{„de“:“David Friesen, der zu den ganz wenigen Bassisten zählt, die auch Solokonzerte geben und Kropinski, der sein erstes Solokonzert 1977 gab, trafen sich 1987 in München. Jeder spielte Solo am gleichen Abend, man hörte sich zu und entdeckte Gemeinsamkeiten, die man beschloss in Zukunft zu teilen. Seitdem spielen die zwei Musiker mit so unterschiedlichen musikalischen Wurzeln zusammen. Der eine aus Portland – Oregon, der andere aus Berlin stammend, zählen heute zu den herausragendsten Vertretern auf ihren Instrumenten. Friesen spielte mit vielen bedeutenden Jazzmusikern – Stan Getz, Chick Corea, Clark Terry und John Scofield seien hier nur als Beispiel angeführt.\n\nNat Henthoff – ein bedeutender amerikanischer Jazzkritiker schrieb: »David Friesen is a phenomenon, a player whose musicianship, tone and imagination are uncategorizable.«\n\nKropinski begann als Rockgitarrist, sang Beatles Songs, studierte Jazz und klassische Gitarre und spielte in Gruppen improvisierter Musik, Konrad Bauer sei hier als wichtigster Partner genannt. Später konnte man in der Stuttgarter Zeitung lesen: »Jahrhundertgitarrist«, in der Nord-West -Zeit »Glenn Gould der Gitarre«, »wie Keith Jarrett auf sechs Saiten« (Zitty-Berlin) oder »Jimi Hendrix of the acoustic guitar« (Guitar player magazine). Die Vergleiche mit sehr unterschiedlichen, aber besonders herausragenden Musikern spiegeln wieder, was Kropinskis Spiel ausmacht. Bert Noglik schreibt dazu: »Kropinski hat die Gitarre in ein anderes, neues, eigenes Instrument verwandelt.«\n\nAls Duo haben Kropinski und Friesen über die Jahre eine ganz eigene Tonsprache entwickelt. Traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel, gewachsen durch jahrelange musikalische Zusammenarbeit (vier Duo-CDs und eine DVD sind bisher erschienen) und untermauert durch eine an gemeinsamen Herausforderungen gewachsene Freundschaft, machen das Duo zu einem ganz besonderen musikalischen Ereignis. Erwarten sie also kein gewöhnliches Konzert, eher ein musikalisches Abenteuer zwischen der amerikanischen Westküste und dem Himmel von Berlin.“}

{„de“:“Der in Portland/Oregon lebende DAVID FRIESEN gehört zweifellos zu den einflussreichsten Bassisten der Jazz-Zunft. Sowohl als Kontrabassist als auch auf dem von ihm entwickelten Oregon-Bass – einem elektrisch abgenommenen Akustikbass – setzte er Maßstäbe durch seinen ganz und gar eigenen Sound. Der ist geprägt von geradezu singenden Tönen und einer ganz besonderen Tiefe. Durch seine stupende Pizzicato-Technik weiß Friesen überdies mit intensiven Rhythmen zu verblüffen. \nBekannt wurde David Friesen zunächst als Mitglied in der Band von John Handy, später mit Joe Henderson. Inzwischen umfasst seine Diskografie mehr als 70 CDs unter eigenem Namen sowie mehr als 100 Alben als Sideman von Künstlern wie Stan Getz, Dexter Gordon, Michael Brecker, Freddy Hubbard, Chick Corea und zahlreichen anderen.\nFriesen weiß auch als Solokünstler mühelos über Konzertlänge zu fesseln, sein Duo mit dem Gitarristen Uwe Kropinski ist besonders hierzulande vielen in bester Erinnerung. \nIm Tonne-Jazz Café-Konzert präsentiert David Friesen sein aktuelles Trio mit dem Saxofonisten John Gross und dem Pianisten Greg Goebel.“}