{„de“:“\“Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it!\“, schrieb der britische \“Guardian\“ schon 2016 über die Schweizer Sängerin, die seit einigen Jahren in Berlin lebt. Er sollte Recht behalten und 2021 erhielt Lucia Cadotsch als jüngsten von zahlreichen Awards den Deutschen Jazzpreis als beste Vokalistin.

Neben ihrem gefeierten Trio Speak Low betreibt Cadotsch mit dem Saxofonisten Wanja Slawin die nicht minder umjubelte Band LIUN + THE SCIENCE FICTION BAND: Urbane Musik mit dunklen Beats, schillernden Synths und pulsierenden Hooklines. Auf dem Debütalbum der Band \“Time Rewind\“ von 2019 hört man Musik, die aufregend, neu und ständig in Bewegung ist. Was digital, was analog ist, führt in die Irre im musikalischen Labyrinth, aus dessen Mitte klarer Gesang dringt. Space Jazz oder Psychedelic Pop sind als ferne Archive noch hörbar, aber der Sound von LIUN + The Science Fiction Band ist so eigensinnig und betörend, wie nur die Zukunft klingen kann. Live geht die aufregende Reise auf immer neuen Wegen weiter. Und klingt so unbeschreiblich futuristisch, wie man sie hierzulande selten hört.

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{„de“:“Auf ihrem jüngst bei Traumton erschienenen Album „We Can’t Rewind“ singt LEA W. FREY ihre Lieblingssongs. Das sind so unterschiedliche Stücke wie Kate Bushs „Running Up That Hill“, „Disarm“ der Smashing Pumpkins, John Lennons „Oh My Love“ und gar „Video Killed The Radio Star“ von den Buggles. So breitgefächert diese Zusammenstellung erscheint, so abwechslungsreich und auch sehr stimmig ist es, wenn das LEA W. FREY TRIO den Songs ihr neues Gewand anzieht. Da hören sich die bekannten Hits dann plötzlich an, als wären sie von den Jungen, einfallsreichen Musikkern selbst erdacht, denn sie machen daraus etwas sehr Eigenes. Sie wandeln, formen, loopen, umkreisen und improvisieren, greifen mutig nach den schon als Gassenhauer abgetanen Standards und machen sie zu ganz neuen Liedern. Ihre Interpretationen sind „zum Heulen schön“ (Simon Goldfain / Minipop Records), die Stimme eindringlich sanft, die Instrumentierung mit Gitarre und Bass geheimnisvoll funkelnd und subtil, dass es sich unbedingt lohnt, diese alten Hits in der ganz neuen Aufmachung zu hören.“}

{„de“:““Berlin Goodbye …“ – so lautet der Arbeitstitel des Albums, welches das Quartett um Sängerin LEA W. FREY im Sommer aufnehmen wird. Bereits jetzt bringen die vier Musiker ihre neuen und sehr persönlichen Kompositionen und Geschichten in Dresden zum ersten Mal auf die Bühne.\nAuf ihren bisherigen Alben „We can´t rewind“ und „How soon is Now“ [Traumton] befinden sich ausschließlich Neuinterpretationen bekannter Stücke von Bands wie Depeche Mode, John Lennon, Nirvana oder The Smiths. Da wurde gewandelt, geloopt, umkreist, improvisiert und aus den Rock- und Pophits wurde etwas ganz Eigenes: intime, atmosphärische Lieder von Lea W. Frey, die „zum Heulen schön“ [Simon Goldfain / MinipopRecords] sind. Euphorisch waren die Reaktionen von Presse und Publikum für diese Meisterleistung. Seit einem Jahr arbeitet die Band intensiv an den eigenen Stücken und man darf mehr als gespannt sein.\n\n\n\n[VIMEO 61658588 100% none display:portrait|title|byline colour:00adef [LEA W. FREY: How Soon is Now – Snippets]]“}

