{„de“:“Kontrabass-Spielen und gleichzeitig Singen: das hört man in der Popkultur eher selten. Sting hat vorgemacht, wie das geht. Und nun die norwegische Musikerin ELLEN ANDREA WANG.\nAuch wenn sie selbstverständlich einen ganz anderen Weg eingeschlagen hat. Sie arbeitet mit ihrer Band an einer faszinierenden Klangkultur, die stilistisch nur sehr schwer zu verorten ist. Wang ist eine beeindruckende Klangpoetin mit wunderschönen Songs, die sie singend und Bass spielend interpretiert, musikalisch zwischen Jazz, Pop und Singing-Songwriting. Als Inspirationsquellen nennt sie unter anderem so unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten wie John Coltrane, Joni Mitchell, und Sidsel Endresen. Gekonnt spielt sie mit eingängigen Melodien, zuweilen sogar mit opulenten Chorsätzen – und ist weiterhin vom Geist des Jazz beseelt. \nMittlerweile reicht Ellen Andrea Wangs Ruf weit über Skandinavien hinaus. So wird sie auf dem nächsten Album des französischen Star-Schlagzeugers Manu Katché zu hören sein und ihn weiterhin bei kommenden Konzerten begleiten.\nMit ihrer eigenen Band macht Wang genau die Musik, die sie wirklich mag. Viele Songs strahlen eine enorm positive Energie aus, die unwillkürlich ansteckt. Hinzu kommt das musikalische Feuer ihres Trios, das bisweilen eine Klangfülle entwickelt, für die andere mehr als drei Musiker brauchen.“}

{„de“:“Sting und Paul McCartney haben es vorgemacht: es kann fantastische Resultate hervorbringen, gleichzeitig Bass zu spielen, zu singen und eine Band zu führen. Auch ELLEN ANDREA WANG besitzt diese Talente, und ist dennoch eine Besonderheit im Pop-Business. Die junge Norwegerin, die gerade erst 31 Jahre alt geworden ist, hätte mit ihrer glasklaren Stimme allein als Jazzsängerin eine internationale Karriere einschlagen können.\nDoch Wang lernte zunächst Violine, ehe sie sich als Teenager für den Kontrabass entschied und an der Norwegischen Musikakademie studierte. Genrebeschränkungen haben Wang nie interessiert, sie hat mit Bands aus allen Bereichen der norwegischen Underground-Szene gearbeitet. Übrigens auch schon mit Sting, sowie Manu Katché und Marilyn Mazur. Für ihr Solo-Debüt „Diving“ (2014) und ihre genreüberschreitende Band Pixel erhielt sie einhelliges Lob der Kritiker.\nNun folgt Ellen Andrea Wangs zweites Werk „Blank Out“. Mit einem unverhohlenen politischen Kommentar („Peace Prize“), mit Songs, die Reue ausdrücken, die die Schwierigkeit thematisieren, einmal getroffene Entscheidungen wieder umzukehren. „Blank Out“ ist vielfältig: Man findet locker schwebende Melodien und Synthesizer wie ein Tribut an die Singer-Songwriter-Ästhetik der 80er Jahre, man hört Elemente von RnB und gut gelauntem Pop, dann wieder wird der Kontrabass mit Synthie-Funk und treibenden Drums kombiniert. Mal hebt die Band in jazzige Sphären ab, mal steht der akustische Kern des Trios im Mittelpunkt.\nDie Sängerin wird begleitet von Erland Dahlen, der als Drummer und Perkussionist auf Electronica/Jazz/Experimental spezialisiert ist (Nils Petter Molvaer, Madrugada, Anneli Drekker) und Pianist Andreas Ulvo, der u. a. in der Band von Mathias Eick spielt.\nDie Songs des Ellen Andrea Wang Trios führen mit ihren slicken Grooves direkt auf die Tanzfläche. Und sie atmen doch die Sensibilität eines akustischen Jazz-Trios.“}

{„de“:“Der norwegische Jazz ist seit langem für seine besonders moderne Vision des Genres bekannt und wird gerade deswegen besonders geschätzt. Die im Jahr 2011 in Norwegen gegründete Band PIXEL ist eine dieser skandinavischen Bands, die aufgrund ihrer Offenheit und Versiertheit im Schaffen musikalischer Querverbindungen gelobt und geliebt werden:\nEin junges Quartett, das die Flexibilität des Jazz mit der Energie von Indie-Rock verbindet. Resultat dieser Synergie ist ein energiegeladener, dennoch ungemein sphärischer Sound, der verfeinert mit wunderbar klaren Pop-Melodien und sehnsüchtigen Improvisationen einer kreativen Vision auf dem Parkett des klassischen Jazz folgt. Den Rahmen für ihre Improvisationen bilden neben dem treibenden Sound des Schlagzeugs sowie des Kontrabasses gleich zwei Blasinstrumente (Saxofon und Trompete) begleitet von zum Teil mehrstimmigen Vocals. Mit diesem modernen, jugendlichen Verständnis des traditionellen europäischen Jazz, finden Pixel stetig wachsenden Anklang bei aufgeschlossenem und jungem Publikum.\nJazzexperten horchten bereits bei ihrem Debüt \“Reminder\“ von 2012 auf. 2014 gelang ihnen mit dem zweiten Album \“We Are All Small Pixels\“ der musikalische Durchbruch. Seit 2015 touren sie mit ihrem aktuellen Album \“Golden Years\“, mit dem sie namhafte Spielorte wie das Ronnie Scott’s in London, das Hamburger Café der Elbphilharmonie oder die große Werfthalle der Jazz Baltica füllten. In Verbindung mit ihrer neuen, vierten Veröffentlichung im Spätsommer 2018 sind Pixel nun wieder auf Europatournee und die Station in der Tonne ein Muss.“}