{„de“:“Die Dresdner Musikhochschule schrieb die Stelle des Big-Band-Leiters aus. Auch der US-amerikanische Trompeter bewirbt sich darauf und weilt deshalb derzeit für einige Tage in Dresden. Verbunden ist dies mit einem Workshop für die Studenten der Hochschule und eben mit diesem kurzfristig angesetzten Sonderkonzert.“}

{„de“:“Stefanski? Der sagenumwobene Drummer aus der Band von Czeslaw Niemen! Jost? Der erste Jazzprofessor Deutschlands überhaupt und fulminante Sax-Röhre! Schönfeld? Freejazz-Vorreiter in der DDR mit ganz eigener Note! Manderscheid? Top-Bassist mit internationalem Renommé! Wenn dieses Quartett loslegt, erscheint Jazzgeschichte in neuem Licht: Wie raffiniert, aber auch unbekümmert die erfahrenen Improvisatoren den Gedanken der musikalischen Freiheit ins Heute übersetzen, ist verblüffend! »Kompositorisch gebändigter Freejazz« (Jost) vom Feinsten!“}

{„de“:“Mit \“Vor der Mauer – nach der Mauer\“ gibt es zur Vernissage der Ausstellung \“Free Jazz in der DDR\“ ein ganz besonderes Konzert von BABY SOMMER & FRIENDS. Hier treffen mit GÜNTER BABY SOMMER und FRIEDHELM SCHÖNFELD zwei der herausragendsten Vertreter der freien Musik der DDR auf zwei junge, wichtige Künstlerinnen der aktuellen Improvisationsszene, nämlich die Pianistin JULIA KADEL und die Vokalistin WALBURGA WALDE.\nBaby Sommer ist einer der maßgeblichsten Protagonisten des DDR-Jazz gewesen und heute *der* Dresdner Jazzmusiker von Weltrang. \n\nAn seiner Seite stand seit 1966 der Klarinettist/Saxofonist FRIEDHELM SCHÖNFELD.\nSchönfeld studierte von 1950 bis 1958 Klarinette, Klavier und Komposition in Ost-Berlin und war von 1960 bis 1970 1. Alt- und Solo-Saxophonist beim Rundfunk-Tanzorchester Berlin. Der Ausbau seiner Kompositions- und Arrangeurstätigkeit liegt in dieser Zeit. Friedhelm Schönfeld formierte eigene Jazzgruppen zu diversen Konzert- und Produktionsanlässen. Das zusammen mit dem Kontrabassisten Klaus Koch und Baby Sommer 1966 gegründete Friedhelm-Schönfeld-Trio war für die Entwicklung des DDR-Jazz orientierend: In dieser Zeit galt Schönfeld als einer der bekanntesten Jazzmusiker der damaligen DDR und gehörte dort – neben Joachim Kühn, Manfred Schulze und Ernst-Ludwig Petrowsky – zu den wichtigsten Wegbereitern des Neuen Jazz.\n\nJulia Kadels Name macht besonders seit 2014 in Fach- und Musikliebhaberkreisen die Runde. Mit ihrem aktuellen Trio ist es ihr in jenem Jahr gelungen, einen Plattenvertrag beim höchst renommierten Label Blue Note Records zu bekommen. \n\nDie Sängerin Walburga Walde ist bekannt aus zahlreichen aufregenden Projekten improvisierter Musik. Sie ist eine der wenigen lautmalerischen Sängerinnen, deren Onomatopoesie nicht eingeübt sondern absolut natürlich und selbstverständlich wirkt.“}