{„de“:“Die Frau mit der verführerischsten Stimme des Landes ist wieder unterwegs: LISA BASSENGE.\nDiesmal mit dem schwedischen Ausnahmepianisten JACOB KARLZON an den Tasten und dem dänischen Multiinstrumentalisten ANDREAS LANG am Bass. Das Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, einzigartige Versionen ihrer Lieblingslieder auf die Bühne zu bringen – \“My Favorite Songs\“. Somit bewegt sich das neue Programm zwischen Gershwin und Kylie Minogue, zwischen The Cure und Bill Withers, zwischen Soul, Jazz, Pop und Blues. Die Stücke werden in neue Gewänder gekleidet und auf dem Laufsteg der Bühne zum Klingen gebracht. Es geht um Dekonstruktion und Neuaufbau und um den Reichtum, der durch Reduktion entsteht. Don’t miss it!“}

{„de“:“Zwei gefeierte Alben, die Auszeichnung mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis, euphorische Live-Kritiken: MAX ANDRZEJEWSKI’S HÜTTE heißt die Band, die seit Jahren immer wieder aufs Neue für Aufsehen sorgt. Denn ihr Leiter ist einer der umtriebigsten Musiker unseres Landes und als solcher sprüht er geradezu vor Ideen.\nUnd so widmete sich die hochenergetische Ensemble mit zwei illustren Gästen der Musik eines Ausnahmekünstler: Andrzejewski erarbeitete als Auftragswerk der Leipziger Jazztage 2018 mit seinem Ensemble ein Tribute-Programm für den Schlagzeuger, Komponisten und Sänger Robert Wyatt – in den 60er/70er Jahren bekannt geworden durch die Band „Soft Machine“ und seine Experimental-Pop-Soloprojekte.\nDer Schlagzeuger und vielseitig aktive Komponist Max Andrzejewski fühlt sich seit jeher Robert Wyatts abgrundtief ehrlicher, feiner und humorvoller musikalischer Welt sehr verbunden. Seine Band Hütte, erweitert durch die junge Ausnahme-Sängerin Cansu Tanrikulu und den Keyboarder und Gitarristen Jörg Hochapfel, bringt nun eine ekstatische und zugleich feine, brüchige Interpretation von Songs verschiedener Schaffensperioden Robert Wyatts auf die Bühne. Der energetische „Hütte-Style“ trifft hierbei auf zarte und durcharrangierte Experimental-Pop-Farben. Das Programm ist eine dramaturgisch durchdachte Feier für diesen großen Mann.\nRobert Wyatts Kommentar zu diesem Projekt: \“This project is great for my sense of still being alive , knowing that these brilliant young musicians look my way for a moment. Please thank them from me. They have my profound gratitude\“.“}

{„de“:“\“Wenn Melancholie so verführerisch klingt wie bei LISA BASSENGE, dann trägt das Thema ‚verlorene Liebe‘ auch mal ein ganzes Album\“, schrieb der Rolling Stone über sie. Eine \“Stimme, die einen in den schönsten Träumen wiegt\“, hörte die taz, während der Musikexpress in ihr \“bald Diva, bald Blues-Lady, bald Vamp, bald Mary Poppins\“ erkannte. So euphorisch einig wie bei Lisa Bassenge sind die Kommentatoren sich selten. In rund 20 Jahren Karriere hat die Berlinerin mit ihren Bands ‚Micatone‘ und ‚Nylon‘, mit dem ‚Lisa Bassenge Trio‘ oder solo das Publikum begeistert und insgesamt 14 Alben veröffentlicht. Mit ihrer urbanen Mischung aus Jazz, Blues und Chanson hat sie sich den Rang einer der besten deutschen Sängerinnen erobert. \n’Canyon Songs‘, ihr neues, in Los Angeles aufgenommenes Album, ist ein neuer Schritt für die Künstlerin. Es ist das erste Mal, dass sie sich aus den lange vertrauten musikalischen Kontexten herausgewagt hat. Elf Songs nahm sie in LA auf, am Mischpult saß kein Geringerer als Grammy-Preisträger Larry Klein [Produzent von Joni Mitchell, Herbie Hancock, Madeleine Peroux, Tracy Chapman u.v.a.]. Mit diesem Album verbeugt sie sich vor der Singer-Songwriter-Szene von Los Angeles, den Laurel-Canyon-Künstlern, und interpretiert Klassiker von The Doors, Elliott Smith, den Beach Boys und Joni Mitchell. Wenn Lisa Bassenge diese Songs singt, denkt man jedoch nicht lange über die Herkunft der Originale nach. Es ist die große Kunst dieser Sängerin, jeden Song in die Gegenwart zu holen.“}

