{„de“:“Bis vor kurzem schlief das deutsche Volkslied tief und fest. Es schlummerte unentdeckt in verstaubten Liederbüchern, schnarchte in Küchen und Kellern und Kindergärten und geriet so in Vergessenheit. Damit ist es nun vorbei. Denn die Berliner band tritorn bringt auf ihrer neuen CD »Sonne, Mond und Sterne« die alte Musik zum Klingen und zu neuen Ehren. Zwei Jahre lang haben die drei Berliner Musiker in Notenbüchern gestöbert, arrangiert, ausprobiert und geprobt. Behutsam weckten sie die alten Lieder und gaben ihnen zarte neue Gewänder, kleideten sie in filigrane Klaviersätze und warme Kontrabassklänge und krönten sie mit Anke Jochmarings golden glänzendem Gesang.\n\nMit Jazz- und Soul-Einflüssen einfühlsam gegen den Strich gebürstet, verwandeln sich die Lieder in einen durchaus lounge-tauglichen Soundtrack für kalte und warme Tage.\n\nUnmittelbar berührt die magische Atmosphäre der Songs den Hörer. Man darf sich auf ein neues und frisches Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Kinderzeit freuen und unbekannte versunkene Schätze entdecken. In dramatischen Miniaturen von Liebe und Tod, von Freud und Leid beschreiben Texte von tiefer und karger Schönheit Seelenlandschaften mit klarer Sprache. Mit leichter Hand werden lustige, rätselhafte und tiefgründige Geschichten skizziert, märchenhafte Scherben des kollektiven deutschsprachigen Gedächtnisses.\n\nTritorn reiht sich mit dieser selbstbewussten und originellen Interpretation ganz vorn in die Reihen des deutschen Vocal Jazz ein, begeistert nicht nur das Publikum, sondern auch Kritiker und Fachjurys. So gewann die Band den »Deutschen Hochschulpreis für Jazz-Ensemble« und tourte auf Einladung des Goethe-Institutes in Rumänien. Das Deutschlandradio lobte tritorns »leichten, spielerischen Umgang mit Volksliedern, als wären sie schon immer Grundlage von Jazzimprovisationen gewesen« und auch die Presse geizte nicht mit Lob. Bisherige Auftrittsorte waren u.a. der Jazzclub »Schlachthof« (Kassel),das Altstadtjazzfestival in Rostock, und der Festakt zur Verleihung des Marie-Luise-Kaschnitz-Preises an Julia Franck in Tutzing bei München.“}

{„de“:“tritorn machen nicht einfach vocal jazz! Originell, unkonventionell und spannend verbinden die drei Musiker eigentlich Unvereinbares: Eigene Kompositionen, deutsche Volkslieder und eigenwillig arrangierte Coverversionen vom American Songbook bis zu Michael Jackson: Musik aus 5 Jahrhunderten Musikgeschichte. Dazu mischen sie freie Improvisationen – mit vielstimmigem Bass, präpariertem Klavier und rauer Stimme – in denen es beizeiten geräuschelt, gluckst und kiekst.\n\nMit dieser Mischung begeistern tritorn nicht nur das Publikum, sondern auch Kritiker und Wettbewerbsjurys: Die Band gewann den Deutschen Hochschulwettbewerb für Jazzensemble und wurde zum 10. deutschen Jazznachwuchsfestival in Leipzig eingeladen. Auch der SFB wurde auf tritorn aufmerksam und ermöglichte ihnen eine CD-Produktion im hauseigenen Studio.“}

{„de“:“Von ferne klingt es wie ein schräger Straßenzirkus oder südländische Hochzeitsmusik. Beim näheren Hinhören entfaltet sich eine eigene Welt, in der Geschichten von skurrilen Charakteren und seltsamen Fabeltieren erzählt werden.\n\nMit Charme, Esprit und Virtuosität jongliert das kleine Orchester »Shoot the Moon« mit Einflüssen aus zeitgenössischem Jazz, erfundener Folklore, Walzer, Tango und tanzbaren Grooves. Gewaschen mit allen Wassern von Klezmer bis Klassik füllen die Musiker die aberwitzigen Miniaturen mit überschäumender Spielfreude.\n\nZu dem Sextett um Saxofonistin und Komponistin Almut Schlichting schrieb Josef Engels in der Berliner Morgenpost: »Almut Schlichtings Sextett mit dem schönen Namen ›Shoot the Moon‹ läßt Tom-Waits-Polkas mit dem kontrollierten Irrsinn eines Ornette Coleman kollidieren; trunkene Walzer flirten mit beckenschiefem Blues, und Marvin Gaye ertrinkt in den Bugwellen eines postmodernen Piraten-Shantys.« Und der Musikjournalist Marcus Gammel befand: »Almut Schlichting hat sie fest im Griff, ihre Zauberkräfte, und sie schafft damit eine wundersame Märchenwelt voll von betörenden Elfen und verwunschenen Winkeln. «“}