{„de“:“Der Dresdner Musiker und Komponist Hartmut Dorschner schuf in den vergangenen Jahren in der »Blauen Fabrik« ein vielbeachtetes Zentrum für neue Musik. Aufmerksamkeit erregte seine Zusammenarbeit mit Günter »Baby« Sommer. Gemeinsam mit den Berliner Kontrabassisten Matthias Bauer (einer der drei Bauer Brüder) bietet er bei seiner jazzDD-Premiere improvisierte Musik, deren Wurzeln tief im Freejazz liegen.“}

{„de“:“Der Dresdner Saxofonist Hartmut Dorschner spielt im virtuellen Duett mit einem Laptop. Die entsprechende Software hat Dorschner selbst programmiert. Das spannende dabei: der Computer scheint zu denken! Zwar verarbeitet das Programm (auch) die vom Saxofon gespielten Töne, doch ob, wann und in welcher Form es seinen musikalischen Beitrag zum Duo leistet, ist ungewiss.\n\nIn der »Jazzzeitung« 09/2003 stand ein interessantes Interview zum Thema von Mathias Bäumel mit Hartmut Dorschner.\n\nDas Doppelkonzert »Antifasching« ist eine Benefizveranstaltung. Die Einnahmen werden zur Finanzierung des diesjährigen Beitrags der Tonne zum Boskovice-Festival genutzt.“}

{„de“:“Das Glasgow Improvisers Orchestra (GIO), das vom Saxofonisten Raymond MacDonald geleitet wird, ist ein Ensemble von 25 Musikern, die aus verschiedenen musikalischen Bereichen wie Jazz, zeitgenössischer Musik und Avantgarde-Pop herkommen. Die meisten Musiker des Orchesters haben kaum Erfahrungen mit freier Improvisation gesammelt, sind aber als professionelle Musiker verschiedener Genres an dieser Musizierpraxis sehr interessiert – und um diese Musiker zusammenzubringen, wurde GIO gegründet. GIO’s Startprojekt war ein Workshop mit Evan Parker beim RadiCCAls-Festival im »Centre for Contemporary Arts« (CCA) in Glasgow im October 2002. Danach arbeitete das Improvisationsorchester auch mit George Lewis und Walter Prati. Im September 2003 kam es zu einem vielumjubelten Konzert mit Evan Parker in München, kurz danach zu einem ausverkauften Konzert im CCA in Glasgow. Kürzlich arbeitete das Orchester auch mit der Sängerin Maggie Nichols und dem Drummer Günter Baby Sommer.\n\nZwischen den Schotten und den Sachsen gibt es eine reguläre Kooperation, die zwischen Raymond MacDonald und Günter Baby Sommer eigefädelt worden war. Im März 2005 besuchte Günter Sommer das »Centre for Contemporary Arts« (CCA) in Glasgow, um dort mit den Musikern zu arbeiten und den jetzigen Besuch der Schotten vorzubereiten. Dem vorausgegangen war ein erster Besuch des Leiters des CCA, Graham McKenzie, und des Leiters des GIO, Raymond McDonald, im Oktober 2004 bei Sommer in Dresden. Und Baby Sommer erinnert sich: »Die Klänge der mitgebrachten CD’s zeugten schon von innovatorischem Zeitgeist, so dass mir die Zusage zu dieser Kooperation nicht schwer fiel.« – Nebenbei: Auch der Jazzclub Neue Tonne profitierte bereits damals davon – am 6. Oktober 2004 brachte Baby Sommer den Raymond MacDonald als Überraschungsgast mit in die Abendveranstaltung »Neuer Jazz – guter Wein«, und es kam zu mitreißenden Drums-Sax-Duetten zwischen den beiden.\n\nZum Konzert in der »Tonne« kommt das GIO mit einem Team aus sächsischen Improvisationsmusikern zusammen. In wechselnden Duo-, Trio- und Quartettgruppierungen werden reihum Improvisationen erklingen, die von schöpferischen ad-hoc-Begegnungen der Musiker beider Länder zeugen.“}

{„de“:“In seinem Roman \“Auf offener Straße\“ (Zsolnay, 2012) beschreibt Daniel Odija in knappen Sequenzen eine Gesellschaft im Übergang, ihre Träume und Hoffnungen genauso wie ihre Exzesse und Tristesse. Er beschreibt sie präzise, unbestechlich, aber niemals herzlos-diffamierend. Viktar Marcinovič treibt in \“Paranoia\“ die staatliche Überwachung in einem nicht näher benannten, aber unschwer als Belarus erkennbaren Staat auf die Spitze. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Hartmut Dorschner (sax), moderiert von Thomas Weiler und Tina Wünschmann.“}

{„de“:“Gleich zwei deliziöse Besonderheiten schmücken das Konzert des Quartetts Bedrohte Art im Jazzclub Neue Tonne Dresden: Mit dem Auftritt der vier Ausnahmemusikanten aus den Bereichen Jazz und Improvisationsmusik in der »Tonne« wird das Erscheinen einer neuen Vinyl-LP gefeiert, auf deren A-Seite Ausschnitte eines ein Live-Konzerts des Quartetts aus dem Jahre 2003 in der Blauen Fabrik Dresden gepresst sind, während die B-Seite Ausschnitte eines Mitschnittes eines Konzertes in der Schaubühne Lindenfels 2004 enthält (Musiker in Leipzig: Rudi Mahall, bcl; Rudi Feuerbach, g; Konrad Grüneberg, b; Gerrit Juhnke, voc; Hartmut Dorschner, sax; Birg Borgenthal, p; Friedrich Kettlitz, text).\n\nUnd auch die Tatsache, dass sich Musiker aus dem Künstlerpool der Blauen Fabrik bewusst die »Tonne« als Auftrittsort gewählt haben, ist eine Novität, die von einem immer besseren Miteinander beider Einrichtungen zeugt.“}

