{„de“:“2006 mischte das NEIL COWLEY TRIO mit seinem Debüt »Displaced« die Szene auf, indem es das Konzept des Klaviertrios auf den Kopf stellte. Seine dynamischen Konzerte machten es schnell zu einer der spannendsten Bands Großbritanniens.\nZentrale Elemente der fesselnden Live-Shows bildeten von Beginn an Cowleys skurriler, britischer Humor und ein außergewöhnliches Verhältnis zum Publikum.\nNun präsentiert das Trio sein sechstes Album »Spacebound Apes« – eine Sternstunde von dynamischer und bildreicher Musik voller Atmosphäre und großer Gefühle. Hypnotisierende\nPassagen kreieren Spannung, die Herzklopfen hervorruft, süße, flüsternde Themen erzeugen herzerweichende Empathie, kühne, bombastische Klänge gestalten die Dramatik. Und\ngewiss sorgen neben der atemberaubenden Interaktion der Musiker bei ihrem spritzigen Fake Pop-Jazz die launigen Ansagen des Bandleaders, die exzentrische Frisur des Bassisten\nund die Mitwirkung von Radiohead-Drummer Clive Deamer für Extra-Aufsehen.“}

{„de“:“Der Bandname bedeutet so viel wie „Hol dir den Segen“. Ob er Programm ist, weiß keiner so genau. Sicher ist allerdings, dass GET THE BLESSING die Jazzszene wie kaum eine andere Formation im Nacken gepackt und durchgeschüttelt, vielleicht sogar wachgerüttelt hat. Die Gewinner des BBC Jazz Awards 2008 [für ihr umjubeltes Debüt „All Is Yes“ beim Label Cake/Candid], gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens. \nDie Band um die ehemaligen PORTISHEAD-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende kollektive Spontaneität verzichtet.\nDie Tatsache, dass sich Get The Blessing dem Jazz eher mit einer Punk-Attitüde widmen, und das natürlich vor allem bei ihren ekstatischen Live-Auftritten, begeistert das Publikum – von Glastonbury bis zu Jazz de Vitoria-Gasteiz und von The Big Chill bis zum Cheltenham Jazz Festival. Eines ihrer Stücke erschien sogar auf einer Compilation, die ausschließlich Acts präsentierte, die in der Geschichte von The Big Chill für besonderes Aufsehen gesorgt haben.\nDas zweite, ebenfalls allseits begeistert aufgenommenes Album von Get The Blessing trägt den Titel „Bugs In Amber“, also: Insekten in Bernstein, und lässt sich vielleicht am besten so beschreiben: Ein Post-Jazz-Soundtrack zu einem imaginären Low-Budget-Agentenfilm im Remake von Andrei Tarkowski mit Buster Keaton in der Hauptrolle.\nDiese Beschreibung überrascht nicht, wenn man die Einflüsse von Get The Blessing kennt. Sie reichen von Ornette Coleman und Tortoise über Blondie zu Samuel Beckett – eine mixtura solvens, die wie dafür gemacht zu sein scheint, die täuschenden Erwartungen zu entlarven. Man darf sich darauf einstellen von GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, gereizt und gefordert, entspannt und entgeistert, aufgeschreckt und aufgeweckt und schließlich vor allem begeistert zu werden.“}

{„de“:“Im Jahr 2000 haben sich Bassist Jim Barr und Drummer Clive Deamer, bekannt als Rhythmus-Fraktion der Trip-Hop-Legende Portishead, mit dem Trompeter Pete Judge und dem Saxofonisten Jake McMurchie zu GET THE BLESSING zusammengetan – inspiriert von Ornette Coleman und dessen Song „The Blessing“. Mit ihrem eigenen und originellen Sound jenseits stilistischer Schubladen haben sie seitdem die britische Jazzszene ordentlich durcheinandergewirbelt. Seit das Quartett 2008 mit dem BBC Jazz Award für sein umjubeltes Debütalbum „All Is Yes“ ausgezeichnet wurde, hat es auch seinen Ruf als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens kontinuierlich festigen können. GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, entzieht sich stets konsequent allen Erwartungen, so auch wieder bei ihrem neuen Album „Astronautilus“, das im September 2015 erscheint. Ihr wilder und bunter Mix aus Jazz, Punk, Rock und Elektronik mit vielen psychedelischen Momenten kommt mal cool und stylish daher, mal verträumt und elegisch, aber immer intensiv, hypnotisch und voller überraschender Wendungen!“}