{„de“:“\“Chain the Snake\“ heißt das mittlerweile dritte Album von KUHN FU. Die Band hat sich stilistisch deutlich verändert, findet ihr kreativer Kopf, Christian Kühn, der das akustische Erscheinungsbild des Ensembles als „Paranoide-Prog-Punk-Jazz-Performance“ bezeichnet. Die Arbeiten am Vorgängeralbum \“Kuhnspiracy\“ hatten bei ihm eine „post-romantische Jazz/Rock-Störung“ verursacht, ein Zustand, der selbst unter renommierten Psychiatern unbekannt ist. „Das Romantische drückt sich durch eine ungestillte Sehnsucht aus, die zwar immer noch vorhanden ist, aber momentan vom Punk – der darauf keinerlei Rücksicht nimmt – verdrängt wird“, erklärt Kühn.\nWo auch immer KUHN FU auf der Bühne stehen, reagiert das Publikum fasziniert. 2018 führte der Tourkalender die Band durch 17 Länder in Europa – vom Balkan bis in den Süden Spaniens, wo auch das Album in zwei Tagen live eingespielt wurde, 2019 verzeichnete das Tourbuch der Band befalls Dutzende von Konzerten in ganz Europa.\nKUHN FU wird wahlweise als irre, verrückt oder schaurig beschrieben. In der Tat: dass KUHN FU vor Energie und verrückten (musikalischen) Einfällen nur so strotzt, lässt sich nicht wegdiskutieren. „Hochstapler und Schurken sind treue Wegbegleiter auf diesem Album“, erläutert Kühn. Schon häufig haben seine Spielgefährten ihm vorgeworfen, dass er verrückte Prophezeiungen zelebriere, er ausschließlich das Negative im Leben sehe und davon überzeugt sei, dass ohnehin bald alles sterben müsse. Bedenkt man – vor diesem Hintergrund – dass es die Band seit sieben Jahren gibt, ist das schon eine beachtliche Leistung.“}

{„de“:“Was HELLO TRUFFLE aus dem Hut zaubern, mag man modernen Jazz nennen oder auch einfach instrumentale Musik. Die Türen zwischen den Stilen stehen weit offen. Ungezügelt und vor Energie berstend kommt sie daher um schon kurz darauf lyrisch und traumverloren dahinzuschweben. Liedhaft Zugängliches und wilde Improvisationsritte sind Nachbarn und Mitbewohner zugleich. Die Kompositionen zeichnen sich durch melodisches Gespür, ausgeklügelte, eigentümlich verhakte Beats und unerwartete harmonische Wendungen aus. \nNach ihrem Debütalbum „Streifzug“ (Werkstatt Records, 2013) folgte im Herbst 2016 das Studioalbum „Malen Nach Mahler“ bei Unit Records. \nAuf der Bühne bauen Hello Truffle geduldig und in interaktiver Manier ihre Klangskulpturen auf und dabei entwickeln die Songs durch ihren Vorwärtsdrang und die unerwarteten Richtungswechsel eine wunderbare Sogwirkung.\n\n\n\n\n\n\n\nWie ein haariger Fisch mit Beinen, der einen Baum hochklettert. So umschreibt Bandleader Christian Kühn den Sound von KUHN FU. Seit 2012 tourt die deutsch-serbisch-türkisch-israelische Jazz-Truppe durch Europa und den Nahen Osten. Statt abgedroschener Jazz-Standards überzeugen Kuhn Fu mit aufregenden psychedelischen Arrangements. Kühns Gitarre schaltet oft und laut in den Overdrive, gedoppelt von Ziv Taubenfelds scharfer Bass Klarinette.\nKuhn Fu gründeten sich während ihres Jazzstudiums im holländischen Groningen. Neben mehreren Europa-Tourneen spielten Kuhn Fu inzwischen auch schon in Israel und in einem türkischen Hundezüchter-Club. „Der sah aus wie ein Golf Club, war es aber nicht“, sagt Kühn. Nach dem Konzert habe es fragende Gesichter und Höflichkeitsapplaus gegeben. „Aber das Essen war super“.\n Aktuell sind Kuhn Fu mit ihrem mittlerweile zweiten Studioalbum „Kuhnspiracy“ auf Tour. Weniger Improvisation, mehr Komposition und vor allem mehr Dynamik verspricht Christian Kühn im Vergleich zum Vorgängeralbum „Kuhnstantinopolis“.“}