{„de“:“Der Name täuscht: Hier steht kein Solist mit Rhythmusgruppe auf der Bühne. Sondern ein perfekt eingespieltes Kollektiv. Seit 2004 entwickeln die vier jungen Franzosen eine Musik, die sich durch Wagemut, Leidenschaft, Energie und künstlerische Kompromisslosigkeit auszeichnet. Die Vier sprechen mit einer gemeinsamen musikalischen Stimme. Ihre individuelle Virtuosität lenkt nie ab vom emotionalen Gehalt der komplexen Kompositionen und Improvisationen.\n\nDie Kritik ist schnell vom außergewöhnlichen Sound der Gruppe begeistert, Auftritte bei großen Festivals und in angesagten Clubs folgen. Beim Publikum wirkt die Originalität des Quartetts ungekünstelt, ohne Effekthascherei. Die Band bewegt sich ständig weiter, erforscht immer neue Galaxien eines musikalischen Universums, John Coltrane und Wayne Shorter, aber auch Hector Berlioz, Igor Strawinski oder Arnold Schönberg.“}

{„de“:“Da werkelt ein Franzose an der Zukunft des Jazz, und er tut es ausgerechnet auf dem alten Blasebalg, dem Akkordeon, das in seinem Heimatland eine so lange Geschichte hat. VINCENT PEIRANI entlockt dem Instrument singende Obertöne und raue Tieftonakkorde – er ist Orchester, Perkussionist und Klangteppichweber in einem. Dafür wird er mit Preisen überhäuft, \“ein Jahrhunderttalent\“ genannt und ist so in wenigen Jahren zum Top-Star der internationalen Akkordeon-Szene avanciert. \nVincent Peirani ist jedoch auch Teil einer jungen Generation von Musikern, die Jazz und Klassik studiert haben, aber mit Pop, Elektronik und HipHop in den Ohren aufgewachsen sind. Und das wird hörbar in seinem Quintett LIVING BEING, wo Groove und Melodien gänzlich neue Verbindungen eingehen. Hier hat Peirani die Créme de la Créme der französischen Szene an Bord geholt – allen voran darunter der sagenhafte Emile Parisien. Der Band glückt es mühelos, beherzt und behände die Grenzen zwischen Gattungen und Genres zu sprengen. Rock? Pop? Funk? Soul? Folklore (imaginaire)? Jazz? Living Being ist all das zusammen, aber dennoch mehr als nur die Summe der Einzelteile. Auf seinem neuen Album nimmt Peirani mit Living Being Hard-Rock-Kracher wie Led Zeppelins \“Kashmir\“ und \“Stairway to Heaven\“ genauso ernst wie beispielsweise ein Stück des Barock-Komponisten Henry Purcell. Beides setzt er ohne jeglichen Bombast, ohne falsches Pathos um. Dem Meistermusiker mit seinem atemberaubenden Quintett gelingt es, seine Versionen so klingen zu lassen, als wären sie Originale.“}

{„de“:“Neue Verordnung, neue Regeln.\nWas bei den Tonne-Konzerten ab 1. Juli gilt:\n- die 3 Gs: genesen, geimpft (oder) getestet (bitte kein Selbsttest, sondern ein \“offizieller\“)\n- unter Inzidenz 10: keine Maskenpflicht (aktuell also tatsächlich *ohne*)\n- Abstände bitte dennoch nach bestem Gewissen einhalten\n- wir zählen auf den gesunden Menschenverstand und bleiben so gesund\nDanke! Wir freuen uns auf Livemusik mit euch!\n\n ****************\n\neXplore \nAm Anfang steht nur ein Klang. Er bereitet die Bühne, bildet die Leinwand. Im Dezember 2019 wird Berlins Jazz-Wohnzimmer, das „A-Trane“, für acht Sets an vier Abenden zum Forschungslabor für vier Charakterköpfe der aktuellen improvisierten Musik: Piano-Grenzgänger MICHAEL WOLLNY, Sopransaxofon-Neudenker EMILE PARISIEN, E-Bass-Ikone TIM LEFEBVRE und Schlagzeug-Freigeist CHRISTIAN LILLINGER. Vier Unikate. Ein Treffen ohne Absprachen, Kompositionen oder Arrangements. \n\neXpand \nDas, was hier erklingt, lässt sich nicht in eine Kategorie fassen. 