{„de“:“\n\n

Vom 18. bis 21. November finden in der Tonne zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der XVI. DRESDNER SAXOPHONMESSE\n statt. Es gibt Workshops, Testmöglichkeiten und internationalen \nKonzerte – wie immer koproduziert und -organisiert vom Instrumentenbauer\n Norbert Walsch, der teils tagsüber und an allen Konzertabenden seine \neindrucksvolle Saxofonausstellung präsentieren wird. Der Eintritt zur \nAusstellung ist tagsüber frei, sie ist aber auch bei den Konzertbesuchen\n zu besichtigen. Die Ticketpreise für die Abendkonzerte sind für jede \nVeranstaltung gesondert ausgewiesen.

Heute: TRIBE

Vertrackte Kompositionen, atemberaubende Improvisationen, manchmal zart – meistens fett und immer wahnsinnig! Eine wilde Mixtur, angesiedelt im paradoxen Feld des Jazz, angedockt an HipHop, R’n B, Dubstep, Pop und Rock! Peripherie und Zentrum, Emotionalität und pure Energie, Komplexität und Hörvergnügen gehen Hand in Hand. Die improvisatorische Spielwut der elektro-akustischen Formation TRIBE, in der John-Dennis Renken Mit Angelika Niescier, Klaus Heidenreich, Andreas Wahl und Eric Schaefer fünf der allerfeinsten Protagonisten des aktuellen Jazz zusammenbringt, gleicht einer chemischen Reaktion: Verdichtung, Verschmelzung, Explosion…. Musik!

„,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“ANGELIKA NIESCIER und ALEXANDER HAWKINS lernten sich beim Jazzfest Berlin kennen, schwärmten von der Musik des jeweils anderen, fanden Parallelen und Relationen. Nach der Uraufführung beim \“unerhört festival 2019\“ in Zürich lag der Entschluss zur Zusammenarbeit auf der Hand. Nun erscheint ihre gemeinsame Duo-CD.\nDurch ihr Horn erweckt Niescier unsere ganze Menschlichkeit, beschwört zuweilen gutturale Klage, rasende Präzision und lyrische Zärtlichkeit. Hawkins legt scheinbar alle Selbstbewusstheit zugunsten einer traumwandlerisch sicheren Intuition ab, die nie ihre Leuchtkraft verwirkt. Die beiden teilen neben Feuer und Hingabe auch eine ganze Reihe von Obsessionen und Geistesverwandschaften – ihre unfassbar intensive Begegnung erforscht gründlich, wie weit sie musikalisch gehen können.\n\nAngelika Niescier braucht man dem deutschen Publikum nicht mehr vorzustellen. Sie ist eine der Musikerinnen, die den europäischen Jazz weiterentwickeln und auf internationales Niveau bringen. Bedacht wurde sie u.a. mit dem Albert Mangelsdorff Preis, dem Echo Jazz, bereits zwei Mal mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, war Improviser in Residence in Moers, um nur einige der vielen herausragenden Auszeichnungen zu nennen. Sie spielt u.a. mit Jazzgrößen wie Joachim Kühn, Gerald Cleaver, Nasheet Waits, Sylvie Courvoisier, Tyshawn Sorey, Achim Kaufmann und Gerry Hemingway und Kris Davis.\n\nAuch Alexander Hawkins ist als Komponist und Pianist dem hiesigen Publikum ebenfalls längst kein Unbekannter mehr. Seine eigene, unverkennbare Klangwelt ist davon bestimmt, sowohl seine Leidenschaft für die freie Improvisation als auch seine tiefe Faszination für Komposition und Struktur in Einklang zu bringen. Ob solo oder in kollaborativen Ensembles mit Evan Parker, Tomeka Reid oder Hamid Drake begeistert er seit Jahren Publikum und Kritik gleichermaßen. Als hochbegehrter und vielseitiger Sideman performt er u.a. mit Anthony Braxton, Shabaka Hutchings, Matana Roberts und dem legendären südafrikanischen Drummer Louis Moholo.\n\n \n Was bei den Tonne-Konzerten aktuell gilt:\n Eingelassen werden die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“).\n Falls beim Kartenkauf nicht bereits geschehen, erfassen wir die Kontaktdaten (datenschutzkonform).\n Unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht.\n Darüber: Maske bis zum Platz und auf allen Gängen im Club.\n Abstände bitte nach bestem Gewissen einhalten.\n Wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund.\n Danke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!„}

{„de“:“Ein Ohrenschmaus und ein Gemeimtipp dazu: Die Saxophonistin Angelika Niescier zeigt in ihrem Quartett, was entsteht, wenn der Einfluss von gestandenen Jazzgrößen und zeitgenössischer Kunstmusik gleichermaßen stark ist – ein spannungsgeladener, experimenteller Jazz mit Tiefgang.\n\nAngelika Niesciers Quartett SUBLIM wurde im Jahr 2000 gegründet. Seit Mai 2009 präsentiert das Quartett sein mittlerweile drittes Album: »sublim III«. Dieses lieferte nicht nur den Anreiz im Juni zur Titelgeschichte bei der »Jazzthetik« zu werden, sondern wurde bereits mehrfach zur CD der Woche/ des Monats – u.a. in der Juliausgabe des »Stereoplay« – ernannt.\nDie vier erstklassigen Instrumentalisten agieren mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Wechselspiel. Romantisch zurückhaltende und rhythmisch pulsierende Passagen wechseln sich ab, sodass die Spannung nie abbricht. \n\nAngelika Niescier – »eine der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz« (so Arte Kultur) – wurde in Polen geboren. Seit 1981 lebt sie in Deutschland. Sie studierte Saxophon und Komposition an der Folkwang Musikhochschule in Essen. Neben der Leitung des eigenen Quartetts folgte sie diversen anderen Projekten. Dazu gehören Solo- und Duoprogramme, Jazzprojekte für Kinder, Auftragskompositionen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Literaten, bildenden Künstlern und Tänzern. Sie gastierte bereits in vielen Ländern Europas, Zentral und Ostasiens und erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter u.a. Nordrhein-Westfalens »Preis für junge Künstler«. Im Jahr 2008 war sie der erste »Improviser in Residence« in der Jazzstadt Moers.“}