{„de“:“Kaum ein anderer Künstler ist auf so vielen Gebieten der Musik aktiv wie ELLIOTT SHARP. Er schrieb Orchesterwerke und Streichquartette, definierte mit seiner Band Carbon den Jazzcore neu, betrieb das Avantgarde-Trio Semantics, improvisierte mit John Zorn, Marc Ribot, Joey Baron, DJ Soulslinger und vielen anderen, führte in seinem Projekt Tectonics die Triumphe von Techno und Drum’n’Bass mit freier Improvisation zusammen, zelebrierte mit Raw Meat handfesten Power-Rock, betrieb mit Vernon Reid und David Torn das Gitarrentrio Guitar Oblique und nahm mit seinen State Of The Union-Compilations regelmäßige Bestandsaufnahmen der New Yorker Szene vor. Und seit einigen Jahren lotet er mit seiner Band Terraplane die Abgründe des Blues aus. \nMit seinem Blues sucht Elliott Sharp Authentizität, Kontinuität und Halt. Seine Songs sind von archaischer Schönheit. Aber er kopiert nicht die vermeintliche Romantik prämoderner Baumwollfelder. Sein Blues spielt weder im Mississippi Delta noch in der Southside von Chicago, sondern im tosenden Hexenkessel des Hudson Delta, dessen bekannteste Insel Manhattan heißt. Als Musiker kommt es Sharp immer darauf an „mit einem Bein in der Vergangenheit zu stehen, mit dem anderen in der Zukunft, was deinen Hintern direkt ins JETZT platziert.“ Genau so klingt ELLIOTT SHARP’S TERRAPLANE.“}

{„de“:“Der New Yorker Musiker ELLIOTT SHARP gehört zu den markantesten Persönlichkeiten der New Yorker Downtown-Szene. In den 1980er Jahren repräsentierte er mit Musikern wie John Lurie und John Zorn eine eigenständige Avantgarde-Szene, die sich im Grenzgebiet von Jazz, Rock und Neuer Musik bewegte. Der vielfältig engagierte Multi-Instrumentalist, Komponist und Produzent verbindet in seiner Musik einen hohen kompositorischen Anspruch mit energiegeladenen, pulsierenden Rhythmen und atemberaubenden Klangeffekten.\nDie Vielfalt seiner Aktivitäten ist unübersehbar, die Zahl seiner musikalischen Werke wird er selbst nicht kennen. Allein die Sharp-Diskografie von Patrice Roussel enthält fast 190 Einträge! Die Konzerte, Tourneen mit eigenen Formationen, anderen Gruppen, Duos mit Musikern aller Erdteile und seine Solotourneen versucht Elliott Sharp wenigstens seit 1998 in Road Reports zu protokollieren, die auf seiner Website www.elliottsharp.com nachzulesen sind. Selbst amerikanische Journalisten, die für musikalische Fachblätter oder für die New York Times gewöhnlich einfache Etiketten für schwierige Sachverhalte finden, rätseln in ihren Porträts: Ist das Jazz oder Rock? Keines von beiden. Komponiert oder improvisiert? Wohl beides. Abstrakter Vollzug mathematischer Prinzipien oder Schwarze Messe? Das hängt vom Hörvermögen ab.\nLeicht macht es Elliott Sharp niemandem, aber wer sich auf ihn einlässt, wird mit einem großen Klangerlebnis belohnt.“}