{„de“:“Nach dem Erfolg des SNOW MELTING HOT MUSIC EVENING am 14. Dezember 2002 nun also die zweite Auflage. Und wieder gibt es AcidJazzRockSongs der blue jay fun cayz zu hören, gemischt mit von Dina Azzam gesprochenen Texten. Und wieder wird es auch im Anschluss noch Musik aus der Konserve zum schweißtreibendem Tanz geben und wieder wird ein Fass Freibier unter den Gästen aufgeteilt. Und vielleicht wird Dina Azzam auch wieder das Sprechmikrofon zum Singen nutzen. Und doch wird es aber natürlich ein bisschen anders werden als im Dezember, denn wer wiederholt schon gern eins zu eins.“}

{„de“:“Die Jazzmanufaktur ist die Tonne-Werkstatt für den Nachwuchs. Junge Künstler – Musiker, Tänzer, Schauspieler, Maler oder Lyriker – erarbeiten in dieser offenen Manufaktur intermediale Kunstprojekte und nehmen das Publikum mit auf eine künstlerische »Entdeckungsfahrt«. Fragen stellen ist hier wichtiger als Antworten präsentieren, die Offenheit des künstlerischen Prozesses wichtiger als ein konventionelles Ergebnis. Und so werden einzelne Projekte nicht einmalig als »fertiges Produkt« präsentiert, sondern schon deren Entwicklung kann öffentlich verfolgt werden.“}

{„de“:“Gibt es Masken nur auf den Bühnen der Theater? Welchen Zweck erfüllen Masken im Alltag? Wie kann man diese Funktionen von Masken künstlerisch umsetzen? Diesen Fragen haben sich neben Maskenbildnern auch junge TänzerInnen und Musiker gewidmet und gemeinsam ein Projekt erarbeitet, das heute vor dem Tonnepublikum aufgeführt wird.\n\nDie Jazzmanufaktur ist die Tonne-Werkstatt für den Nachwuchs. Junge Künstler – Musiker, Tänzer, Schauspieler, Maler oder Lyriker – erarbeiten in dieser offenen Manufaktur intermediale Kunstprojekte. Fragen stellen ist hier wichtiger als Antworten präsentieren, die Offenheit des künstlerischen Prozesses wichtiger als ein konventionelles Ergebnis.“}

{„de“:“Die etwas andere Party in ihrer dritten Auflage. Wieder werden die eigenwilligen Songs der blue jay fun cayz vermischt mit bitterbös-skurrilen Texten. Sprechen wird diese Dina Azzam, die es sich auch diesmal sicher nicht nehmen lassen wird, für ein paar gelungene Melodiebögen das Gesangsmikrophon zu schwingen.“}

{„de“:“Das Projekt »STAHL-IN-ORGEL« wurde von dem Saxofonisten Michael Schulz quasi im Auftrag des Jazzclubs Neue Tonne zusammengestellt. Dieser nämlich entsandte im Juli 2005 bereits zum dritten Mal – vor allem Dresdner – Musiker auf das große Festival im kleinen mährischen Ort Boskovice, so eben auch Michael Schulz mit einem eigens zusammengestellten Ensemble.\n\nUnd so fanden auf der Jazzbühne des Festivals vier Musiker verschiedensten Hintergrunds improvisierend zueinander. Da ist zum einen der hauptsächlich dem freien Jazz zugewandte Saxofonist Michael Schulz, der in Dresden – und nicht zuletzt in der Tonne – des öfteren durch ausgefallene Projekte auffällt. Da ist Wolfgang Torkler, bekannt für seine sensible Solo-Klavier-Musik, die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Rolf Hoppe und als Gründungsmitglied der Latin-Jazz-Band »Tumba Ito«. Schlagzeuger Matthias Macht ist in letzter Zeit vor allem durch seine Mitwirkung an der weit über Dresden hinaus bekannten Band »Tijuana Mon Amour Broadcasting Inc.« und im Trio des kürzlich verstorbenen amerikanischen New-Blues-Gitarristen Chris Whitley aufgefallen. Und nicht zuletzt Hagen Gebauer: er begann seine musikalische Laufbahn mit Solokonzerten im Jazzcafé der Waldschlösschen-Tonne und ist nun seit einem Jahr als Frontmann mit dem Rocktrio »cosmofonics« unterwegs.\n\nDas Doppelkonzert »Antifasching« ist eine Benefizveranstaltung. Die Einnahmen werden zur Finanzierung des diesjährigen Beitrags der Tonne zum Boskovice-Festival genutzt.“}

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{„de“:“Musiker der verschiedenen Konzerte der Stadt-Musik kommen im Jazzclub Neue Tonne zusammen und führen eine finale Komposition auf.\n\nIm Jazzclub wächst die klingende Stadt erst zusammen. Ein Finale, in dem sich alle Konsonanzen und Dissonanzen zu einem Fest städtischer Klangorgien vereinen.“}

