{„de“:“Die Gruppe A NIGHT WITH HARRY um den Saxofonisten und Masterstudenten ALBRECHT ERNST spielt Stücke aus der Feder des amerikanischen Multitalents und Stars Harry Connick Jr.. Dabei handelt es sich um Instrumentalbearbeitungen seines Broadway-Musicals \“Thou Shalt Not\“. Intime, mal melancholisch, mal fröhlich-augenzwinkernde, ohrwurmartige Melodien, gepaart mit feinsinniger Improvisation und jede Menge Bounce ist das Konzept.\nDiese Musik ist einfach zu schön, um nicht gehört zu werden!\nWeitere Verehrer dieser außergewöhnlichen Kompositionen und Mitglieder der Band sind die drei Leipziger Musiker Jonas Timm (piano), Andris Meinig (bass) und Hans Otto (drums).\nGemeinsam nehmen sie eine alte Jazztradition wieder auf und machen aus Musical eigene Standards.\n\nDie zweite Band des Abends trägt den Namen TRI002.\nIm Tri002 (gesprochen trio-null-null-zwo) kreieren Altsaxophonist Albrecht Ernst, Bassist Tobias Fröhlich und Schlagzeuger Jan Einar Groh ihr Klangideal von Jazz. Energetisch, offen und authentisch. Das risikobereite Spiel mit Harmonik, Rhythmus und Form und ein in sich geschlossener Bandsound lassen Musiker, wie auch Zuhörer in die Freuden kommunikativer Improvisation eintauchen. Dabei verneigen sich die drei Dresdner Studenten mit einer Auswahl selten gehörter Standards und eigenen Kompositionen vor der Geschichte des improvisierten Schwingschlags.“}

{„de“:“Paul Lapp gehört zu den jungen Musikern, die technisch bestens ausgebildet sind und die doch nach einem neuen Selbstverständnis suchen. Scheinbar unvereinbar stehen sich Respekt vor der Tradition und die Forderung nach Erneuerung gegenüber. Das ist das unsichtbare Kraftfeld, in dem sich das PAUL LAPP FORUM bewegt. Lapps Kollegen und Freunde, die alle ihre individuelle Stärke ins Forum bringen, tragen maßgeblich zum Sound und zur Spielfreude der Band bei. Mit den beiden Bläsern Philipp Sebening (sax) und Jan Kaiser (trp) vorne, den beiden Schlagzeugern Hans Otto und Steffen Roth rechts und links von Paul Lapp (b) und mit Philip Frischkorn am Piano, hat der Bandleader am Kontrabass mehr als nur Kollegen gefunden. Schnell wird deutlich, dass das Zusammenspiel der Mitmusiker auf eine jahrzehntelange Freundschaft und Erfahrung miteinander beruht, auf die Paul Lapp für seine Kompositionen und musikalischen Vorstellungen zurückgreift.\nDie Musik fordert heraus, denn die Kompositionen provozieren die Hörerwartungen. Klischees werden bewusst vermieden und diese Vermeidungsstrategie macht es sehr eigenständig.\nGleichwohl spürt man den Respekt der Musiker für die Geschichte, aus der sie ihre Kunst speisen. Letztendlich ist das Ganze ein ernst gemeinter Kommentar zur Gegenwart. In den freien Solopassagen kann man erleben, was funktionierende Schwarmintelligenz in der Praxis zu Stande bringt. Vor allem kann die Band wunderbar energetisch kochen. Und zurück bleibt das Gefühl, dass sich Paul Lapps „Forum“ glücklicherweise nicht mit Zweifeln herumschlägt, sondern dass hier kollektiv Musik gemacht wird.“}