{„de“:“SHANIR EZRA BLUMENKRANZ ist ein New Yorker Bassist, der auf den Spuren seiner marokkanisch-sephardischen Wurzeln auch die Gimbri, eine dreiseitige Bass-Laute, spielt. Blumenkranz ist auf unzähligen Alben zu hören, insbesondere auf jenen von Großmeister John Zorn, dessen Kompositionen er mit seiner Band ABRAXAS spielt. Hier treffen die in Trance versetzenden und urtümlich anmutenden Klänge der Gimbri auf die explosiven Gitarrenriffs von Eyal Maoz und Aram Bajakian (beide rockten in Lou Reeds letztem Bandprojekt) sowie auf das unglaublich dynamische, rockige Drumming von Kenny Grohowski. Eine Art jüdisches Rock-Spektakel des 21. Jahrhunderts, das richtig reinhaut: Anflüge von fernöstlichen oder Klezmermelodien gehen auf in saftigen Surf-Gitarren, punkigem Schlagzeug und jazziger Experimentierlust. Ein energetisches Abenteuer voller fantastischem Gitarrenspiel und Rock-Power.“}

{„de“:“Die amerikanisch-kanadische Band DÁLAVA ist eine Entdeckung! \nEs ist eine Hommage an Volkslieder aus Mähren, die vor über 100 Jahren vom tschechischen Urgroßvater der amerikanischen Sängerin der Band, Julia Uhlela, aufgeschrieben wurden. Uhlela und ihr Ehemann Aram Bajakian (der in zahlreichen Projekten von John Zorn und in Lou Reeds letzter Band zu erleben war) flößten den alten Liedern neues Leben ein, indem sie sie mit ihrer Band aus herausragenden Musikern aus New York und Vancouver/Kanada in ein ganz aktuelles, extravagantes musikalisches Gewand steckten. \nDas Ergebnis war \“The Book of Transfigurations\“ – ein unglaublich intensives, berührendes, aufwühlendes Album, das seine Fans in Folk-Kreisen ebenso fand wie bei Liebhabern der New Yorker-Improv-Szene, Postrock-Freuden und progressiven Jazzhörern. Es erhielt überschwängliche Kritiken in der Musikpresse.\nEs sind Lieder über Wandlungen: ein Lied über ein Mädchen, das zur verheirateten Frau wird, eines über einen Jungen, der zum Soldaten wird, eines über eine Mutter, die zur Witwe wird … Wandlungen – tranfigurations …\nWenn nun aber Dálava diese Songs und diese ihre Musik auf die Bühne bringen, ist das Erlebnis ein noch viel größeres. Die Hingabe und Intensität, mit der Julia Uhlela, Aram Bajakian und ihre großartigen Bandkollegen die alten Lieder neu interpretieren, muss man erlebt haben. Es kann passieren, dass Uhlela aus Ergriffenheit während der Darbietung in Tränen ausbricht. Bajakian, der feinfühlige Gitarrenberserker, ist der kongeniale Protagonist der sehr besonderen Stimmung von Dálavas Performances. Die Band mit Cello, Bass, Keyboards und Drums schafft dazu das perfekte musikalische Umfeld. \nDálava sind eine Entdeckung!\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Vorprogramm spielt BENAR aka Benjamin Arnold.\nCello! Was assoziiert man beim Hören dieses Wortes?\nDie menschliche Stimme? Spiegel der Emotionen? Klänge des Lebens?\nBenjamin Arnold begibt sich in seinen Kompositionen auf die Suche: heraus aus bekannten Rollen, entgegen Konventionen auf den Weg zur eigenen, eigentlichen Aussage. Was möchte ausgesprochen, was verschwiegen werden; was wird geahnt und was gefühlt?\nZu Wort kommt das Cello, gelegentlich mit Loops und Effekten zeigt es seine Facetten: melodiös, solierend, zelebrierend, rhythmisch, wabernd, schreiend, kämpfend, sich entblößend, zerfallend, klagend, neu aufbauend, vorwärts treibend, jubelnd und seufzend.\nEs umhüllt den Hörer, sucht und schenkt Empfindsamkeit.“}