100% Neuland. Am ehesten kann man diese Musik greifbar machen, wenn man sie in ihre Bestandteile zerlegt. Michael Wollny, zum ersten Mal ausschließlich an elektronischen Tasteninstrumenten, der hier eine eigene Welt aus retro-futuristischen Sounds erzeugt. Eine Verneigung an den frühen Jean-Michel Jarre; Referenzen an Science-Fiction und Horror, und ein ordentlicher Schuss avantgardistischer Krautrock à la „Can“, Irmin Schmidt und Klaus Schulze. Tim Lefebvre, Kollaborateur von Stars wie David Bowie, Tedeschi Trucks Band, John Mayer, Knower, Steely Dan, Elvis Costello oder Wayne Krantz. Ein Fels in der fiebrigen Brandung, der an Bass und Effekten die Musik vorantreibt, strukturiert, bändigt und gnadenlos zum Grooven bringt. Die Gegenpole: Das explosive, zugleich hochsensible Spiel von Drummer Christian Lillinger, der Schichten um Schichten von Rhythmen und Texturen stapelt. Und die federnden, mit unzähligen Melodien aufgeladenen und vor Energie berstenden Linien von Emile Parisien am Sopransaxofon, der wirkt, als würde er jeden Moment abheben und davonfliegen.\n\neXploit \nAlle vier Musiker waren sich vor dem Treffen der Fallhöhe der Idee, der Verschiedenheit ihres musikalischen Vokabulars und dem damit verbundenen Risiko ihrer Begegnung bewusst. Eine Anspannung, die vielleicht eine Viertelstunde bedurfte, um sich zu lösen. An ihre Stelle tritt: Ein kollektiver Rausch. Die Neugier auf die nächste Wendung, den nächsten Impuls, den nächsten Schub. Das Schwelgen im Spannungsfeld zwischen dem Aufbauen von Formen, Linien, Grooves, Harmonien, Texturen und der diebischen Freude daran, diese fragilen Gebilde ein paar Schritte später wieder einzureißen. 90ies, 80ies, 70ies, Beats und Patterns, cineastische Klangorgien. Vier Meister-Improvisatoren und Echtzeit-Komponisten, die die Regeln, welche in ihrer musikalischen Welt gelten mit jeder Note neu verhandeln. \n\neXterminate \nUnd so entstehen immer neue Instrumentarien und Collagen zwischen den Menschen und Maschinen auf der Bühne. Am Ende der Woche stehen gute acht Stunden Musik. Und der feste Entschluss, aus diesen Aufnahmen ein Album zu extrahieren, welches mehr ist als ein Dokument einer Serie von Livekonzerten. Den zündenden Impuls für den Weg dahin liefert Tim Lefebvre: Im Februar 2020 treffen er und Michael Wollny in Atlanta auf den Produzenten und Toningenieur Jason Kingsland. Dieser vereint einen Background aus der Zusammenarbeit mit namhaften Indie Rock- & Pop-Künstlern mit einer Leidenschaft fürs Experiment. Die Herausforderung: Aus der Fülle der Möglichkeiten eines von vielen denkbaren Alben zu produzieren, das den Rausch und die Euphorie dieser vier Berliner Nächte in ein geschlossenes Ganzes bringt. Und so entsteht in mehreren Tagen und Nächten ein Destillat aus zehn, mit Blick auf die Ausgangslage, überraschend kompakten Tracks. Eine Live-Aufnahme, die nach Studio klingt und doch Ton für Ton im Club improvisiert wurde. Ein Album voller Lust, Emotion, Witz und einer fast schon kindlich-naiven Freude am „Spielen“. Und nicht zuletzt: ein transatlantisches Quartett, wie es es im Moment nur einmal auf der Welt gibt. \n\nAm 30. April erschien das Album von WOLLNY | PARISIEN | LEFEBVRE | LILLINGER \“XXXX\“ bei Act Music und erhielt umgehend sensationelle Kritiken. Eines von lediglich drei Konzerten in Deutschland führt das All-Star-Quartett schon jetzt in die Tonne.“,“en“:““,“cz“:““,“pl“:““}