{„de“:“Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass ERIC SCHAEFER im Trio [em], „Deutschlands kreativstem Jazztrio\“ [Kulturspiegel], am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine „kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, Neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik“ [Neue Zürcher Zeitung] hat der Berliner Schlagzeuger in verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt.\nTrotzdem ist es eine Überraschung, was sich Schaefer für sein erstes ACT-Album unter eigenem Namen ausgesucht hat: Mit „Who is afraid of Richard W.?“ nimmt er sich den zweifellos umstrittensten und monumentalsten aller Opernkomponisten vor. Richard Wagners 200. Geburtstag ist da nur der Anlass, die Gründe liegen tiefer: „Ich habe mich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte rückwärts gehört“, erklärt Schaefer. „Zuerst spielte ich Ravel und Debussy im Orchester, dann entdeckte ich Mahler, und über ihn habe ich schließlich bei Wagner viele Dinge gefunden, die ich eigentlich schon kannte, aber erstmals bei ihm mit dieser Durchschlagskraft gehört habe. Vor allem in die Vorspiele habe ich mich zuerst verliebt, Lohengrin, Tannhäuser, Tristan und Isolde. Das war für mich der Einstieg.“\nDie Variabilität des aktuellen Jazz, für die auch ein Eric Schaefer steht, holt Wagner direkt in die Gegenwart, vom Bayreuther Hügel rein in den Club. Denn der Dub-Step, HipHop- und Elektronic-Liebhaber Schaefer stellt die Opernthemen des Gesamtkunstwerk-Romantikers mit seiner Band THE SHREDSZ in einen groovenden Kontext. Nie hat einer zugleich den Monumentalismus und die zartesten Regungen in Wagners Werk so spannend wie lässig bewältigt – dank des überzeugenden Konzepts, das den alten Meister mit Infusionen vom Progrock und New Wave bis zu Ambient und Dub neu belebt: Willkommen im Club, Herr Wagner!“}

{„de“:“Schlagzeug, Bassgitarre, Elektrogitarre – eigentlich DIE klassische Rocktrio-Besetzung. Und tatsächlich: Die Musik von Lija hat durchaus auch etwas Rockiges, baut auf deftige, ruppige, rhythmisch akzentuierte Riffs, schwelgt aber auch in Lyrismen, nutzt die emotionale Wirkung von melodischem Zauber. Mit diesem Konzept nahm die aus Berlin stammende »Youngster-Band« Lija erfolgreich am »New Generation Wettbewerb 2007« in Straubing teil, bei dem das Trio unter den rund 80 teilnehmenden Gruppen aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Holland, Polen, Russland und der Ukraine immerhin unter die ersten sechs kam!“}

{„de“:“Wie oft passiert es, dass Musik so neu klingt, als hätten wir etwas Vergleichbares noch nie gehört? Die Welt von Rock und Jazz hat uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit unzähligen Gitarrentrios von Nirvana bis zum neuen Bill Frisell Trio beschenkt. Das MELT TRIO jedoch setzte mit seinem ersten Album vor zwei Jahren nicht dort an, wo andere Gitarrentrios aufhören, sondern die drei Musiker begannen bei null, gerade so als wären sie die erste Gitarre-Bass-Drums-Band überhaupt. Das Melt Trio ist nicht das neue Dies oder das nächste Das, sondern es entfaltet seine ureigenen urbanen Klangwelten. Jedes Namedropping würde hier ins Leere laufen.\nWas macht den Dreier nun so besonders? Was hat Melt, was andere Gitarrentrios nicht haben? Was macht dieses Trio über jeden Vergleich erhaben? Die Meyer-Brüder haben über die Jahre ihres gemeinsamen Spiels eine symbiotische Ausdrucksdichte erlangt, die es fast unmöglich macht, komponierte und improvisierte Teile, ja selbst die einzelnen Klangquellen beim Hören auszumachen. Schlagzeuger Moritz Baumgärtner setzt darüber Akzente, indem er der Musik vorauseilt oder sich zurückfallen lässt, Interferenzen und Überlappungen findet, sich dem Duo im Trio annähert und wieder von ihm entfernt. Die Winkel und Seiten ihres gemeinsamen Dreiecks werden in jedem Stück unablässig neu justiert. Melodie, Harmonie, Rhythmus, alles fließt zu einem kompakten, beeindruckenden Bandsound zusammen.\nDer hat sich auf dem neuen Album „Hymnolia“ noch wesentlich weiterentwickelt, die Band fängt hier das menschliche Urverlangen nach Harmonie und Vollkommenheit auf. Ihre Stücke entrollen einzigartige akustische Landschaften, gleich surrealistischen Labyrinthen, in denen man sich zu verlieren sehnt und nie wieder herausfinden möchte. Hypnotische Musik. \n\n„}