{„de“:“Politik, Verkehr, Handel und Wandel sowie Wissenschaft und Kunst – dies sind einige wesentliche Aspekte von Urbanem im allgemeinen und – auf hiesige Geschichte und Orte angewandt – der Stadtwerdung Dresdens im Besonderen. Das Projekt »Stadtmusik« (künstlerische Gesamtleitung: Michael Schulz) des Jazzclubs Neue Tonne interpretiert am Abend des 26. Mai vier solcher urbanen Orte in einer dem zeitgenössischen Jazz entsprechenden Weise und führt alle Teilklänge schließlich in der »Tonne« selbst zu einem Konzert-Höhepunkt zusammen.\n\nRathaus Dresden, Dr.-Külz-Ring\nStändchen für Roßberg.\nStadt-Musik.\nZentrum der Kommunalpolitik und der Verwaltung – das Neue Rathaus Dresden ist ein Symbol für die Ausweitung städtischer Macht und die Vergrößerung der Verwaltung. Es wurde von 1905-1910 gebaut, weil das am Altmarkt befindliche Alte Rathaus am Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr genug Platz für die Stadtverwaltung bot.\n\nAlec troniq – Sounds\nChristian Schöbel – Piano\nMario Meusel – Schlagzeug\n\nBahnhof Dresden-Neustadt\nBlasfest am Bahngleis.\nStadt-Musik.\nHerzstück des Fernverkehrs – der von 1898 bis 1901 gebaute Bahnhof Dresden-Neustadt ersetzte den Schlesischen und den Leipziger Bahnhof und wird zum Knotenpunkt eines zeitgemäßen Eisenbahnwesens.\n\nMichael Schulz – Saxofon\nFrieder W. Bergner – Posaune\nLeitung Michael Schulz\n\nZwei Bläser zwischen Funk, Diesel, Elektro und Dampf. Experimentelle Maschinengeräusche zum Gemurmel der Reisenden. Ziel ist die Reise ins Unbekannte. Die zwei Jazzer blasen im Foyer des Neustädter Bahnhofs verkehrsgünstig surreale Weisen aus Vergangenheit und der Zukunft zugewandt.\n\nMarkthalle Dresden-Neustadt, Hauptstraße\nSingsang im Markthaus.\nStadt-Musik.\nOrt des Handels – die Neustädter Markthalle Dresden verfügte bei ihrer Eröffnung am 7. Oktober 1899 über 213 Verkaufsstände.\n\n »Espresso Doppio«\nJan Kurth – Gesang, live-sampling\nHagen Gebauer – Gesang, live-sampling\n\nAus Marktgeräuschen wird Musik, aus Marktgeschrei Gesang, aus Alltag wird Kunst. Und umgedreht. Zwei Sänger und zwei Sampling-Maschinchen auf der Suche nach Gegensätzen und Verknüpfungspunkten von Konsum und Kultur.\n\nJapanisches Palais\nKeller (jahrzehntelang unzugänglich)\nIrr-Klang beim Buchschatz.\nStadt-Musik.\nOrt des Wissens und der Geschichte – das Japanische Palais. Hier waren von 1935 bis zur Ausbombung 1945 die Bücher der Sächsischen Landesbibliothek untergebracht.\n\n»Die verführte Bibliothekarin«\nHenriette Ehrlich – singende Schauspielerin\nAndreas Gundlach – Piano\n\nEine Dresdner Bibliothekarin weiß, dass es die wahren Männer\nnur in Büchern gibt, abgesehen natürlich von denen, die selbst Bücher schreiben. Das nämlich sind die noch „wahreren\“ Männer. Sie sind es, denen die Bibliothekarin ihr Herz schenkt, in deren Biografien sie schmachtet und deren Texte sie verzücken. Besonders, wenn sie von Dresden handeln. Leider ist die Bibliothekarin Kästner, Kleist oder Hauptmann nie persönlich begegnet…“}

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{„de“:“Am Ende des vierten Semesters muss jeder Musikstudent in einem Vordiplom-Konzert zeigen, was er in zwei Jahren gelernt hat. So wird Hagen Gebauer – Student im Fach Gesang Jazz/Rock/Pop und vielen Tonne-Gästen sicherlich durch seine 1998 bis 2000 regelmäßig stattfindenden Solo- und Bandkonzerte in der Waldschlösschen-Tonne bekannt – heute abend viele FARBTÖNE seines Könnens präsentieren: neben solo gespielten Stücken, Songs mit seiner Band blue jay fun cayz (AcidJazzRockSongs) und dem Duo timePAZZin (von Beatles bis Jazz) wird ihn ein extra für dieses Konzert zusammengestelltes Jazztrio begleiten. Damit aber noch nicht genug: auch Gedichte und ein Prosatext werden zu hören sein, denn zur Gesangsausbildung an der Musikhochschule gehört auch das Fach Sprecherziehung.“}