{„de“:“Das Unerklärliche braucht keinen Plan. Es manifestiert sich von selbst. Die Berliner Sängerin LISA BASSENGE verspürte schon lange das unbeschreibliche Verlangen, etwas ganz anderes zu machen, als man von ihr kennt. Sie ist eine begnadete Songwriterin, und doch wurde sie immer wieder von Melodien heimgesucht, die sie seit vielen Jahren begleiten. Und plötzlich erkannte sie, dass sie sich selbst vielleicht besser denn je im Fremden findet.\nDer Albumtitel BORROWED AND BLUE umreißt bereits das komplette Programm der CD und der Konzerte. „Blue“ beschreibt die Stimmung der unglaublich intimen Trio-Konstellation, in der das Timbre der Künstlerin mit entwaffnender Klarheit zur Geltung kommt. „Borrowed“ bezieht sich auf die Herkunft der Stücke und Lisa Bassenges Umgang mit ihnen. Sie entreißt den Schöpfern nicht etwa deren Originale. Auch handelt es sich hier nicht – wie so oft –um zeitgemäße Updates von in die Jahre gekommenen Standards. Nein, ganz still, auf sich selbst konzentriert und ungekünstelt singt eine große Sängerin diese Lieder. Es wirkt, als würde sie vor dem Spiegel stehen, sich selbst ganz tief in die Augen schauen und vorbehaltlos mit ihrer Umgebung teilen, was ihr da begegnet. Obwohl keiner der Songs aus ihrer eigenen Feder stammt, verrät Lisa Bassenge ganz viel über sich selbst. Die Auswahl der Songs zeugt nicht nur von ihrer musikalischen Sozialisation und ihren Vorlieben, sondern ihre Interpretation gibt auch viel über ihre Wahrnehmung und den Einfallswinkel ihrer Sensoren preis.\nAber „Borrowed And Blue“ ist ja nicht im Alleingang entstanden. An dieser Stelle gilt es, das Augenmerk auf die beiden Kompagnons zu richten, ohne die Lisa Bassenge niemals diese Eindringlichkeit erreicht hätte. Der dänische, in Berlin lebende Bassist Andreas Lang und der schwedische Pianist Jacob Karlzon finden eine geradezu atemberaubende Balance aus solistischer Brillanz, die vor allem in Nuancen aufblitzt, und einer individuellen Zurück-haltung, die sich zu jedem einzelnen Zeitpunkt in den Dienst der Stimme stellt. Gleichzeitig wissen sie Lisa Bassenges Gesang in kongenialer Weise zu grundieren, zu triggern und zu pointieren, ohne dabei mit ihrer eigenen Spiellaune hinter den Berg zu halten. Im bewussten Verzicht auf ein Schlagzeug vereinen sich Piano und Bass mit der Stimme zu einer Mischung aus Magie und Poesie.“}

{„de“:“Ein atemberaubend runder, prägnanter Puls, dieses tieftönende bauchige, rhythmische Wabern – gleich zwei Kontrabässe bilden den Untergrund-Beat für die Kompositionen des Berliner Saxophonisten Peter Ehwald. \nMit den beiden WDR-Jazzpreis-Trägern Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel und dem wilden Berliner Dänen Andreas Lang geht PETER EHWALD’S DOUBLE TROUBLE auf die rasante Suche nach einer Verbindung von Songstruktur und kammermusikalischen Freiformen. Dabei bestechen die vier Musiker durch fesselnde ästhetische Stimmigkeit innerhalb ihres einen gemeinsamen Klangkörpers.\nLange schon hatte Peter Ehwald die Idee einer Melange von modernem Jazz, Kammermusikalischem und Indierock im Kopf. Dann fand er die Idealbesetzung, mit der er diese Intentionen und diesen Sound verwirklichen konnte: „Ich will etwas Wildes ausleben und gleichzeitig schöne Klänge realisieren, warm, kontrapunktisch, durchaus frei, befreit, aber doch sehr durchkomponiert.“ \nMit seiner neuen CD nun legt Peter Ehwald das Dokument dieser Ankunft vor. Sie stellt eine erste reiche Ernte dessen dar, was komplett seinem Ich als Künstler entspricht. Zehn in sich schlüssige Stücke, ungeschwätzig, powervoll, nuancenreich. Ein Statement des Erreichens eines neuen Levels. Hier hat einer den Punkt gefunden, von dem aus es weitergehen sollte. Durchdacht und kontrolliert ist das, doch ebenso vital und dringlich. Absprungrampen für die Solisten sind klug gebaut, der Gesamtklang ist stimmig und originär, Vorbilder schimmern durch, doch diese Band spricht mit eigener Stimme. \nDie Kraft der zwei Bässe aber erhöht Druck und Dringlichkeit dieses Dreamteams. Andreas Lang bringt das Erdige, Robert Landfermann steuert Improvisationstechniken jenseits des Jazzidioms bei: zwei Pole, die sich ideal ergänzen und die enorme Livepräsenz von Double Trouble steigern. Jonas Burgwinkels Drumming ist fantasievoll, unvorhersehbar und energetisch. Sein Beckensound ist leicht und deckt die Bässe nicht zu. So werden Räume geschaffen, genutzt und ausgeschritten. Der Kontext ist ideal für Peter Ehwalds vielfältiges Saxofonspiel, das in seinen diversen Facetten vor allem deswegen so fasziniert, weil es plausibel ist. Unkostümiert meint hier einer, was er spielt. Diese Geschichten überrumpeln nicht, sie überzeugen den Hörer, weil sie glaubwürdig sind. Dieser Saxofonrhapsode erreicht seine Adressaten, weil er ihnen etwas zu sagen hat und weil ihm die Ideen nicht ausgehen. Die geben dieser Band Futter und Futur.“}