang, live-sampling\n\nAus Marktgeräuschen wird Musik, aus Marktgeschrei Gesang, aus Alltag wird Kunst. Und umgedreht. Zwei Sänger und zwei Sampling-Maschinchen auf der Suche nach Gegensätzen und Verknüpfungspunkten von Konsum und Kultur.\n\nJapanisches Palais\nKeller (jahrzehntelang unzugänglich)\nIrr-Klang beim Buchschatz.\nStadt-Musik.\nOrt des Wissens und der Geschichte – das Japanische Palais. Hier waren von 1935 bis zur Ausbombung 1945 die Bücher der Sächsischen Landesbibliothek untergebracht.\n\n»Die verführte Bibliothekarin«\nHenriette Ehrlich – singende Schauspielerin\nAndreas Gundlach – Piano\n\nEine Dresdner Bibliothekarin weiß, dass es die wahren Männer\nnur in Büchern gibt, abgesehen natürlich von denen, die selbst Bücher schreiben. Das nämlich sind die noch „wahreren\“ Männer. Sie sind es, denen die Bibliothekarin ihr Herz schenkt, in deren Biografien sie schmachtet und deren Texte sie verzücken. Besonders, wenn sie von Dresden handeln. Leider ist die Bibliothekarin Kästner, Kleist oder Hauptmann nie persönlich begegnet…“}

{„de“:“Und immer wieder eilt sie schnell herbei, die Zeit, in der die Jahresend-Flügelfiguren Saison haben. Die Band mit dem raffiniert-augenzwinkernden Namen Christquint schließt sich nicht aus und stellt sich mit eigenen jazzigen Arrangements von Weihnachtsliedern auf die vorweihnachtliche Zeit ein. Das reicht von einem swingenden »Morgen Kinder wird’s was geben« bis zum rockig groovenden »Oh Tannebaum«!“}

{„de“:“Alles begann mit dem Konzert von MILES DAVIS beim Festival Münchner Klaviersommer am 18. Juli 1987 in der Philharmonie im Gasteig. Ein Mitschnitt des Konzertes auf Tonbandkassette gelangte in die Hände des Dresdner Bassisten Tom Götze. Der wiederum expedierte das ORWO-Juwel stante pede zu seinem Freund und Musikerkollegen „Bügge“ Bürger. Tagelang tönten daraufhin die Stücke der Miles Davis Band aus den Lautsprecherboxen der beiden und ihre stetig wachsende Begeisterung und Bewunderung führte schließlich zu dem Entschluss, genau diese Musik mit ihrer Band hier in Dresden auf die Bühne bringen zu wollen. CODE M.D. war geboren.\nSeit 1987 hat sich die Band in wechselnder Besetzung mit ihrem Miles-Davis-Tribute weit über Dresden hinaus einen Namen gemacht. Waren es zunächst die „We Want Miles“-Stücke, die von Code M.D. gespielt wurden, kümmerte man sich später vor allem um die HipHop-Songs, die erst nach Davis‘ Tod auf dem Album „Doo Bop“ veröffentlicht wurden. Inzwischen hat sich die Songsauswahl enorm erweitert und Code M.D. stürzen sich mit dem aktuellen Line-Up auf den Funk und Heavy Soul der Alben aus Miles‘ letzter Schaffensphase „We Want Miles“, „Star People“, „Decoy“, „You’re Under Arrest“ und „Tutu“. \nMiles Davis wäre in diesem Jahr 85 geworden, er starb im September 1991. Anlässlich seines 20. Todestages ehren Code M.D. das Andenken an den großen Meister und Jazz-Superstar. Die hochkarätige Besetzung der Dresdner Band verspricht ein großes Fest bei diesem Saison-Eröffnungskonzert!“}

