{„de“:“Die Mitglieder des multinationalen Trios Minsarah lernten einander im September 2000 kennen, als sie alle drei am Berklee College of Music in Boston studierten. Sie entwickelten eine intensive musikalische Zusammenarbeit und einen außergewöhnlichen, einzigartigen und persönlichen Stil als Trio. Die Jungs spielten viele Konzerte in Deutschland. Allein im Jahr 2005 standen eine Tour durch Florida, eine weitere Tour in Deutschland (u.a. Berlin, Hamburg, Köln) und eine Tour an der amerikanischen Ostküste auf dem Programm. Die Jahre darauf ging es ähnlich erfolgreich weiter, so gab es 2006 sogar eine Japan-Tournee.\n\nDas Wort »Minsarah« ist hebräisch und bedeutet »Prisma«. Wie ein Prisma das Licht auffächert, so entdeckt das Trio im Ensemble-Spiel neue Klangfarben und Formideen. Die drei bilden ein Team dicht agierender Improvisatoren, besitzen dramatische Intensität, einen unverbrauchten Lyrizismus, einen ganz eigenen melodischen Tonfall und einen Sinn für innovative Abenteuer. Ihre Musik transportiert Balladenstimmungen, wie man sie nie gehört hat, und stürzt sich dann wieder in hochkomplexe Strukturexperimente. Die Presse schrieb nach der ersten Begegnung mit Trio Minsarah: »Eine neue Entdeckung«, »Weltklasse«, »das Wunder von Köln«, »ein erstklassiges Trio«, »leuchtend in Ausdruck und Stärke«.\n\nPianist Florian Weber (geb. 1977 in Detmold) spielte schon als Teenager in Klassik- und Jazz-Ensembles und gewann mehrere erste Preise. Er tourte als Solist mit den Russischen Philharmonikern, studierte bei Paul Bley, John Taylor, Richie Beirach u.a. und trat z.B. mit Albert Mangelsdorff und Benny Bailey auf. 2001 gewann er den Steinway-Preis bei der Montreux Jazz Festival Solo Piano Competition. Bassist Jeff Denson (geb. 1976 in Arlington, VA) arbeitete als Freelancer viel an der US-Ostküste und in Europa und spielte mit Lee Konitz, Joe Lovano, Charlie Byrd, Kenny Werner u.a. Er erhielt den Berklee Outstanding Performer Award (2002) und machte an der Florida State University seinen Master-Abschluss (2005). Drummer Ziv Ravitz (geb. 1976 in Beer-Sheva/Israel) begann seine Profi-Karriere mit 13 Jahren. Er spielte mit Joe Lovano, Hal Crook, Mick Goodrick, George Garzone, Lee Konitz u.a. und arbeitete als Hausdrummer im Camelot Jazz Club (Tel Aviv). 2003 erhielt er den Zildjian Scholarship Award.“}

{„de“:“Ein Ohrenschmaus und ein Gemeimtipp dazu: Die Saxophonistin Angelika Niescier zeigt in ihrem Quartett, was entsteht, wenn der Einfluss von gestandenen Jazzgrößen und zeitgenössischer Kunstmusik gleichermaßen stark ist – ein spannungsgeladener, experimenteller Jazz mit Tiefgang.\n\nAngelika Niesciers Quartett SUBLIM wurde im Jahr 2000 gegründet. Seit Mai 2009 präsentiert das Quartett sein mittlerweile drittes Album: »sublim III«. Dieses lieferte nicht nur den Anreiz im Juni zur Titelgeschichte bei der »Jazzthetik« zu werden, sondern wurde bereits mehrfach zur CD der Woche/ des Monats – u.a. in der Juliausgabe des »Stereoplay« – ernannt.\nDie vier erstklassigen Instrumentalisten agieren mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Wechselspiel. Romantisch zurückhaltende und rhythmisch pulsierende Passagen wechseln sich ab, sodass die Spannung nie abbricht. \n\nAngelika Niescier – »eine der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz« (so Arte Kultur) – wurde in Polen geboren. Seit 1981 lebt sie in Deutschland. Sie studierte Saxophon und Komposition an der Folkwang Musikhochschule in Essen. Neben der Leitung des eigenen Quartetts folgte sie diversen anderen Projekten. Dazu gehören Solo- und Duoprogramme, Jazzprojekte für Kinder, Auftragskompositionen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Literaten, bildenden Künstlern und Tänzern. Sie gastierte bereits in vielen Ländern Europas, Zentral und Ostasiens und erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter u.a. Nordrhein-Westfalens »Preis für junge Künstler«. Im Jahr 2008 war sie der erste »Improviser in Residence« in der Jazzstadt Moers.“}