{„de“:“Ist doch ganz einfach: Man nehme drei Musiker und drei Dutzend Instrumente, ein paar Lieblingsstücke, gehe ins Studio und spiele drauf los. Die Aufstellungsordnung des musikalischen Erlebnisparks von DAVID HELBOCK’S RANDOM/CONTROL dürfte dabei das Komplizierteste der Zweitage-Session im Berliner Traumton-Studio gewesen sein. Beim „sportlichen Instrumentenwechseln“ sei es zu einigen „Unfällen“ gekommen, berichtet David Helbock. Davon ist auf seiner neuen CD allerdings nichts zu hören – ganz im Gegenteil! Erscheint Think of Two doch von einer spielerischen Leichtigkeit, die locker über alle Kulturen, Distanzen und Stile hinwegfegt. \nMit seinem Trio sprengt der 30-jährige Pianist den Rahmen des Gängigen und vollführt mit dem Holzbläser Andi Broger und dem Blechbläser Johannes Bär eine witzig virtuose Achterbahnfahrt durch alle erdenklichen Stile des Jazz, aber auch der Klassik und Volksmusik. New Orleans Groove und romantischer Klaviergestus, Improvisationsekstase und Vorarlberger Liedgut, brasilianischer Impressionismus à la Hermeto Pascoal und sperrige harmonische Geflechte à la Thelonious Monk oder Lennie Tristano werden im wilden Wechsel mit übersprudelnder Spielfreude zelebriert. Dass die beiden, übrigens am Salzburger Mozarteum ausgebildeten, Bläser vom Sopransaxophon bis zur Bassklarinette und von der Piccolo Trompete bis zur Tuba so ziemlich alles spielen, was die jeweiligen Instrumentenfamilien hergeben, verleiht den Konzerten zudem beeindruckende zirzensische Effekte und der Musik viele, kontrastreiche Klangfarben. Spannende Unterhaltung also zwischen den Polen \“Random\“, dem Zufall also, und der Kontrolle, \“Control\“.“}

{„de“:“Der 32-jährige österreichische Jazzpianist DAVID HELBOCK gehört zu der Generation junger Jazzmusiker, die die Grenzen ihres Metiers sprengen, die das musikalische Verständnis von alt und neu, von Komposition und Improvisation, von Stil und Persönlichkeit radikal verändern und ihren eigenen Weg gehen.\nMit Pianist David Helbock, Trompeter Sebastian Studnitzky und Gitarrist Arne Jansen finden als THE NEW COOL drei außerordentlich markante, renommierte Bandleader & Solokünstler des europäischen Jazz zu einem ganz besonderen Trio zusammen. Was alle drei verbindet: Die Liebe zu klaren Themen, Melodien, Harmonien, einem markanten, individuellen Sound und einer starken rhythmischen Erdung ihrer Musik. Qualitäten, die auch die Strömung des „Cool Jazz“ der 1940er und 50er Jahre auszeichnete und an die das Trio unter der Idee von „The New Cool“, mit den vielfältigen Einflüssen des Jazz von heute anknüpft.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}

{„de“:“Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: DAVID HELBOCK beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte. \nFür die aktuelle CD, die im Herbst beim renommierten Label ACT Music erscheinen wird, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von \“Watermelon Man\“ (Herbie Hancock) oder \“Bolivia\“ (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie \“My Song\“ (Keith Jarrett) und viele andere.\nÜber die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt – ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen (David Helbock hatte 2009 ein großes Kompositionsprojekt, wo er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat) und jetzt eben diese „Pianoplayer´s Hits“.\nDie Band klingt immer wie RANDOM/CONTROL – eine Achterbahnfahrt der Gefühle – Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte: \“Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.““}