{„de“:“In ihrem Programm »Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser« stellen Beate Gatscha und Gert Anklam ihre nach der Spielweise benannte und patentierte Wasserstichorgel vor. Entwickelt aus einem Klangobjekt des Schweizer Bildhauers Martin Spühler ist sie ein musikalisches und instrumentales Novum mit eigenwilliger Spieltechnik. Je zwei Kunststoffröhren werden dabei in Wasser getaucht und erzeugen je nach Stärke des Impulses verschiedene Obertöne. In rhythmischer Koordination halten die Musiker humorvoll Zwiesprache und erreichen durch ausgearbeitete rhythmische Strukturen ein dichtes harmonisches Geflecht.\n\nDas Interesse Anklams und Gatschas für indische Musik und Tanz führte beide in den letzten Jahren für mehrere Monate nach Indien an die Maharaj Sayajirao Universität in Baroda (Gujarat) und an die Kala Academy in Panjim (Goa). Dort studierten sie die komplexe Rhythmik der klassischen indischen Musik und des Kathaktanzes. Diese geradezu mathematischen Strukturen in ungewöhnlichen metrischen Zyklen übertragen sie auf das Instrument. So basieren ihre Stücke auf Zyklen von 9, 5 oder 16 Beats. Als Klangfarbe in den ausschließlich eigenen Kompositionen wird die Wasserstichorgel auch mit Saxophon, Flöte, Tanz und Perkussion kombiniert. Das Programm wird im Trio mit dem Perkussionisten Ulrich Moritz aufgeführt.\n\nDie Leipziger Volkszeitung schrieb 2001: »Betörende Klänge von Wasserstichorgel und rostigem Sägeblatt.«“}