{„de“:“Beide gehören zur Créme de la Créme des modernen Jazzsaxofons in Europa – beide sind auch in den USA ein Begriff (Gratkowski tourte den ganzen Oktober in den USA) und seit Anfang der 1980er Jahre in internationalen Besetzungen zugange.\n\nDas erste Zusammentreffen von Frank Gratkowski und Matthias Schubert geht zurück in das Jahr 1983, als beide in Hamburg wohnten. Seit dem kreuzten sich ihre Wege immer wieder an verschiedensten Orten und in diversen Bands, bis sie schließlich beide ihren Wohnsitz nach Köln verlegten.\n\nAls sie sich 1996 entschlossen, als festes Duo zusammen zu arbeiten, hatten sie bereits gemeinsam in zahlreichen Formationen (z.B. Klaus König Orchester) und in unregelmäßigen Abständen auch schon im Duo gespielt und dabei immer wieder ihre musikalische Verwandtschaft gespürt. Ein gemeinsamer Auftritt auf dem Moers-Festival 1998 im Quartett bzw. Quintett mit Dieter Manderscheid am Bass, Achim Krämer am Schlagwerk und dem Cellisten Ernst Reijseger als Gast ist auf der CD »Loft Exil 3 Live in Moers ’98« erschienen.\n\nBeide Musiker verstehen sich nicht ausschließlich als Jazzmusiker, sondern versuchen, ihre gemeinsamen Einflüsse aus anderen Stilen (z.B. Folklore und zeitgenössische Musik) in eine eigene Klangsprache umzusetzen.\n\nwww.frankgratkowski.de\nwww.jazzpages.com/MatthiasSchubert„}

{„de“:“Pianist Achim Kaufmann über das Trio:\n\n»Anfang 2002 spielten wir unser erstes Triokonzert im Amsterdamer Zaal 100. Gerade in der Zeit hatte ich auch einige Duokonzerte mit Frank – nach vielen Jahren wieder. Das Zusammentreffen im Trio brachte dann noch eine zusätzliche Dimension – Wilberts Sinn für Drama, für Extremhandlungen, war eine unschätzbare Bereicherung. Wir merkten, dass jeder von uns Dinge spielte, die er in anderen Zusammenhängen nicht spielen würde; ein Vordringen in ungekannte Bereiche des Zusammenspiels. Es schien, als wenn gerade durch die Unterschiedlichkeit unserer Charaktere eine spezielle Balance erreicht wurde, durch die jeder von uns sich frei bewegen konnte.\n\nNach sechs Jahren und drei CDs hat sich unser Zusammenspiel zu einer selbstständigen Größe entwickelt, die sich scheinbar auch ohne unser Zutun und Wollen entfalten kann. Mitunter ist es, als kreierten wir mit unseren drei Instrumenten ein viertes, neues Instrument. Ein winziges Detail kann die Richtung der Musik beeinflussen. Und dann gibt es in jedem Konzert diese Momente, in denen man auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens etwas ganz Neues probiert. Es bleibt spannend …«„}