{„de“:“Was für ein Sound! Keiner klingt wie HAYDEN CHISHOLM! Wer kann weicher spielen als dieser in Neuseeland geborene und hauptsächlich in Deutschland lebende Saxofonist? Und wer kann zugleich spannungsreicher spielen? Hayden Chisholms Altsaxophon singt Töne, die sich leise und biegsam in die ungewöhnlichsten Linien hinein schlängeln. Raffiniert jongliert er dabei mit allerkleinsten Tonabständen – was eine knisternde Spannung schafft und dann doch wieder wohlige Schauer über die Haut jagt, weil die Töne so zart und vollendet sind. Für diese ganz eigene Klangästhetik erhielt Chisholm 2013 den renommierten SWR-Jazzpreis. Und Anfang 2015 wurde er zum „Improviser in Residence“ des moers festivals gekürt, jener weltberühmten Jazz-Neuheiten-Börse, die immer noch Standards setzt. \nChisholm gehört zu den bemerkenswertesten jüngeren Spitzenjazzmusikern der aktuellen internationalen Szene. Griechenland, Indien, Japan waren Stationen, bevor er Köln und Belgrad zu seinen Wahlheimaten machte, er hat Musik zu Installationen der Künstlerin Rebecca Horn komponiert, 2011 mit Nils Wograms Band Root 70 den BMW Jazz Award gewonnen und zuletzt eine 13-CD-Box in unterschiedlichsten Besetzungen jeweils mit Weltklasse-Partnern veröffentlicht. \nNun führt er die mitteldeutsche Kult-Bigband SPIELVEREINIGUNG SUED durch einige wenige Konzerte an ausgewählten Orten, an denen er mit der mitteldeutschen Bigband mit Kultstatus seine packende Musik von leiser, tiefgründiger Schönheit auf die Bühne bringt.“}

{„de“:“Forscherdrang verbindet diese Musiker. Philipp Scholz geht konsequent sicher auf unausgetretenem Pfad. Robert Lucaciu steckt den großen Rahmen ab und mikroskopiert Miniaturen. Jürgen Friedrich legt Kompositionen frei und entdeckt neue Gesetzmäßigkeiten. Und Hayden Chisholm transformiert die Kenntnis fremder Kulturen in klingende Weisheit. NAUTILUS nimmt mit auf die Reise.\n\nHayden Chisholm, ursprünglich aus Neuseeland, lebt heute in Köln und Belgrad. Seit über 10 Jahren gehört er als Multiinstrumentalist zur vordersten Front der europäischen Musikszene. Er besuchte und studierte Kulturen in aller Welt, hat das mikrotonale Spiel auf dem Saxofon perfektioniert, spielt mit dem Posaunisten Nils Wogram und Root 70 und komponierte Musik für viele Werke der Aktionskünstlerin Rebecca Horn.\nIm Kinofilm \“Sound of Heimat\“ begibt er sich als Protagonist auf die Suche nach der Folklore Deutschlands. Er kuratiert ein eigenes Festival im Kölner Loft, gründete das Live Musik Label plushmusic.tv und veröffentlichte kürzlich eine 13-CD-Box mit eigenen Arbeiten. 2013 wurde er mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet.\n\nJürgen Friedrich hat Klavier und Komposition in Köln studiert und reiste auch oft in die Jazzmetropole New York. Er ging mit Kenny Wheeler auf Tour [CD Summerflood], spielte mit John Hébert und Tony Moreno [CD Pollock] und komponierte Musik für Streichorchester und Improvisatoren [CD Monosuite, featuring Hayden Chisholm, Achim Kaufmann, John Hébert, John Hollenbeck]. Als Pianist des Cologne Contemporary Jazz\nOrchestra CCJO ist er an zahlreichen Uraufführungen im Kölner Stadtgarten und im WDR beteiligt. Aktuelle Projekte sind das Improvisationsduo Soongbok mit Johannes Ludwig, und das Klaviertrio Reboot mit David Helm und Fabian Arends. Er unterrichtet Klavier an der Musikhochschule Köln und betreut den Master¬studiengang für Komposition und Arrangement an der Musikhochschule Mannheim. Für seine Arbeit als Komponist erhielt der den Gil Evans Award for Jazz Composition.\n\nRobert Lucaciu hat in Abgrenzung zu seiner Sozilisation mit klassischer Musik seine eigene Musiksprache in experimenteller Musik und freier Improvisation gefunden. Sein Bassspiel ist beeinflusst von Mark Dresser, Barry Guy, Sebastian Gramss und Larry Grenadier. Eine wichtige Prägung auf ihn haben aber auch Komponisten wie Ives, Bartok und Messiaen. Als Jazzbassist ist er vielseitig, streicht ebenso virtuos wie er zupft, und beschäftigt sich mit alternativen Spieltechniken. Er studierte Kontrabass in Leipzig und ist Hauptinitiator der Konzerte im Liveclub Telegraf sowie der Konzertreihe Reihe2. Mit Philipp Scholz ist er als Rhythmusgruppe in zahlreichen Projekten aktiv, u.a. in den Bands PLOT und Das blaue Pony. Er spielte mit Werner Neumann, Rudi Mahall, Claudio Puntin und war mehrmals Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. \n\nPhilipp Scholz brach die Schule ab, um Musik zu studieren, und zwar in Dresden und Leipzig. Mit seinem eleganten und kreativen Spiel bereichert er nun schon seit Jahren die aktive Leipziger Szene in Projekten wie PLOT [CD Heimarbeit], Das blaue Pony [CD Zweigedanken], Spielvereinigung Süd und Castravez. Er spielte im Jugendjazzorchester Sachsen, im Bujazzo, und mit Musikern wie Richie Beirach, Pepe Berns, Gabriel Coburger, Johannes Enders, Michael Griener, Achim Kaufmann, Uli Kempendorff, Heinrich Köbberling, Rudi Mahall, Werner Neumann, Yves Theiler und Thomas Zoller. Mit Robert Lucaciu bildet er eine der eingespieltesten Rhythmusgruppen Deutschlands. Er gewann den Jugend Jazzt Wettbewerb 2007 und verschiedene Solisten-preise.\n\n[soundcloud url=\“https://api.soundcloud.com/playlists/34110264\“ params=\“auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&visual=true\“ width=\“100%\“ height=\“450\“ iframe=\“true\“ /]“}