{„de“:“Das Projekt »Blue Tune« des Saxofonisten Michael Schulz wird fünf Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums produzierte Schulz im Januar eine neue CD, die er gemeinsam mit Andreas Gundlach am Piano aufnahm und die er nun in Dresden mit einem Premierenkonzert in der Neuen Tonne vorstellt. Der sonst dem freiem Spiel zugewandte Saxofonist legt mit dieser CD erstmalig eine 70-minütige JazzStandardplatte vor. Schulz wischt Staub auf alten Platten einer (fast) vergangenen Ära, gemeint ist die von Miles Davis und Herbie Hancock. Und leistet sich dabei ganz persönliche Klang-Duft-Marken…\n\nFür sein Programm »Blue Tune« wird der Saxofonist von dem Pianisten Andreas »PKing« Gundlach begleitet. Gundlach zählt zu den begabtesten Dresdner Pianisten, veröffentlichte 2001 seine erste eigene CD und leitet ein eigenes Trio. Andreas Gundlach studierte Jazzpiano an der Musikhochschule in Dresden. 2003 legte er ein eigenes Soloalbum vor. – »…eine phänomenale Begabung am Klavier…« urteilt die FAZ.“}

{„de“:“Fünf Schaffensphasen im Leben des Pablo Picasso – künstlerisch umgesetzt mit improvisierter Musik, Tanz, Stimmen und Raumgestaltungen – bilden den Kern des Projektes, das von Studenten und Absolventen Dresdner künstlerischer Hochschulen, Musikern der TU-Bigband, Sängern des Universitätschores und weiterer Künstler unter Leitung des Dresdner Saxofonisten und Komponisten Michael Schulz zur Dresdner Museums-Sommernacht am 10. Juli in den Universitätssammlungen Kunst + Technik aufgeführt wird, in der noch bis zum 18. Juli die exzellente Ausstellung »Dreigestirn der Moderne: Picasso, Miró, Tàpies« zu sehen ist.\n\nEin solches hochschulübergreifendes Projekt ist – zumindest in dieser Größe – erstmalig in Dresden. Die Idee stammt vom Jazzclub Neue Tonne Dresden, der das Programm in Kooperation mit der TU Dresden auch produziert. »Picasso – Klang und Raum« ist dabei die exponierte Fortführung der Projektreihe »Jazzmanufaktur«, die ansonsten regulär im renommierten Dresdner Jazzclub mit Studenten verschiedener Künste stattfindet.\n\nBei der Performance sind fünf Schaffensphasen Picassos Ausgangspunkt für musikalische Begegnungen zwischen freien Jazzimprovisationen, durchkomponierten Chorpassagen, fragmentierten Bigband-Klängen, klassisch-zeitgenössischen Kammermusikstrukturen und Sounds aus Computern sowie von Elektromaschinen. Einbezogen wird die einmalige Innenarchitektur des Veranstaltungsortes, des Görges-Baues, in dessen Souterrain große Elektromaschinen für Forschung und Lehre implementiert sind; Lichtprojektionen und bühnenbildnerische Raumgestaltungen stimmen das Innere des einmaligen Museums-Instituts-Gebäudes auf die Picasso-Performance ab.\n\nweitere Beteiligte:\nStudenten der TU Dresden\nNorbert Wahl – Licht und Ton\nAnja Miesner – Organisation\nMathias Bäumel – Organisation\nUlrike Wicht – Layout/Gestaltung\nLadenCafé »aha« – Catering“}

{„de“:“Es ist vollbracht! Nicht nur, dass mit dem heutigen Abend das Studienjahr feierlich beendet werden soll, es ist außerdem bereits das 15. Mal, dass Céline Rudolph und die Studenten der Gesangsklasse zur Vocal Night bitten. Zu diesem Zwecke werden mit Andreas Gundlach, Tom Götze und Rüdiger Krause alte, illustre Bekannte zum Mitspiel eingeladen. Anschließend wird das Ganze noch feierlich begossen. Lassen Sie sich von Dresdens schönsten Stimmen in die wohlverdiente Sommerpause schicken… wir sehen uns im Oktober wieder!“}

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