{„de“:“Sie sind eine der grandiosesten »Jungen Wilden« der gegenwärtigen deutschen Jazzszene, sind mehrfach mit Preisen dekoriert und haben eben gerade ihre erste offizielle CD beim international renommierten Jazzlabel »Leo Records« veröffentlicht – das Berliner Quintett »Olaf Ton«. Das Repertoire der Band besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen. In den Kompositionen werden Elemente des Jazz, Neuer Musik und moderne odd-meter Grooves in überraschend zugänglicher Weise verarbeitet. Durch den Verzicht auf ein Harmonieinstrument bieten die fünf einen transparenten Sound, der jedem Musiker viel »Luft« für musikalische Entfaltung bietet. Die Musik stellt Kommunikation, Konzentration und Spielfreude in den Vordergrund, was jedes Konzert für den Zuhörer zum nachhaltigen Erlebnis macht. Neue Besen kehren gut bzw. neue Musikanten machen einen umwerfend guten neuen Jazz – diese durch das Promo-Foto nahegelegte Erkenntnis kommt bei Olaf-Ton-Konzerten in begeisternder Weise rüber!“}

{„de“:“Genug der Höflichkeiten!\n\nDrei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen. Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.\n\nEinzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen. Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.\nTHEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.“}

{„de“:“Vier Dompteure präsentieren ihre wilden Tiere: Richard Koch seine brüllende Trompete, Benjamin Weidekamp sein wildes Sax und seine knuddelige Klarinette, Rudi Fischerlehner das garstige Schlagzeug und Oberdompteur und Zirkusdirektor Roland Fidezius den großen gefährlichen Kontrabaß.\n\nMal werden die Jazzviecher gezähmt, mal einfach aufeinander losgelassen. Und der Zuhörer ist unversehens mit in der Manege und seiner Haut und seines Trommelfells nicht mehr sicher. Der Direktor stellt in jeder Nummer ein neues Bild vor, einen zersplitterten Spiegel der Welt, ein Kaleidoskop. Die Architektur der Themen ist dabei gewohnt wohnlich bis gewagt wackelig, wie es modernen Prachtbauten eigen ist. Und wie die alten Sandburgen aus Förmchen immer irgendwann auseinander fielen, so zerbersten auch hier und heute alle Ton-Schlösser mit ihren virtuosen Türmen und Erkern irgendwann zu Sternenstaub.\n\nManege frei und Kinder und Frauen an die Leine, denn jetzt schnappen sie zu!“}

{„de“:“Im Sommer 2014 wurde der Saxofonist Benjamin Weidekamp als Gastsolist der Leipziger Big Band SPIELVEREINIGUNG SUED eingeladen. Arrangiert und gespielt werden sollten Stücke von Weidekamps Band Olaf Ton. Dann aber sollte alles ganz anders kommen …\nWährend der Arbeit fiel Weidekamp auf, dass es für ihn musikalisch vielleicht, inhaltlich aber auf keinen Fall weitergehen konnte wie bisher. Das Komponieren allein im stillen Kämmerchen brachte nicht mehr den Spaß von früher. Und so gründete er ein Kompositions-/Produzenten-/Songwriter-Team mit Jérôme Bugnon (Seeed, Peter Foxx, Olaf Ton), Michael Haves (Filter Bubble, Super 700) und Elia Rediger (The Bianca Story) – die BRIGADE FUTUR III. Für die musikalischen wie politischen Äußerungen der vier Freunde mit der Spielvereinigung Sued durfte und darf es nichts Geringeres als das Erbe von Bertolt Brecht und Kurt Weill sein, aber mit der Wucht und Aussagekraft von heute. Mächtig erwächst ihre nun ihre Musik aus frühem Ellington, polyrhythmischen Überlagerungen und Post-2010er-HipHop. Gesungen wird auch, gerappt eher nicht, aber improvisiert. Der opulente akustische Klang der Big Band wird vollends ausgelotet und erweitert durch Synths, Trigger-Sounds, Samples und dergleichen. Im April 2017 wurde das gemeinsame Album „Alles wird gut gegangen sein“ im legendären Berliner Studio „Planet Rock“ aufgenommen und erscheint nun auf dem wunderbaren Label „Why Play Jazz“. Macht euch auf Großes gefasst. Wir werden begeistert worden sein!“}

{„de“:“Genug der Höflichkeiten!\n\nDrei wohlerzogene junge Männer führen jahrelang tagein, tagaus ein bescheidenes, unauffälliges Leben als Jazzmusiker, bis sie sich eines Tages plötzlich zusammenrotten, um Ruhe und Ordnung für immer hinter sich zulassen. Mit der entfesselten Urgewalt der Geknechteten nehmen sie ihr Schicksal in die eigene Hand und machen mit dem Jazz, was sie wollen, denn er ist zu alt und schwach, um sich zu wehren.\n\nEinzig die kurzfristige Befriedigung ihres Spieltriebs ist es, was sie antreibt und sie schrecken nicht davor zurück, dem schamlos in aller Öffentlichkeit nachzugehen. Mit archaischen Lauten, deren Sinn und zwingende Notwendigkeit sich auch dem Unbedarftesten zwangsläufig erschließt, suhlen sie sich im Morast der Jazzgeschichte, stets in der Hoffnung, ihn wieder in fruchtbaren Boden zu verwandeln.\nTHEMROC 3 macht klar, dass man manchmal aus der Haut fahren muss, um wachsen zu können.“}