{„de“:“Stimmen neuester junger Lyrik aus dem deutschsprachigen Raum eröffnen das Poesiefestival gemeinsam mit Dresdner Dichtern. Die musikalischen Dialoge werden durch Hartmut Dorschner (Saxofonist/Soundkünstler) erarbeitet.\n\nJudith Zander wurde 1980 in Anklam geboren. Sie lebt und arbeitet in Leipzig, studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte, danach am Literaturinstitut in Leipzig. Ihre Gedichte und Erzählungen wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Zander erhielt 2008 ein Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop und wurde 2007 mit dem open-mike-Lyrikpreis der literaturWERKstatt berlin ausgezeichnet.\n\nChristoph Wenzel wurde 1979 in Hamm (Westfalen) geboren. Er lebt und arbeitet als Autor und Literaturwissenschaftler in Aachen, ist als Mitherausgeber der [url ziel=http://www.siconline.de/]Literaturzeitschrift [SIC][/url] und Vorstandsmitglied des Literaturbüros in der Euregio Maas-Rhein e.V. tätig. 2007 erhielt er das Auslandsstipendium für Autoren des Landes Nordrhein-Westfalen. Seine literarischen Aufzeichnungen, Lyrik, Kurzprosa und Rezensionen sind in Literaturzeitschriften erschienen. Zuletzt publizierte er Gedichtband »Zeit aus der Karte« (2005).\n\nDaniela Danz wurde 1976 in Eisenach geboren. Als Kunsthistorikerin und Schriftstellerin lebt und arbeitet sie in Halle an der Saale. Sie wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter 2006 mit dem Hermann-Lenz-Stipendium und 2008 mit einem Stipendium der Stiftung Niedersachsen. Daniela Danz veröffentlicht Lyrik, Prosa und kunstwissenschaftliche Beiträge. 2006 erschien ihr Roman »Türmer«, 2009 der Band »Pontus. Gedichte«.\n\nUlrike Draesner, geboren 1962, studierte in Deutschland und England. Sie lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Zuletzt erschienen: »Spiele«, Roman (2005), »Schöne Frauen lesen«, Essays (2007) und der Gedichtband »berührte orte« (2008). Draesner hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten »Preis der Literaturhäuser« und den »Droste-Preis«. Mehr unter [url ziel=http://www.draesner.de/]www.draesner.de[/url]\n\nMichael Wüstefeld, 1951 in Dresden geboren, 1989 Mitbegründer der Unabhängigen Schriftsteller Assoziation Dresden, seit 1993 freiberuflicher Autor und Kritiker, seit 1996 Mitglied im Deutschen P.E.N.-Zentrum. Wüstefeld schreibt Lyrik und Prosa; zuletzt erschien 2008 »Paris, geschenkt«. Für sein Werk wurde er mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.\n\nErich Sobesavsky, geboren 1942 in Ostrava/CSR, aufgewachsen in Lauchhammer in der Niederlausitz. Physikstudium an der Universität Dresden, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Physiker am Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf. Arbeitet heute am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und lebt in Dresden. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Im Waldgut Verlag erschienen »Das Lachen der Dohlen von Dubna« (1997) und »Zwischen den Jahren« (BPB).\n\nJörg Bernig wurde 1964 in Wurzen geboren, lebt in Radebeul. Er studierte Germanistik und Anglistik in Leipzig. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Schottland und Wales promovierte er in Berlin. Bernig veröffentlicht Romane, Erzählungen und Lyrik; seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter 2005 mit dem Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Preis der Arras Stiftung für Kunst und Kultur in Dresden. Zuletzt erschien 2009 der Lyrikband »wüten gegen stunden«.\n\nUwe Hübner, geboren 1951 in Gelenau im Erzgebirge, lebt heute in Dresden und arbeitet als Maschinist. Er erhielt mehrere Arbeitsstipendien des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Förderung von Schriftstellern und Übersetzern. 1993 veröffentlichte er »Pinscher und Promenade« mit szenischen Texten und kurzer Prosa; mit seinen Gedichten ist Hübner in mehreren Anthologien vertreten. Unter anderem sind Texte von ihm in »Beim Verlassen des Untergrunds« (Leipzig 2008) und im »25. Jahrbuch der Lyrik« (2007) enthalten.\n\nHartmut Dorschner, geboren 1970 in Dresden, lernte seit dem 7. Lebensjahr Klavier, später Kontrabass. Von 1990 bis 1995 arbeite er mit dem bildenden Künstler Tobias Stengel im Rahmen des Projekts »Geometrie der Elemente« zusammen. 1997 war er Gründungsmitglied der Performergroup »BLAUE FABRIK« (Gruppe zur Begegnung verschiedener Künste) und übernahm seither die Leitung von Improvisationsworkshops. 1998 erhielt er einen Preis bei dem internationalen 2. Leipziger Improvisationswettbewerb im Trio mit Andreas Nordheim und Matthias Macht.“}